Wirtschaftskrise 2018

Dieses Thema im Forum "Finanzen & Versicherung" wurde erstellt von klaiser, 2. April 2018 .

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  1. #1 2. April 2018
    Ich wollte mal wissen ob ihr die Wirtschaftskrise dieses Jahr seht und wie sie ausfallen wird. Was wird auf uns zukommen?
     

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  3. #2 2. April 2018
    Zuletzt bearbeitet: 3. April 2018
    Also für dieses Jahr sehe ich bisher nichts zumindest in DE, die Auftragsbücher der Unternehmen sind sehr gut gefüllt, allerdings stimmt es wohl das dies kein Dauerzustand sein wird, angesichts der globalen Wirtschaftslage mit zunehmendem Protektionismus und der ggf. irgend wann nachlassenden Geldflut der Zentralbanken. Zumindest würde ich darauf tippen, dass die Wachstumsraten wieder abnehmen und auch die Auftragslage sich in den nächsten Jahren wieder verschlechtert. Je nachdem wie sich die Handelspolitik entwickelt ist es durchaus möglich, das innerhalb weniger Monate oder Jahre eine deutliche Verschlechterung der Wirtschaftslage eintreten kann. Wenn man sich England ansieht, dort werden schon jetzt deutliche Einschnitte sichtbar, die Wirtschaft wird schrumpfen und die Auftragslage ist äußerst schlecht obwohl der Brexit noch gar nicht richtig "angefangen" hat. England wird schleunigst neue Verträge aushandeln müssen bevor etliche weitere Investitionen und Aufträge wegfallen. Mit einem Handelskrieg droht das vielen Ländern gleichermaßen.

    Möglicherweise wird ein neuer EZB Chef aus Deutschland ein Risiko mit sich bringen, und die Zinsen deutlich schneller anheben als es Südeuropa verträgt und damit südeuropäische Banken in Bedrängnis bringt. Auch die politische Lage in Südeuropa ist alles andere als robust... die Risiken in der Währungspolitik sind so hoch wie nie, daher bleibe ich bei meiner Spekulation das Gold wieder deutliche an Nachfrage gewinnt.

    Auch aus dem Hinblick, dass 2008 noch viel Potential da war und viele Hebel gedreht wurden, die heute nicht mehr da sind. Es gäbe kaum noch Mittel außer viele Verstaatlichungen um einer neuen Finanzkrise entgegen zu wirken.
    Einem steigenden Goldpreis könnte allerdings ein Abverkauf von Zentralbank Gold entgegenwirken welches gegen Fremdwährungen wie USD getauscht wird um den Eurokurs zu drücken, der im Falle, das Länder wie Italien und Griechenland aus dem Euro austreten, zu stark ansteigen könnte und damit die restliche Euro-Zone wirtschaftlich stark belastet.

    Zumindest würde gleichermaßen die Immobilienpreise stark einbrechen, wenn die ganzen Kredite platzen aufgrund von Jobverlust und extrem geringer Eigenkapitalquote.

    Das sind aber alles Worst-Case Szenarien die ich momentan noch nicht sehe, die aber durchaus Möglich sind und deutliche wahrscheinlicher wurden durch die globalen politischen Veränderungen, wie Trump/Brexit/Italien.

    Welche Ursachen/Anzeichen würdest du den sehen warum dieses Jahr eine Wirtschaftskrise kommt? Oder meinst du eine Finanzkrise wie 2008?
     
  4. #3 8. April 2018
    Hohe Arbeitslosigkeit und das damit verbundene einbrechen der Kaufkraft ist ein wichtiger Punkt. Die Verstaatlichung wäre eine gute Option ist aber natürlich wieder mit Schulden aufnehmen verbunden. Ein neuer EZB-Chef aus Deutschland kommt zum Zug? - Das ist doch ein abgekatertes Spiel...
     
  5. #4 8. April 2018
    Eines ist zumindest klar, so gut wie jetzt, wird es nie wieder für die deutsche Wirtschaft - der Boom basiert nicht zuletzt auf den unzähligen indirekten Subventionen in den Markt wie Niedrigzinsen und etlichen Konjunkturprogrammen. Es ist also mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen das Deutschland in vielen Bereichen mit nachlassender Auftragslage rechnen muss, dazu kommen auch noch die Folgen des Brexit und die sich anbahnenden globalen Handelskonflikte. Denn auch wenn wir direkt nicht betroffen sind, so wirken sich Handelskonflikte auf die globale Wirtschaftslage aus auch passiv.

