Websynapse.de denkt für den User

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 6. August 2007 .

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  1. #1 6. August 2007
    Erste Suchmaschine sperrt Abofallen aus
    Verbraucherschützer beklagen seit langem die große Zahl von Webseiten im Netz, die User in Abofallen locken und mit teilweise dubiosen Methoden kostenpflichtige Dienste an den Mann bringen. Websynapse.de soll als erste Suchmaschine in Deutschland solche Dienste aus der Suche ausschließen. Die Suchmaschine denkt für den User - begrüßenswert oder eher fragwürdig?


    Man läßt auf Websynapse den Usern die freie Wahl - ob man mit oder ohne Filter suchen möchte, ist per Mausklick direkt auf der Startseite anwählbar. Auf den zweiten Blick verwundern jedoch die Suchergebnisse. Die aboträchtige Suche nach "Gratis SMS" ergab mit oder ohne Filteraktivierung praktisch identische Ergebnisse.

    User sind zur Mithilfe eingeladen: Die Liste der gefilterten Seiten wird

    "...tagesaktuell soweit möglich aktualisiert. Eingesandte Hinweise über neue Abzocker im Internet werden ernstgenommen und eingehend geprüft, um die Seriösität der Suchergebnisse zu gewährleisten."

    Die scharfe Wortwahl der Presseerklärung deutet darauf hin, dass man vor allem mit dem Betrugsschutz bei den Usern punkten will. User wird man so sicherlich finden, die Frage ist jedoch, ob die angenommene Sicherheit durch die Benutzung der filternden Suchmaschine nicht erst recht zu Hereinfällen führt - denn nur ein Mausklick weiter aus den Suchergebnissen heraus kann man wieder auf problematische Inhalte stoßen.

    Interessanter jedoch die Frage nach den Folgen, wird eine Seite aus dem Index geworfen:

    "Wenn die Politik und die Gerichte wie hier eklatant versagen und Betrüger im Internet darum ungestraft tun und lassen können, was sie wollen sollte als Alternative damit begonnen werden, selbst Fakten zu schaffen. Im Klartext heißt das - soweit bekannt - alle Seiten aus der Suche auszuklammern, deren elementarster Inhalt darin besteht arglose Surfer über den Tisch zu ziehen."

    So das Statement von Websynapse, aus dem der böswillige Seitenbetreiber ableiten könnte, er werde als Betrüger betrachtet, wenn seine Site nicht mehr im Index auftaucht. Auch mit der gesehenen Pflicht der Suchmaschinenbetreiber scheint man sich bei Websynapse recht weit aus dem Fenster zu lehnen:

    "Suchmaschinenbetreiber haben das Recht und die Pflicht, Websites aus Suchergebnissen zu entfernen, wenn eine Gefährdung von Interessen des Suchenden gegeben ist. Es werden dennoch keine Informationen vorenthalten, somit auch keine Zensur geübt, sondern vielmehr werden im Interesse des Suchenden auf Betrugsseiten im Internet verweisende Suchergebnisse geblockt."

    So begrüßenswert der Versuch scheint, auf Wunsch abofallenfreie Suchergebnisseiten zu präsentieren, so fehl am Platz ist die Rede von der "Pflicht", die Suchmaschinenbetreiber treffen solle. Denn spätestens wenn andere Interessensgruppen mit Forderungen ankommen, "schädliche" Inhalte aus Suchergebnissen zu entfernen, wird auch Websynapse vor dem einen oder anderen Problem stehen.


    quelle: gulli untergrund news
     

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