Weltklimabericht: Milliarden Menschen droht Wassermangel

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von xxxkiller, 7. April 2007 .

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  1. #1 7. April 2007
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    Angesichts des dramatischen Klimawandels droht Milliarden Menschen nach Einschätzung des Weltklimarats in den kommenden Jahrzehnten ein Mangel an Trinkwasser. Bis 2080 hätten 3,2 Milliarden Menschen rund um den Globus mit gefährlicher Trinkwasserknappheit zu kämpfen, heißt es in dem in Brüssel veröffentlichten zweiten Teil des Weltklimaberichts. Der Klimawandel wird demnach weltweit vor allem arme Menschen treffen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mahnte ein gemeinsames Vorgehen der internationalen Gemeinschaft zum Schutz der Umwelt an.

    Neben der Gefahr von Trinkwassermangel werde durch den Klimawandel auch die Gefahr der Hungersnöte wachsen, heißt es in dem 1400 Seiten starken Bericht des Weltklimarats IPCC. Bis 2080 droht nach Einschätzung der internationalen Forscher 600 Millionen Menschen Mangelernährung. Betroffen sind demnach vor allem die ärmsten Weltregionen, die am wenigsten für die Erderwärmung durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe verantwortlich sind, insbesondere Afrika.

    Auch das Ausmaß von Überschwemmungen wird laut IPCC wachsen. Den Prognosen zufolge würden jährlich zwei bis sieben Millionen Menschen mehr davon betroffen sein, insbesondere an den dicht besiedelten Küsten und Flussmündungen in Westafrika, in Asien und am Mississippi in den USA. Der Bericht warnt vor einem dramatischen Artensterben: Bis zu 30 Prozent der Tier- und Pflanzenarten seien vom Aussterben bedroht, wenn die Temperaturen um 1,5 bis 2,5 Grad stiegen.

    Die Verabschiedung des neuen Berichtsteils verzögerte sich wegen Einwänden von China, Saudi-Arabien, Russland und den USA leicht. Ihnen hatten verschiedene Punkte der 23-seitigen "Zusammenfassung für die Entscheidungsträger" missfallen.

    Der Bericht bestätige, "dass der Klimawandel eine Tatsache ist", sagte Merkel der "Süddeutschen Zeitung". "Deswegen brauchen wir ein schnelles und entschiedenes Handeln, um den Temperaturanstieg weltweit zu begrenzen und den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern." Sie werde das Thema beim G-8-Gipfel im Juni in Heiligendamm zur Sprache bringen.

    Den dritten und letzten Teil ihres Weltklimaberichts wollen die Forscher Anfang Mai präsentieren. Dann wollen sie Lösungsvorschläge unterbreiten, um die Folgen des Klimawandels abzumildern.

    Quelle: yahoo.de
     

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