    Deutschland (und Europa) wird es also schwer haben nicht in eine Stagnation oder gar Rezession zu fallen. Die fetten Jahre sind vorbei, der Nachbrenner der Finanzpolitik ist auch am ausbrennen, begehrt werden eher Fallschirme ^^

    Nicht unbedingt, aber Deutschland macht schon Druck und versucht sich durchzusetzen um die Deutschen Sparkapital zu entlasten mit einer Zinswende. Die allerdings ist mit erheblichen Risiken verbunden, nicht zuletzt mit einem erstarken des Euro. der eh schon viel zu hoch ist angesichts der Zinswenden in USA sowie Brexit.

    Steigende Arbeitslosigkeit ist quasi die einzige Veränderungsoption bei bestehender "Vollbeschäftigung". Derzeit ist das Problem vor allem, das viele Stellen nicht besetzt werden können, weil Ausgebildetes Fachpersonal fehlt während auf der anderen Seite immer mehr Stellen gestrichen werden in anderen Bereichen der Industrie, entweder wegen Auftragslage oder Rationalisierung.

    Im Eigenem Markt ist zudem eine Sättigung erreicht in den oberen Konsumschichten, Export wird also immer wichtiger um das Arbeitspensum und die Einnahmen aufrecht zu erhalten. Wobei letzteres sich auch auf die Kapitalisierung an den Börsen negativ auswirken würde wenn die Wirtschaftserwartungen nachlassen - also quasi ein Teufelskreis der dann auch nicht mehr mit noch niedrigeren Zinsen kompensiert werden könnte.
     
  6. #5 10. April 2018
    Wo werden denn Stellen gestrichen? Wir haben Vollbeschäftigung und besonders bei den gering qualifizierten Jobs prügelt man sich um Leute. Hab letztens eine Anfrage bekommen nach Auto-Reinigern. Die sollen 14€ die Stunde bekommen und wer Leute vorstellt die das machen bekommt eine Vermittlungsprovision. Vor allem die einfachen Jobs bekommst du heute nicht mehr besetzt weil es keine Arbeitslosen mehr gibt.
    Die paar in der Statistik sind fast immer mit Migrationshintergrund bzw. Übergangsarbeitslosigkeit. Burger King, Lidl,... die sind völlig verzweifelt. Du bekommst keine Leute mehr.

    Bewerber auf offene Stellen = 0, der Arbeitsmarkt ist leer gefegt. Selbst Flüchtling bekommen problemlos einen Job.
     
  7. #6 10. April 2018
    Wie die staatlichen Banken ja so sorgenfrei durch die Krise gekommen sind?

    Zur Erinnerung: Verzockt hatten sich fast nur staatliche Institute.
     
  8. #7 10. April 2018
    Industriejobs die relativ gut bezahlt sind werden weniger. Aber das meinte ich gar nicht. Rationalisierung zB in der Automobilindustrie fällt nur nicht auf weil die Arbeiter wo anders unter kommen oder dank dem Wachstum aufgefangen wurden. Rationalisierung ist wichtig um wettbewerbsfähig zu bleiben, mir geht es also nicht darum generell irgend wie Stellenabbau zu kritisieren aus diversen gründen, sondern einfach um die Tatsache das einige Jobs verschwinden werden, dafür entstehen neue Jobs aber oft in einem deutlich schlechter bezahlten Bereich.

    Das Problem hat die USA genauso, einst gut bezahlte Industriejobs oder ggf. Autoindustrie stagnieren bzw wurden rationalisiert. Dienstleistungsjobs oder solche die du nennst, wo dringend Arbeiter gebraucht werden können kaum besetzt werden, weil sie oft die bisherigen Lebenskosten nicht decken.

    Diesen Luxuszustand der Vollbeschäftigung unter überwiegend gut bezahlten Jobs wird es also nicht ewig geben, denn der deutsche Boom der letzten Jahre ist auch ein Grund dafür, der in Zukunft so nicht mehr da sein wird.

    Die frage ist welches Konzept hat die Regierung im Angebot um den globalen Arbeitsmarktwandel zu begegnen?

    Bessere Bildung ist eine Möglichkeit die alleine aber auch nicht ausreicht und grenzen hat.

    Ich sehe in Europa trotz bester konjunktureller Phase und bester Bedingungen kaum eine Veränderung am Arbeitsmarkt, die Jugendarbeitslosigkeit ist immer noch hoch und neue gut bezahlte Jobs fehlen. Woher sollen die auch kommen oder entstehen? Außer Dienstleistung gibt es kaum noch neue Bereiche mit Wachstum. Und Dienstleistung wird nur sehr günstig angenommen, daher auch wenig Verdienst.

