Wie viel kostet eine neue Wärmepumpe? Erfahrungen gesucht

Dieses Thema im Forum "Haus, Garten, Tiere & Pflanzen" wurde erstellt von Pacster, 13. Februar 2020 .

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 13. Februar 2020
    Wir machen unser Haus Schritt für Schritt etwas Nachhaltiger und Smarter.
    Dämmung ist noch sehr gut, Dach ebenfalls. Fenster wurden letztes Jahr erneuert und jetzt wäre noch die Heizung dran. Da wollen wir jetzt auf eine Wärmepumpe umstiegen.
    Wie viel kostet so eine Wärmepumpe und welchen Typ vom Wärmepumpe soll man nehmen?
    Habt ihr da Erfahrungen gemacht?
    Spielt es letztlich überhaupt eine Rolle welchen Typ man nimmt, gibt es da große Unterschiede jetzt mal abgesehen von den Anschaffungskosten?
     
  2. Heute Deals & Sale mit stark reduzierten Preisen: Jetzt alle ⚡ Angebote finden.


  3. #2 15. Februar 2020
    Was soll man da sagen, detaillierte Antworten sind so nicht möglich. Und natürlich gibt es von den verschiedenen Wärmepumpen Unterschiede. Freunde von uns haben erst vor Kurzem gebaut und haben sich wegen dem kleinen Garten gegen einen Flächenkollektor, sondern für eine Luftwärmepumpe von Vaillant entschieden. Die Außeneinheit steht vor dem Haus, in Richtung Straße. Ist aber auch jetzt im Winter in Betrieb eigentlich nicht zu hören. Die Bauherren haben zusätzlich eine Photovoltaik-Anlage und nutzen die Kombination im Sommer auch um das Haus etwas herunter zu kühlen. Geht aber, nach dem wie ich das verstanden habe, nur mit einer Fußbodenheizung. Ist das bei euch gegeben oder müsste das auch getauscht werden? Womit wird derzeit geheizt?
     
  4. #3 19. Februar 2020 um 11:21 Uhr
    Nur mal angenommen, jede Art von Wärmepumpe würde gehen, wie entscheidet man sich dann? Geht man dann nur nach dem Preis? Ich verstehe da nicht ganz wobei sich dann die Arten unterscheiden. Ist das dann abhängig vom Haus, also der Größe und der Dämmung oder wo sind die Unterscheide?
    Eventuell muss ich mich da ja auch mal bei einem Hersteller beraten lassen oder ich gehe auf eine Baumesse. Will nur nicht ganz unwissend mit jemanden sprechen, der sich auskennt;)
    Fußbodenheizung ist im Erdgeschoß vorhanden, erster Stock mit zwei Räumen hat dann keine Fußbodenheizung mehr. Das Bad im ersten Stock hat jedoch noch Fußbodenheizung.
     
  5. #4 24. Februar 2020 um 10:14 Uhr
    Wenn du viel Wärmebedarf hast und Tiefbohrung möglich ist, wäre eine Sole-Wärmepumpe effektiv. Allerdings sind die Kosten deutlich höher als bei anderen Typen. (In Regionen wo es sehr lange sehr kalt ist, bietet sich das an, weil da eine Luftwärmepumpe nicht effektiv ist, da sie dann nur mit Strom heizt)

    Für normale kleine Häuser die sehr Energieeffizient sind, reicht eine mittlerweile sehr günstige Luft-Wärmepumpe aus. Aber auch hier muss man dazu sagen, das diese im Winter bei Frost fast nur mit Strom heizt. Angesichts der milden Winter ist das aber auch weniger Problematisch.

    Das wichtigste ist zu wissen, wie viel Warmwasser du benötigst bzw wie viele Personen versorgt sein müssen und wie groß die Wohnfläche ist und der Wärmeverlust.

    Weil eine Wärmepumpe ist schnell am Limit und hat Sperrzeiten, da sie sonst Einfrieren kann. Wenn du also im Winter viel Warmwasser verbrauchst und es auch noch kalt ist, kann es passieren das du einfach kein Warmwasser bekommst weil die Wärmepumpe das nicht schafft. Aber auch da gibt es Lösungen, ein extra Stromheizer im Warmwasserboiler. Letztendlich muss man sich aber im klaren sein, das eine Wärmepumpe gerade im Winter großteils direkt mit Strom heizt...

    Ich würde die Wärmepumpe daher lieber etwas "Überdimensionieren" das ist anders als bei Brennern kein Problem. Eine Wärmepumpe ist recht gut skalierbar.

    Flächen-Kollektoren-Wärmepumpen die im Garten eingegraben werden, kannst vergessen, da bekommst du Permafrost im Garten. Ist aufwendig und Teuer, das geht nur, wenn eine geeignete Fläche vorhanden ist und die Boden Beschaffenheit gut Wärmeüberträgt sowie die Fläche ausreichend ist. Wenn Bodenwärme dann durch Tiefbohrung. Bodenwärme ist ohnehin eigentlich am aller Effektivsten da kommt ständig was nach. Nur die Kosten sind durch die Bohrung und das Gutachten so hoch, das es sich nicht wirklich lohnt... erst nach 20-30 Jahren. (ausgenommen die Strompreise steigen stark, dann lohnt sich Tiefbohrung eher)

    Anschaffungskosten können von 5000€ bis 50000€ liegen je nach Typ und Leistung.

    Für die allermeisten Neubauten kommt daher eine Luftwärmepumpe zum Einsatz, ist auch die günstigste Möglichkeit. Für den Strom hat man dann Extratarife die günstiger sind, zB Nachtstrom und mit Sperrzeiten. Also wenn die Industrie Energie braucht (also bei Stromspitzen), da wird dann dein Strom abgeschaltet z.b. für 1-2 Stunden (nur der für die Wärmepumpe). Macht aber nichts, weil Wasser-Wärme-Puffer vorhanden sind die den Zeitraum überbrücken.
     

  6. Videos zum Thema
    Video Script
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Themen mit den Stichworten: viel kostet neue

  1. Wieviel kostet eine eigene Wohnung?
    DvD1108, 22. April 2010 , im Forum: Alltagsprobleme
    Antworten:
    16
    Aufrufe:
    2.313
  2. Antworten:
    4
    Aufrufe:
    2.687
  3. Wie viel hat mein Ipod gekostet?
    mAd CaDdY, 9. November 2009 , im Forum: Alltagsprobleme
    Antworten:
    5
    Aufrufe:
    654
  4. Wieviel Kostet ein Autoschlüssel?
    KingLui, 11. April 2009 , im Forum: Auto & Motorrad
    Antworten:
    10
    Aufrufe:
    5.239
  5. Antworten:
    15
    Aufrufe:
    893