Wie kann man Geld von Zuhause verdienen? Wer hat Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines & Sonstiges" wurde erstellt von lukerush, 23. Juni 2019 .

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  1. #1 23. Juni 2019
    Hallo zusammen. Ist hier jemand von euch als Blogger unterwegs? Es würde mich nämlich mal interessieren, wie man denn als Blogger von zu Hause aus Geld verdienen kann. Muss man da schon recht bekannt sein oder kann so gut wie jeder mit so einem Blog durchstarten? :) Ich frage mich nur, wie das alles funktioniert. Braucht man da immer ein affiliate Programm dazu, welches gut ist? Also wird man da von Unternehmen oder so angesprochen oder muss man sich selbst seine Partner suchen? Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das abläuft. Hat da vielleicht jemand Erfahrungen mit? Wäre jedenfalls mal spannend zu hören, wie das Profis so machen. :) Ich gehe mal davon aus, dass die Reichweite einer der wichtigsten Faktoren ist…oder steckt da viel mehr dahinter? Danke schon mal für eure Antworten.
     

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  3. #2 24. Juni 2019
    Also ich habe einige Freunde, die Blogs führen, und das mit unterschiedlichen Erfolg. Also grundsätzlich kann jeder Blogs starten, nicht umsonst ist ja beispielsweise Wordpress ein beliebtes CMS System, aber dann hängt es natürlich auch von den Themen und vom Google Ranking ab. Also ja, dieses SEO spielt da auch eine wichtige Rolle. Und ja, unterm Strich zählt die Reichweite beim Monetisieren zu den wichtigsten Faktoren. Der zweite Faktor ist, welche Variante oder welche Varianten man zum Monetisieren an sich auswählt. Du meinst denk ich die Partnerprogramme. Da ist es wichtig, nicht nur Links zu platzieren, sondern sie auch in informativen Beiträgen unter zu bringen. Wie viel man dann verdient hängt zum einen von den Klicks auf den Link und zum anderen vom Partnerprogramm ab.
     
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  4. #3 25. Juni 2019
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juni 2019
    Die Zeiten sind da quasi vorbei, jede noch so kleine Nische ist umkämpft und es lohnt sich schlicht kaum noch, wenn man den Zeitaufwand rechnet um den Blog halbwegs zu Ranken (Position in Suchmaschinen) - aber es geht, man muss nur sehr guten und ausführlichen Inhalt bieten der ggf sich noch mehr spezialisiert auf ein Unterthema der Nische. Allerdings wird man da kaum viel Geldverdienen, außer man hat einen Platzhirschen. Es sind schon viele Blogs nötig damit was zusammen kommt. Zudem beschränken sich die Möglichkeiten für Einnahmen häufig auf wenige (Monopol) Partnerprogramme, deren Vergütung aufgrund der Marktstellung stetig sinken. Langfristig kann man davon ausgehen das dieser Markt ohnehin austrocknet, weil keiner mehr Blogs besucht sondern alle direkt zu den großen Platzhirschen finden. Die Markt-Typische Monopolisierung ist im Internet noch schneller und extremer als in der Realwirtschaft.

    Und das Wettrüsten für die besten Positionen ist quasi so enorm das rentable Themen ohne kostenintensive SEO Investition unmöglich zu erreichen sind - noch. Google verändert stetig seine Algos mit dem Ziel den besten Inhalt zu finden und zwar unabhängig von "Manipulierbaren" Faktoren. Wichtig ist dazu das Nutzerverhalten über die Browserdaten. Die Chancen für gute Inhalte mit wenig SEO steigen zwar aber das wird wohl auch noch eine weile dauern.