    Ich sehe also ein Grundeinkommen auf uns zukommen, um die schlechter bezahlten Dienstleistungsjobs zu stützen. Die Arbeitszeit könnte so stückweise reduziert werden ohne Einschränkungen im Konsum. Mehr Zeit für gleiches Geld könnte auch mehr Konsum bedeuten. Finanziert durch Zentralbankgeld zu einem drittel, würde die Währung massiv drücken und so auch den Export stärken sowie den Binnenmarkt durch teurer werdende Importe. Quasi wird alles Subventioniert, weil Arbeiter viel billiger sind durch das Grundeinkommen. Die Unternehmen werden sich dumm und dämlich verdienen.

    Katastrophal für die Umwelt und zugleich für alle anderen Länder, die wohl nachlegen müssten.
    Ein Wirtschaftskrieg bzw Handelskonflikte wären vorprogrammiert. Das ist die Folge eines unausgeglichenen globalen Bereicherungsprozesses.

    Es kann nicht jeder ein Handelsplus haben sonst hätte keiner eines, problematisch ist nur wenn ständig die gleichen am Tisch gewinnen. Das führt zu Spannungen. Und Völker die gewinnen gewohnt sind, drehen oft durch wenn sie auch mal verlieren... zb erstarkender Rechtspopulismus.
     
  9. #8 10. April 2018
    Entwicklung der Anzahl Mitarbeiter

    Audi:
    Audi AG - Mitarbeiterzahl bis 2017 | Statistik

    BMW und Mercedes sehen ähnlich aus.

    Wo müssen Arbeiter woanders unter kommen? Da wird massiv eingestellt und das sogar vorwiegend in Deutschland.

    Anteil der Industrie am Deutschen BIP ist seit 20 Jahren nahezu gleich.
    Pressemitteilungen - Anteil der Industrie am BIP seit 20 Jahren nahezu konstant - Statistisches Bundesamt (Destatis)

    Das ist in den USA keine neue Entwicklung - der Dienstleistungsanteil war schon immer viel größer.

    Gerade in Idiotnjobs sind die Löhne massiv gestiegen weil man keine Leute mehr findet. Da heißt die Alternative meist Hartz 4 oder echte Arbeit und bei den Singles lohnt sich Hartz 4 nicht. Drum arbeiten da auch fast alle mittlerweile. Anders sieht es bei Familien und Alleinerziehenden aus. Da lohnt sich einfache Arbeit meist nicht. Neben den Migranten die große Problemgruppe auf dem Arbeitsmarkt. Arbeit ist für sie finanziell nicht lohnend.

    Warum ist der Boom der letzten Jahre der Grund dafür dass dies in Zukunft anders sein wird?

    Welche Regierung geht der globale Arbeitsmarkt an? Wieso sollte Merkel für den Arbeitsmarkt Mexikos verantwortlich sein? Und was für Einfluss hat sie darauf?

    Das gilt für die PIGS Staaten, in denen die Jugendarbeitslosigkeit schon immer sehr hoch war. Einfach wäre die Eintrittsbarrieren zu mindern. Weg mit dem Kündigungsschutz und vielen staatlichen Regulierungen.

    Interessanter wie lachhafter Vorschlag. Seriös gerechnet ist ein BGE unbezahlbar und wird das Thema Migration noch viel weiter anheizen. Die Linke fordert ja für alle Flüchtlinge 1.050€ pro Kopf geschenkt im Monat - da würden Millionen verrecken auf dem Mittelmeer wenn man sowas geisteskrankes einführen würde.

    Die Frage ist: Warum gewinnen sie? Warum sind Deutschland, Japan und China Exportnationen während die USA alles importieren? Schon mal in einer amerikanischen Firma gewesen.... da sieht es aus wie in der dritten Welt. Und da schreit man nach Zöllen?
     
  10. #9 11. April 2018
    Zuletzt bearbeitet: 11. April 2018
    Weil die Niedrigzinsen sowie zunehmende Finanzierungen diesen Boom ausgelöst haben. Wir kassieren hier Rettungsmaßnahmen die wir nicht nötig hatten, die aber andere Länder nötig hatten und immer noch haben. Diese werden nicht ewig andauern und die Geldflut durch billig Finanzierung wird auch nicht ewig anhalten. Die Investitionen im B2B wurden getätigt, da kommt also auch weniger. Konsum ist nach wie vor hoch, allerdings vieles Finanziert. In den USA bildet sich eine Automobilkreditblase.... jedes zweite Auto ist fast 100% Finanziert. In Deutschland ist das nicht so schlimm, weil viele Ersparnisse da sind die genutzt wurden. Hier sind die Finanzierungsblasen eher am Immobilienmarkt, aber bisher noch Grenzwertig im Rahmen, da die Zinslast niedrig ist.

