Weltkonzern vs. Großunternehmen...welcher Einstieg ist der Richtige?

Dieses Thema im Forum "Schule, Studium, Ausbildung" wurde erstellt von Kekus, 13. Juni 2016 .

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  1. Kekus
    Kekus Neu
    Stammnutzer
    #1 13. Juni 2016
    Tag Zusammen,


    Ich beende demnächst mein Studium und wie die Überschrift schon andeutet, mache ich mir gerade Gedanken zum beruflichen Werdegang. Was würdet ihr wählen, wenn folgendes zur Auswahl stehen würde:

    -Trainee-Stelle in einem Großunternehmen, 600 Mitarbeiter, 100 Mio. Umsatz, 8 km vom Wohnort entfernt

    -Einstieg über einen Dienstleister bei einem Automobilhersteller im Projektmanagement, 60 km vom Wohnort entfernt ( eine Stunde Fahrt ohne Stau)

    Nach welchen Kriterien würdet ihr euch entscheiden? Das Gehalt ist erstmal nebensächlich.

    Gruß
     

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  3. in.spider
    in.spider Mitglied
    Stammnutzer
    #2 13. Juni 2016
    AW: Weltkonzern vs. Großunternehmen...welcher Einstieg ist der Richtige?

    Automobilhersteller und Projektmanagement, würde ich die Finger weg lassen wenn du auf Zukunftssicherheit stehst. Die Personalpolitik bei Automobilherstellern in Verbindung mit wirtschaftlichen Verwerfungen ist immens.

    Das gilt auch bei Zulieferern die keine anderen Standbeine haben. Wenn die Wirtschaftskrise eines gezeigt hat, dann das Automobilhersteller und deren Supplychain das anfälligste Konstrukt in der Wirtschaft sind.

    Die Automobilindustrie hängt am Tropf der Politik bzw auch umgekehrt. Immer wieder Subventionen zum stabilisieren. Ein Großunternehmen wächst vll nicht mehr stark aber wenn man auf Gewinnmaximierung in aufgeblähten Märkten durch Preiskampf verzichtet steht das Unternehmen langfristig auch solider da ohne große Personalschwankungen.

    Die Gehälter sind vermutlich nicht vergleichbar, die unterscheiden sich schon regional sehr stark. Aber die langfristige Perspektive sollte man nicht aus dem Auge verlieren.

    Und ganz wichtig, das Bauchgefühl muss am Ende auch stimmen.
     
  4. fatmoe
    fatmoe aka Moe
    Stammnutzer
    #3 13. Juni 2016
    AW: Weltkonzern vs. Großunternehmen...welcher Einstieg ist der Richtige?

    nicht unbedingt, manche Subdienstleister sind unersetzlich für manche UN - da Prügeln sich die Autokonzerne um Kapazitäten.
    Trainee Stellen sind in der Regel nen guter Start ins Berufsleben und bilden eine Grundlage für weitere Karriereschritte, unabhängig ob man im UN bleibt oder nicht. Aber für nen Automobilhersteller gearbeitet zu haben sieht ebenfalls im Lebenslauf gut aus.

    Ohne jetzt groß Nachzudenken würde ich den näheren Arbeitsplatz wählen, Pendeln ****t auf Dauer richtig. Würde aber Kriterien wie Home-Office bzw Gleitzeit nicht unterbewerten.
     
  5. lux88
    lux88 Ist bekannt
    Stammnutzer
    #4 14. Juni 2016
    AW: Weltkonzern vs. Großunternehmen...welcher Einstieg ist der Richtige?

    Würde das auch unter dem Gesichtspunkt der persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten sehen. Ich persönlich möchte zB nicht 40 Jahre in der gleichen Position arbeiten müssen, sondern der Arbeitgeber soll mir die Möglichkeit geben, dass ich mich, meine Position und meine Verantwortungsbereiche verbessern/erweitern kann.

    So ein Aufstieg ist meiner Meinung nach bei den ganz Großen eher weniger möglich. Da läuft viel mehr über interne Firmenpolitik, zumal dein Standing in der Firma auch nicht das allergrößte sein wird, wenn du da extern rein gerutscht bist.
     
  6. Kekus
    Kekus Neu
    Stammnutzer
    #5 15. Juni 2016
    AW: Weltkonzern vs. Großunternehmen...welcher Einstieg ist der Richtige?

    Ich danke schon mal für die bisherigen Antworten.
    Für mich ist die Trainee-Stelle mittlerweile auch die bessere Wahl, weil ich denke dass man die Chance beim Dienstleister öfter bekommt, als die Möglichkeit ein Trainee-Programm zu absolvieren. Zum dem spielt der Zeitverlust aufgrund der großen Entfernung ebenfalls eine große Rolle.
    Vom Gehalt wird die Trainee-Stelle sicherlich schlechter abschneiden, aber man darf nicht vergessen, dass das Unternehmen auch anderweitig in denjenigen investiert. Sei es durch Schulungsmaßnahmen, Auslandsaufenthalte oder allein die Tatsache dass man eigentlich keine wirkliche Arbeit übernimmt.

    Ich lasse aber das Thema noch offen, vielleicht kommen noch interessante Anregungen und sicherlich kann es dem oder anderem noch helfen, der vor einer ähnlichen Situation stehen stehen sollte.
     

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