    Ein Beispiel, so ein Blog hat kosten von 5€ im Monat (Domain/Hosting) und dein Aufwand diesen zu erstellen, optimieren, design und mit Inhalt zu füllen bedarf etwa 60 Stunden (immer mal Updates inkl). Dann besteht die Chance, wenn der Inhalt gut ist auch aus SEO sicht, das du ohne großes "Linkbuilding" auf ein mittelprächtiges Ranking kommst das der etwa 10-50€ im Monat einbringen könnte. Deinen Stundenlohn solltest du dann schon bei sagen wir 40€ Ansetzen (Brutto vor Steuer) wären also 2400€ nötig damit sich das Projekt hinterher "gerechnet" hat. Die gemittelten Einkünfte abzüglich der Blogkosten liegen dann sagen wir zuversichtlich bei 40€, dann wäre der Blog erst nach 60 Monaten rentabel - also 2,5 Jahre. An diesem Beispiel sieht man das es sich nur lohnt wen man die Kosten senken kann und mehrere Blogs parallel aufzieht.

    Um also dort was zu verdienen, muss man doch schon rentablere umkämpftere Themen angreifen und damit hohe Investitionen riskieren um hinterher entsprechend hohe Einnahmen zu generieren. Doch ob die Mitbewerber Kampflos aufgeben ist zu bezweifeln... das sind dann Kriegsschauplätze in denen die Einnahmen stetig schrumpfen durch steigende Investitionen.

    Mit Seiten die ein gutes Ranking haben, lässt sich natürlich auf verschiedenste weise Geld verdienen. Allerdings mit klassische Bannerwerbung qausi gar nicht mehr, dafür durch native Werbung oder gesponsorte Beiträge, eigentlich die mittlerweile einzig sinnvolle Einnahme. Egal ob Bild, Welt oder Heise.de, alle verdienen hauptsächlich durch "Schleichwerbung" die der Leser kaum bemerkt. Inhaltlich werden Produkte oder Marken beschrieben die so an Image bzw Bekanntheit gewinnen. Natürlich wird das dort auf höchstem Niveau ausgeführt, niemand würde vermuten das fast alle veröffentlichten Beiträge manipulativ sind von Konzernen gesponsort. Gerade die großen auflagenstarken Nachrichtenportale leben davon. Auch politische Werbung ist lukrativ und diskret. Meinungsmache im Internet ist ein Milliardenschweres Werbegeschäft - daher tun sich Konzerne wie Facebook schwer gegen ihre gute Einnahme vorzugehen.

    Im Internet Geld verdienen, geht auch als Author. Inhalte sind gefragt, daher werden Inhalte immer häufiger und schneller publiziert. Wer gut ist kann pro Wort zwischen 3 und 5 cent verlangen. Allerdings ist das wohl sehr monoton den ganzen Tag zu schreiben, ein schnelles ausbrennen ist die folge.
    Als Bedienung im Biergarten wird man deutlich schneller mehr verdienen über Trinkgeld. Ist auch gesünder als vor dem PC.
     
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  5. #4 25. Juni 2019
    Danke euch zweien für die ausführlichen Antworten! Wie ich sehe, steckt wohl weit mehr dahinter, als nur ein "einfacher" Blog.

    rotznase, das heißt, man muss weit mehr können, als nur gut zu schreiben. Aber schon klar...irgendwie muss man es ja auch schaffen, dass der Blog unter die Leute kommt...
    Ich frage mich, bei welchen Programmen man dann als Blogger mitmachen kann...hat das dann immer mit dem Blog zu tun? Bei Youtube Blogs wird ja oft auch ein gewisses Produkt vermarktet - entweder ganz offen oder irgendwie ein wenig versteckt... so wie im Fernsehen, wenn der Moderator nur Klamotten von einer einzigen Marke anhat...

    raid-rush, das ist mir schon klar, dass man auch etwas geduldig sein muss...das große Geld gewinnt man ja nur im Lotto ;-) ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass Blogs in den nächsten Jahren aussterben. Gerade auch soziale Medien sind wichtiger denn je. Ich muss auch sagen, dass ich Blogs am meisten "vertraue", was die Inhalte angeht. Die sind meist sehr gut recherchiert, sehr fachlich, aber leicht verständlich.
    Ich finde es ja interessant, wie viele unterschiedliche Bereiche hier eigentlich angesprochen sind...wie du zeigst, kann das Politik und große Zeitungen betreffen...als einfacher Leser weiß man ja meist gar nicht, was dahintersteckt...
     