    Der Boomende Absatz in die USA wird so nicht mehr anhalten, aus verschiedenen Gründen (Kreditblase für Autos, Trumpzölle). Der Hoffnungsträger bleibt Asien und dort wird auch die Produktion stattfinden.

    Die Produktion ist so hoch nicht dauerhaft zu halten, es gibt eine Überflutung an Automobilen seit Jahren, und die alten Autos fahren ja immer noch, wobei man von Alt gar nicht sprechen kann, heute kommt jedes Jahr ein neues Modell das locker 10-15 Jahre auf den Straßen liegt und danach ins Ausland wandert. Das ist einfach nur Krank, alles nur um das System zu erhalten... um jeden Preis, Auto Auto Auto das muss verkauft werden sonst bricht die gesamte Wirtschaft zusammen. Die Industrie produziert so viele teile für Automobil oder Maschinen und Werkzeug dafür, das locker 5 Million Arbeitsplätze alleine in Deutschland direkt von dem Zustand der Automobilindustrie abhängig sind.


    Ganz einfach weil es anders gar nicht geht, die Welt hängt zusammen die Globalisierung ist der beste Beweis. Wenn wir nicht dafür sorgen das die Kundenländer gut laufen, dann läuft bei uns auch nichts mehr, vor allem gerade deshalb weil deutscher Reichtum Export abhängig ist. Alle sind verkettet wenn irgend wo was schlecht läuft, kommt das verzögert auch auf uns zu. Die Finanz und Wirtschaftskrise aus den USA hat das besten bewiesen. Das gleiche kann aus Asien auch kommen... dann ist erst mal Kurzarbeit und Entlassungswelle angesagt, inklusive platzender Immobilienkredite, in Folge noch ein paar Pleitebanken die ebenfalls die Bilanz anderer Banken ruinieren weil alle verknüpft sind über etliche Produkte.

    Welchen Hebel gibt es dann noch? Die USA würde das Helikoptergeld durchführen. Generell läuft irgend wie alles auf das sog. Grundeinkommen hinaus. Das wären die letzten Maßnahmen um den zunehmenden privaten Kreditschuldenhaufen zu tilgen ohne das eine Blase platzen muss. Die privaten Haushalte in vielen Ländern sind zunehmend überschuldet, die Niedrigzinsen haben das noch verschärft.

    Ist ein Tropfen auf den heißen Stein... würde minimal was bringen. Es gibt dort einfach keine Arbeit und wird es auch nicht mehr geben, weil die Märkte gesättigt sind, es gibt kein Produkt das nicht massenhaft vorhanden ist im Überfluss. Einzige Möglichkeit wäre es deutlich billiger herstellen zu können und das ist quasi im Euro bei so hohen Lebenskosten und Löhnen nicht möglich. Und Produkte alla made in Germany werden dort auch nie gefertigt, weil wir ebenfalls die Monopolstellung haben und eine hochentwickelte Produktivität mit Robotern.

    In der Zukunft werden vor allem auch Qualifizierte Jobs wegfallen, KI und Roboter sind die besseren Arbeiter das ist einfach Fakt. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Künstliche Intelligenz und Roboter für alle Bereiche in Serienproduktion gehen und fast alle Überflüssig machen. Vor allem so simple Bürojobs könnten von KI oder sogar durch gute Software rationalisiert werden. Und das ist auch gut so... wir brauchen in Zukunft viel weniger Menschen und Ressourcen, wir brauchen nur noch Denker. Denn hohe Intelligenz mit Kreativität gepaart, also wirklich komplexe Lösungen finden, können nach wie vor nur wenige Menschen. Eine KI mag extrem rational intelligent sein, aber nicht Kreativ und daher kann sie aller höchstens wie ein Schachcomputer alles ausprobieren und durchrechnen, was für viele Probleme eine Lösung bedeutet aber nicht für Probleme bei denen ein Daten bzw Formeldefizit vorliegt. Wo keine "Gleichung" da keine Lösung für die KI... für den Menschen aber schon.

