Von der Massenproduktion zur Massenindividualisierung

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von rainman, 19. November 2007 .

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  1. #1 19. November 2007
    Mit benutzerfreundlichen Gestaltungsvorlagen, dem beherzten Einsatz eines Laser-Cutters und einem Online-Marktplatz für Kreativprodukte will das neuseeländische Start-up Ponoko das Ende der Massenproduktion einläuten. An deren Stelle soll eines Tages die so genannte "Massenindividualisierung" treten: Die Schaffung einzigartiger Produkte mit Hilfe nutzergenerierter Designs, berichtet das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

    Ein Besucher der Ponoko-Website kann entweder einen digitalen Entwurf eines Produktes hochladen oder die Pläne eines anderen Nutzers verwenden, um einen eigenen Einrichtungsgegenstand zu gestalten. Geboten wird derzeit eher Krimskrams: Anhänger, kleine Tische oder auch Raumschmuck. Innerhalb von fünf bis zehn Tagen sind die Komponenten produziert und können zugestellt werden. Die Kunden können auch Objekte entwerfen, ohne sie zu bauen, das Design aber anderen Usern zur Nutzung überlassen: Es gibt einen "Showroom", in dem man einen Katalog durchstöbern kann, der Bilder und Preise von Gestaltungsplänen und Produkten enthält.

    Um aus einer Idee ein Produkt zu machen, verwenden die Ponoko-Kunden eines von vier verschiedenen Programmen: Adobe Illustrator CS, Macromedia Freehand MX, CorelDraw X3 oder Inkscape. Damit entsteht das Design, das dann in einer EPS-Datei als Vorlage abgelegt wird. Demnächst will Ponoko außerdem die Möglichkeit bieten, handgezeichnete Muster einzuscannen. Nach dem Upload wählt der Kunde das Ausgangsmaterial. Aktuell werden unter anderem Acryl, Styrol, Hartfaser und Sperrholz angeboten. Dann lässt sich bei manchen Materialien auch noch die Farbe bestimmen.

    Aktuell ist Ponoko noch klein: Eine Minifirma mit fünf Vollzeitangestellten und acht Teilzeitleuten, die an einem einzigen Standort im neuseeländischen Wellington arbeiten. Obwohl das Start-up kurz vor Eröffnung eines zweiten Büros im amerikanischen San Francisco steht und derzeit dabei ist, eine digitale Herstellungsgemeinschaft in der ganzen Welt aufzuziehen, bei der die Produktion an einzelne Nutzer ausgelagert wird, basiert die Fabrikation derzeit noch auf einer einzelnen Laser-Schneidemaschine. Die muss alle einlaufenden Bestellungen bearbeiten.

    Mehr zum Thema in Technology Review online:

    * Produktion nach Wunsch

    (bsc/Technology Review)

    Quelle:http://www.heise.de/newsticker/meldung/99190
     

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    Dealz: stark reduzierte Angebote finden.
  3. #2 19. November 2007
    AW: Von der Massenproduktion zur Massenindividualisierung

    Früher konnte man nur billig produzieren indem man entweder weniger gutes Material verwendet hat oder ganz einfach auf die Massenproduktion gesetzt hat, ich glaube bestes Beispiel ist hier der bekannte Henry Ford, heutzutage lebt auch vieles von Massenproduktion man denke ja nur mal an die
    Discounter, welche gleich große Mengen abnehmen, aber ich denke die Leute sind es in letzter Zeit mehr und mehr Leid immer nur die gleiche Einheitsware zu kaufen, wenn es sich anbietet das man individuelle Sachen haben kann zu einem günstigen Preis dann wird man da wohl eher zuschlagen, gerade bei den Sachen. Wenn man es schafft den Indivdualismus durchzusetzen kann man in der Zukunft sehr viel Geld verdienen, es gibt immer wieder Menschen die ihren eigenen Stil brauchen und dafür sogar heute schon mehr ausgeben als der Rest. Trotz dieser Sachen bin ich aber der Meinung das diese Technik noch in den Kinderschuhen steckt, ich meine mit Laser kann man vielleicht Metalle schneiden und das wird besonders die Industrie freuen, aber solche Technik ist schon weit verbreitet. Viel wichtiger ist es für den Hausgebrauch durchzusetzen, ich meine nicht jeder brauch nun eine Kaffeemaschiene in 2 Millionen verschieden Farbtönen, aber gerade bei Schuhen, Kleidung oder andere Trendgegenständen, zeichnen sich wahre Verkaufsschlager ab. Firmen die sowas machen gibt es ja schon heute, man denke nur an Dell, die kaufen zwar die gleichen Sachen, der Kunde kann sich diese aber Beliebig zusammenstellen und trotzdem sparen. Ich bin mir sicher das dies die Zukunft sein wird und bin mal gespannt was als nächstes kommt.
     

  4. Videos zum Thema
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