  6. #5 29. Juni 2019
    Zunächst möchte ich mich bei raid-rush für die äußerst ausführliche Antwort bedanken! Damit habe ich wieder einmal einiges dazu gelernt. @ lukerush: Ich weiß, was du mit den Klamotten von einem Hersteller für einen Moderator meinst. Wobei das denk ich den technischen Sponsoren im Sport gleichkommt... die Hersteller werben auch mit der Tatsache, dass der Moderator seine Klamotten trägt. Und das sind denk ich Exklusivverträge. Bei den Partner-Programmen ist das anders, weil man bei verkauften Produkten eine Provision erhält. Heutzutage ist man dafür nicht von einem Blog abhängig, aber der Kanal (das kann auch eine Facebook-Seite usw. sein), sollte thematisch gut mit den Produkten zusammenpassen.
     
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  7. #6 4. Juli 2019
    du sagst es...ich denke, das gibt es überall zu finden - und ist ja auch gut so, denn wie sonst kann man sich von anderen Produkten abheben? Die Qualität muss so oder so passen...denn wenn die nicht passt, laufen die Kunden auch davon.
    Das heißt neben einem Blog betreibt man auch noch eine Seite auf Facebook, Twitter, Instagram, etc., oder wie? Und wenn es jetzt im Blog um gesunde Ernährung geht, dann sollte das Partnerprogramm zumindest auch gesunde Ernährung anschneiden, oder? Da kann man ja nicht etwas ganz anderes posten, denke ich mir?
     
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  8. #7 5. Juli 2019
    Also wenn man sich wirklich intensiv mit einem Blog befassen möchte, sollte man meines Erachtens zumindest einmal ein Social Media Profil dazu führen. Oder es gibt ja auf Facebook Gruppen für Blogger, da kann man im Idealfall auch Reichweite generieren. Ich weiß aber beispielsweise von einem Partnerprogramm von Plantocaps, dass man sich da auch mit einem Social-Media-Profil oder halt mit einer Facebook-Seite dafür anmelden kann. Unabhängig davon sollte es bei den Beiträgen, in denen man auf diese Option verlinkt, um gesunde Ernährung, natürliche Produkte usw... gehen.
     
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  9. #8 8. Juli 2019
    hallo rotznase, danke nochmal für die Antwort.
    wahrscheinlich sind die meisten Blogger auf Instagram und Facebook aktiv...zumindest jene, die auch ein Auge auf ihre Reichweite haben.
    ok verstehe, also dreht sich das Ganze dann schon immer nur um ein Thema...halt ein großes Thema, wie eben gesunde Ernährung / Gesundheit...ist aber eigentlich auch logisch, finde ich.
    mir ist noch nicht ganz klar, wofür solche Partnerprogramme praktisch sind bzw. was die Vorteile sind. Geht es da auch einfach darum, seine Reichweite so gut wie möglich auszuweiten? Oder steckt da mehr dahinter?
     
  10. #9 13. Juli 2019
    Gern geschehen! Ich denke ebenfalls, dass zumindest einmal die meisten Blogger, die auch auf eine möglichst gute Reichweite schauen, ihre Artikel auch in diesen sozialen Medien bewerben. Es gibt aber auch User, die beispielsweise ausschließlich recht erfolgreiche Facebook-Seiten führen und für sie ist das schätze ich einmal auch interessant. Es geht bei den Partnerprogrammen darum, dass mit möglichst authentischen und informativen Beiträgen auf die Produkte hingewiesen wird. Da muss dann auch ein zugewiesener Link. Kommen User über diesen Link auf den online Shop und kaufen Produkte, so erhält der Blogger, Facebook-Seitenbetreiber usw. einen Teil des ausgegebenen Beitrags.
     
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  11. #10 16. Juli 2019
    dann kann man ja wirklich damit auch wirklich gut Geld von Zuhause aus verdienen, wenn das klappt. Da muss man dann aber auch wirklich gut sein, damit man seine eigene Seite auch recht weit in Google wiederfindet. Dann kann das schon gut funktionieren, stelle ich mir vor.
    Danke nochmal für die Antworten! :)
     

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