    Die Finanzierung wäre das aller einfachste, Problematisch wären eher die möglichen Folgen der Gesellschaft und die Wirkung auf das Ausland. In Namibia wurde das Eingeführt und das Land hat so die Arbeitslosigkeit halbiert und die Einkommen verdoppelt innerhalb kurzer Zeit, die Produktivität des Landes ist ebenfalls um das doppelte gestiegen. Die Finanzierung wäre ebenfalls über Steuern möglich wenn diese gezahlt werden.
    Geld verschwindet nicht, das heißt also die Finanzierung ist kein Problem wenn das Geld auch wieder teilweise eingesammelt wird, es muss gar nicht ganz eingesammelt werden, weil man über die Währungskapazität arbeiten kann. Das Geld bleibt im Wirtschaftskreislauf und kurbelt damit die Gewinne der Endverkäufer bzw Produzenten massiv an, und hier muss man eben auch wieder abzapfen um den Kreislauf finanzierbar zu halten - ggf über Inflation. Das ist doch genau das gleiche Problem was überall ist, Kapital wird immer reicher und das Defizit haben letztendlich die Staaten mit hohen Schulden... es ist doch nicht so das Geld verbrennt, all das ganze Geld was je erzeugt wurde über Schulden EXISTIERT noch. UNMENGEN an Geld sind da, nur eben nicht im Umlauf sondern auf 5% der Kapitalspitze verteilt und dieser Trend nimmt immer stärker zu. Kapital schafft Kapital und je mehr Abstand entsteht desto extremer wird der Effekt. Da hilft also auch keine Niedrigzinsgeldflut die verstärkt den Effekt sogar noch. Es gibt nur eine Möglichkeit, Grundeinkommen und eine damit verbundene hohe Inflation. Grundeinkommen 1000€ + 2% mehr jedes Jahr - Einführen - Inflation steigt auf 4% - diese neutralisiert über die Jahre das Grundeinkommen und zugleich Geldberge. Allerdings wird das nichts ändern... es wird ein Boom geben aber am Prinzip ändert sich nichts und ein Zurück ist unmöglich, bedeutet also eine fortlaufende Inflation ist unumkehrbar.

    Nachteil wäre vor allem Umweltzerstörung durch Konsum - ohne technokratische und nachhaltige Politik undenkbar - führt zum Kollaps.

    Weil die USA direkte Konkurrenz ist und es gibt bei gleichen Produkten langfristig nur einen Gewinner. Wenn die Importware günstiger und besser ist, verdrängt sie die eigenen das ist doch logisch. Damit gibt es immer nur einen Gewinner und zwar der, mit hoher Technologie oder hoher Produktivität. Rohstoffpreise sind fast überall gleich also unterscheiden sich nur die Lohnkosten und Steuern oder ggf. Subventionen. Alternativ stellst du ein Hightechprodukt her, das kein anderer herstellen kann in der Qualität, dann kannst du auch höhere Preise rechtfertigen weil du ein Monopol hast. Das ist in Deutschland der Fall... sonst wären wir genauso dran wie alle anderen EU-Länder. Deutschland ist nich fleisig oder schlau, Deutschland hat wertvolles Firmenknowhow und darauf beruht der ganze Reichtum.


    Mein Vorschlag:

    EZB erhöht die Zinsen langsam auf 1% - Grundeinkommen wird zu einem drittel über die EZB finanziert - bürokratischer Balast wird so abgebaut - Das Grundeinkommen ist EU weit aber Länderspezifisch an die durchschnittlichen Lebenskosten angepasst - zwischen 500 und 1000 EUR Monatlich, pro Person. Kindergeld bleibt bestehen wie vorher. Nur für EU-Bürger, Zuwanderung wird limitiert und strenger geprüft.
    Die Steuereinnahmen steigen, weil dieses Einkommen zählt und somit die Steuerlast ansteigt.

    Die Inflation wird dadurch stark anziehen, daher wird das Grundeinkommen jedes Jahr um 2% erhöht. Die prozentuale Steuerlast steigt parallel durch das immer weiter zunehmende Einkommen, was auch in die Finanzierung des Grundeinkommen fließt und damit die anfängliche Investitionslast von der Zentralbank bzw Währung nimmt.
    Die Währung wertet unter dessen ab, was zu einem erhöhten Export führt und zu gleich einen Importschutz bzw passiver Zoll, weil ausländische Produkte viel teurer werden. (Andere Länder könnten also nachziehen, um ebenfalls mit Inflation abwerten)

    Parallel müsste ein deutlich besserer Umweltschutz eingeführt werden und eine Verpflichtung für Nachhaltigkeit - ggf. könnte man Produkte ausgedehnt subventionieren die ökologisch, sinnvoll und damit nachhaltig sind. (Strafen sind damit Überflüssig, Umweltzerstörung darf einfach nicht Lukrativ sein)

    Prämien für Vernunft und Soziales. Wer sich vernünftig verhält oder Ehrenamt oder ähnliches ausübt der soll dafür belohnt werden.

