Verschlüsselung nicht knackbar

Dieses Thema im Forum "Szene News" wurde erstellt von Peedy, 20. Dezember 2006 .

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  1. #1 20. Dezember 2006
    Ermittler können HD-Encryption nicht knacken​



    Die Geschichte liest sich wie das Drehbuch eines B-Movie: während der Razzia bei einer Bande von Identitätsdieben sprang einer der drei verhafteten Betrüger auf und legte mit den bereits mit Handschellen gefesselten Händen einen Schalter um. Dadurch wurden Datenbanken gelöscht und Festplatten verschlüsselt. Die britischen Ermittler geben an, die Verschlüsselung nicht knacken zu können. Dennoch folgten Haftstrafen.

    Das Ausmaß der Betrügereien könne nach der Festplattenverschlüsselung nicht mehr festgestellt werden. Die geständigen Verbrecher wurden zu Haftstrafen zwischen eineinhalb und vier Jahren verurteilt. Mittels Identitätsdiebstahl erhielten die drei Täter Zugriff zu Bank- und Paypal-Konten. Die Ermittler konnten den Diebstahl von 750.000 Pfund Sterling nachweisen. Angenommen wird, dass der Betrug weit größere Ausmaße hat - was jedoch angesichts der verschlüsselten Medien nicht nachgewiesen werden kann. Die Ermittler gaben an, 400 Computer 12 Jahre lang rechnen lassen zu müssen, um die Verschlüsselung zu knacken.

    Die "Serious and Organised Crime Agency" SOCA gab nicht an, welche Festplattenverschlüsselung zum Einsatz kam, um andere Täter nicht zur Verwendung der Technologie zu animieren. Der Vorfall dürfte das Vertrauen in die Kryptografie weiter stärken - es geschieht eher selten, dass offen zugegeben wird, dass verschlüsselte Platten nicht geknackt werden können.

    Der Bande dürfte das beherzte Handeln ihres Mitglieds nun zugute kommen. Die entwendeten 750.000 Pfund, die nachgewiesen werden konnte, erwirtschaftete sie zwischen 2003 und 2006. Tätig waren die Betrüger jedoch schon seit Mitte der Neunziger. Die Beweise für die Taten vor 2003 liegen jedoch sicher im Kryptocontainer.

    Quelle:
    http://www.gulli.com/news/verschluesselung-ermittler-2006-12-19/
     

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  3. #2 20. Dezember 2006
    AW: Verschlüsselung nicht knackbar

    Hey,



    löl.......was so ein Schalter doch bewirken kann^^

    Ich find das cool
     
  4. #3 20. Dezember 2006
    AW: Verschlüsselung nicht knackbar

    Mich würd nun interessieren welche Verschlüsselung die nun benutzt haben^^

    Aber, können die denn Haftstrafen verteilen, wenn sie gar nicht nachweisen können, was auf den Platten so befindlich war?^^
     
  5. #4 20. Dezember 2006
    AW: Verschlüsselung nicht knackbar



    steht doch im text das die gestohlene 750 000 sterling nachweisen konnten

    aber sie gehen aus das auf den HDD noch mehr spuren sind aber die sie nicht benutzen können :(

    aber ansich geile sache sollten wir uns merken
     
  6. #5 20. Dezember 2006
    AW: Verschlüsselung nicht knackbar

    was gibt es denn für arten von verschlüsselung??
    jemand ne ahnung?
    weil so könnten wir alle doch unsere daten sichern.. gegen jeden.
    hätte auf jeden fall einige vorteile
     
  7. #6 20. Dezember 2006
  8. #7 20. Dezember 2006
    AW: Verschlüsselung nicht knackbar

    naja, es gibt diverse arten von verschlüsselungen.

    Ich glaube imoment ist DES der standard.
    ich habe mal ein referat über RSA gehalten, was genau wie DES ohne den schlüssel nicht zurück zu rechnen ist. ihr wisst ja dass verschlüsselungen auf Mathematik basiert. wenn ihr dann einfach ein algorithmus schreibt, mit einem mathematischen zeichen das nicht zurück berechnet werden kann, ist es schon wesentlich schwerer diesen zu knacken. (ein beispiel dafür ist Modulo (=rest))

    dann kommt es halt auch noch auf eure schlüssellänge, wieviel bit der lang ist und mit wieviel bit verschlüsselt wird.
    je höher die bit-Zahl, desto länger braucht man zum entschlüsseln.
    bsp. im WLAN habt ihr die Wahl zwischen einerm 64bit und einem 128bit schlüssel, wenn ihr den 128bit nehm ist euer netzwerk sicherer als wenn ihr 64bit nehmt. (logisch oder)
    ich glaube mittlerweile gibts es auch 512bit oder mehr. die sind mit den heutigen homerechnern schon kaum noch knackbar. dafür müsste man wirklich 1000de rechner jahre lang rechnen lassen.

    welche verschlüsselung sie jetzt allerdings für die festplatte genommen haben weiß ich nicht.
    kannst ja mal nach festplatten verschlüsselung googeln. da wirste sicher ein paar gute programme finden. und die meisten (wie truecrypt) helfen ja auch schon die platte so zu verschlüsseln dass zumindest das BKA bei einem bust deine daten nicht auf die schnelle wiederherstellen kann =)
     
  9. #8 20. Dezember 2006
    AW: Verschlüsselung nicht knackbar

    afaik DES ist nicht mehr standard, da es mit 56bit viel zu unsicher ist. deswegen wurde 3DES oder auch TripleDES erfunden, was häufig benutzt wurd.
     
  10. #9 20. Dezember 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017

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