    Die komplette Mobilität muss überdacht und verändert werden. Das kann so nicht weiter gehen, immer mehr Autos und LKW das ist nicht Zukunft sondern Dummheit und Versagen der Politik.

    Saubere und hochwertige Transportmittel mit Fahrer oder ggf. Autonom die logistisch abgestimmt sind und jederzeit verfügbar für jeden. Kleinere Busse und dafür mehr. Meist fahren die Busse fast leer und verursachen hohe Kosten.

    Wann wird die Politik endlich die mit Geld gefüllte Faust aus dem Hintern ziehen und sich trauen Europäische Zukunft ehrlich und klug zu planen?
     
  11. #10 11. April 2018
    Es gibt eine verdammt hohe Nachfrage nach deutschen Autos in den Schwellenländern. Gesättigt ist da gar nix.

    Was ist daran schlecht? Ein Auto mit 100.000km ist heute gerade mal eingefahren. Reperaturen und Wartung sind viel viel viel seltener geworden. Haltbarkeit extrem viel länger. Wieso kritisierst du das?

    Es sind IMHO deutlicher mehr als 5 Millionen.

    In Deutschland kann von steigender Überschuldung nicht geredet werden. Seit Jahrzehnten verändert.
    Überschuldete Privatpersonen - Anzahl in Deutschland bis 2017 | Statistik

    in den USA sinkt die Überschuldung sogar
    Überschuldete Privatpersonen - Anzahl in Deutschland, Großbritannien und den USA bis 2016 | Statistik

    Hat man vor vielen Jahren auch gesagt als die Computer kamen. Stattdessen herrscht Vollbeschäftigung.

    Namibia hat in einem einzelen Dorf mit 960 Einwohnern ein irrelevanter Grundeinkommen von 15€ im Monat eingeführt. Die Erkenntnisse hierraus sind von absoluter Null Relevanz.

    Es gibt in Französisch Guyana ein Grundeinkommen für die einheimischen Indianer. Die französische Sozialhilfe. Sie wird hier mangels Jobs bedingungslos gewährt. Folgen: Viel Sauferei und Trips über die Grenze nach Brasilien um da den dicken Max zu machen.

    Natürlich verschwindet das Geld wenn das Grundeinkommen nicht weltweit in gleicher Höhe gewährt wird.

    Ohne das zusätzliches Geld in den Kreislauf kommt - wie soll es da Gewinne ankurbeln außer die der Schnapsbrenner?

    83 Millionen x 1.000 € x 12 = 984 Milliarden Euro. Das gesammte BIP sind nur 3,2 Billionen. Das zeigt alleine schon wie irrsinnig absurd das ganze ist.

    LOL

    Die die heute nach dem BGE schreien sind für Bedinungslose Zuwanderung der Massen
    .
    Passiert heute. Jeder Bio Hof wird mit 120.000€ im Jahr subventioniert.

    Du willst eine Billion verschenken im Jahr und gleichzeitig 7 Millionen Arbeitspätze weniger?
     
  12. #11 12. April 2018
    Naja, zum Eingangspost, sofern der deutsche EZB-Chef die "typisch" deuten Werte dort hineinträgt, hat das natürlich Vor- und Nachteile. Sofern eine echte Krise losbricht, würde aber wohl auch er wieder die richtigen Impulse setzen und den nötigen Keynesianismus ansetzen, die Alternativen sind wohl einfach zu gefährlich. Ohne eine echte Krise, wird aber wohl das Mitgefühl mit den EU-"Südstaaten" wohl noch eine ganze Ecke runtergehen, wovor sich nach wie vor halt primär Griechenland und mit Abstrichen Italien fürchten muss momentan...aber Italien ist gerade eh das größte Sorgenkind hier, insofern weiß man dort weder politisch noch wirtschaftlich was passieren wird.
     
    raid-rush gefällt das.
  13. #12 12. April 2018
    Zuletzt bearbeitet: 12. April 2018
    Weil Autos fahrende und überflüssige Rohstoffe sind die in ihrer Gesamtbilanz zu den größten schädlichen Umweltfaktoren überhaupt zählt. Ich frag mich was die Menschen vorher gemacht haben, bevor jeder 3 Stück davon hatte? Heute sind Straßen überfüllt und kein Ende in sicht... kein wunder das man in Städten kaum noch Leute laufen sieht.

    Dabei übernimmt die Logistik ja schon einen großen Teil und macht das "Einkaufen" effizienter, aber scheinbar fahren die Leute einfach wegen einer Banane in den Supermarkt oder Konsumieren sinnlosen Müll... irgend einen Grund muss es ja haben das doppelt so viele LKW auf der Straße sind wie vor 15 Jahren.

    Das zeigt nur was für eine gigantische Menge an Rohstoffen auf Rädern unterwegs sein muss - und damit den Irrsinn einer total ineffizienten Mobilität.

    Das waren aber alte Konservative die das glaubten... Experten war schon damals klar das dieser neue Markt Potential hat. Die Schlussfolgerung deinerseits ist hier genauso falsch wie zu behaupten das ein Auto das gleiche ist wie ein selbstfahrendes. Ein Computer ist wertlos, die Software ist das was ihn mächtig macht...
    In der Automobilindustrie besteht die Fertigung und die Hauptarbeitslast bei Robotern. Vollautomatisierte Fertigungen werden mehr. Doch die KI stellt ganz andere Bereiche auf den Kopf, ich behaupte das eine richtig gute KI mindestens 60% aller Bürojobs überflüssig macht.

    Die Bürokratie könnte ohnehin zum Großteil durch Software gesteuert werden, Vorausgesetzt die Assistenz zur Eingabe der Daten ist gut, nur hier hapert es noch, und das können KI leisten, sie lernen an der Dummheit des Nutzers und helfen diesem.

    Das liegt einfach an der Perspektivlosigkeit... wenn du keine Besitz hast, kein Material zum Verarbeiten hast und nur Geld für Konsum, endet das bei den meisten Menschen in Blödsinn. Lass mal in Deutschland Arbeitsplätze und Perspektiven verschwinden, dann sieht es hier aus wie in Russland.

    Kommt es doch, durch das Grundeinkommen... finanziert über Schulden wie jedes Geld das im Kreislauf ist.
    Du solltest dir mal ankucken wie das funktioniert mit der Geldschöpfung durch Banken. Alles Geld das irgend jemand besitzt, hat irgend wann irgend jemand sich von der Bank geliehen, egal ob Privat oder Unternehmen oder Bank, das heißt es gibt für jedes Geld auch irgend wo einen Schuldner der das über die Zeit abgezahlt. Das Prinzip basiert also auf Zins und Zeit. Das Geld auf den Konten ist nichts anderes als Vorschuss auf Zukünftige Leistungen.

    Damit das Effekt hat, müssen alle EU Länder jede Subvention für Flächennutzung und konventionellen Anbau streichen. Der Import von Subventionierten Gütern aus der USA wird mit Zöllen belegt bis sie ihre Subvention einstellen. Oder Alternativ, es dürfen nur Waren importiert werden die Nachhaltig sind und eine Vernünftige Ökobilanz haben.

    Ich hab mir letztens eine Milchproduktion angeschaut, ich trinke keine Milch mehr... nicht nur das das Produkt :poop: ist, sondern auch die Tierhaltung und die Züchtung, abartiger Jahrelanger Inzest damit die Kuh kaum laufen kann vor Eutern, Mutationen und Fehlgeburten ohne Ende, auch wegen den eingesetzten Spritzmitteln im Futter und sonstige Pestizide. Jeder Pferdeapfel ist 10 mal gesünder als dieser Mist.

    Wie krank und abartig, das so was geduldet wird und dem dummen Lemming zum fraß vorgesetzt wird. Ein hoch auf die Intransparenz. Auf der Milchtüte sollte ein Bild von der Produktionsanlage abgebildet sein, oder ein Link zur Livecam, damit jeder sieht was er trinkt.

    Ist die bittere Übergangsphase, die Menschen sind schon da und müssen ja auch ernährt werden, bis endlich eine Reduktion der Erdbevölkerung einsetzen wird auf ein verträgliches Maß, daran orientiert sich dann auch der mögliche ökologische Fußabdruck.
     
  14. #13 13. April 2018
    Fassen wir zusammen: Dich stören Autos überhaupt, nicht deren extrem stark gestiegene Lebenserwartung und die viel geringere Wartung....

    Hast du ein Auto?

    Es freut mich jedes Mal wenn die die Massen der LKW in Deutschland sehe. Ein Phänomen das man zum Beispiel in UK oder den USA nicht kennt (der Anteil der LKW ist da viel viel viel viel geringer). Grund: Deutschland ist eine Industrienation mit Millionen innovativer Firmen. In UK gibt es keine Industrie mehr.
    Diese wollen mit Rohstoffen, Erzeugnissen, usw. versorgt werden. Mit der Bahn geht das nie im Leben (das war lange ein ewig weiter Subventionierter Traum der linksgrünen), eine Alternative zum LKW gibt es nicht.

    Meine Meinung: I 4.0 und KI werden genauso wenig Jobs überflüssig machen wie der Computer.
    Deine Meinung: Keine Ahnung, kann man aus dem Gechreibsel nicht heraus lesen.

    Lass die Linkspartei an die Macht kommen dann geht das sehr schnell. 5% Vermögenssteuer und 90% Steuer (75% + keine BBG in RV und KV) und Schwups gibt es keinerlei Industrie mehr in Deutschland. Selbst schuld würde ich dann sagen.

    Einzige Möglichkeit: Staatsanleihen. Heute gibt der Staat dafür bereits 1/3 seines Budgets aus, nach 3 Jahren BGE dann 100%?

    Ein viel sinnigere Vorschlag wäre diesen völlig ineffizienten und irrsinnigen Bio-Anbau einfach zu verbieten.

    Bedeutet Bio-Anbau hat keinerlei Chancen mehr da vernichtende Öko-Bilanz aufgrund zigfach höheren Aufwands und CO2 Verbrauch?

    Ich schau mir das jeden Morgen an wenn ich zur Arbeit fahre. Gibt hier sehr viele Höfe. Gerne fahr ich auch mit den Kids am WE mal beim Bauern vorbei zum Kühe anschauen (was toll ist für so kleine Kinder). Was ist da schlimm?

    Ja ja - die schrecklichen Pestizide die dafür Sorgen dass die Menschen jedes Jahr immer älter werden....

    Dafür hat der Kapitalismus bereits gesorgt. Aufgrund des gigantisch zunehmenden Wohlstands sinkt die Geburtenrate.
    Weltentwicklungsindikatoren - Google Diagramme-Explorer
    Wir sind derzeit noch minimal über dem Reporduktionsniveau, noch in diesem Jahrhundert wird die Weltbevölkerung erst mal schrumpfen.
     
  15. #14 13. April 2018
    Jup. Ich bräuchte keines. Ist Bequemlichkeit oder genauer gesagt Faulheit, es sind seltenen Fällen wo ich wirklich eines brauche, da die Öffentlichen Angebote entweder zu schlechte Folgeanbindungen haben oder schlecht freuquentiert dazu sind die Kosten im Verhältnis zur ggf. zusätzlich aufgebrachten Zeit nicht wirtschaftlich. Das es Autos gibt ist gut, rein vom technischen und von Mobilität und Logistik her, aber ich sehe in diesem Individualverkehr einfach keinen Fortschritt für die Zukunft. Die Ökobilanz ist extrem schlecht, die Autos stehen herum und transportieren im Schnitt nicht mal 1,5 Personen. Elektromobilität brauchen wir gar nicht wenn man eine entsprechend effiziente Mobilität aufbaut die bei gleicher Leistung nicht mal ein hunderstel der Ressourcen sprich Autos benötigen würde. Dann würde es viel mehr kleine Autos geben die eben nur ein oder zwei Personen transportieren. Oder Minibusse extrem Luxuriös ausgestattet mit Einzelkabinen wie im Zug. Keiner will in einen Bus gequetscht sein mit hustender Unterschicht. Es gibt einfach keine Entwicklung dahin, weil die Autoindustrie nur noch einen Bruchteil verkaufen würde. Die Mobilität wäre extrem günstig und schnell, keine Toten mehr im Verkehr kein Stau, deutlich weniger Kosten für Straßensanierung. Milliarden von Autos sind überflüssig und stehen herum, warum nimmt sich keiner diesem "Problem" an um etwas zu verbessern? Ganz einfach, weil weiter Geldverdient werden will mit verkauf verkauf verkauf, koste es was es wolle und die Politik sieht nur, ohh Arbeitsplätze Arbeitsplätze wichtig wichtig. Das ist nicht Zukunft das ist Angst und Ratlosigkeit die Regiert.

    Heute schon. Warum Autobahn ausbauen 3te Spur für was? Warum nicht Gleise? Der LKW fährt 200km gerade aus auf der Autobahn, da ist der Zug doppelt so schnell. Anschließend wird umgeladen in Transporter die dann zum Ziel fahren. Irgend wann autonome Transporter. Wichtig ist, das die Verladestationen bzw Logistikzentren außerhalb der Stadt liegen mit guter Anbindung. Fracht muss gut Verteilbar sein, also nicht LKW der halb voll ist oder total überladen und durch die gegend Dengelt zu 10 Leuten... Verteilerzentrum Umladen auf kleinere Transporter und die Logistik optimieren. Dieser Unsinn von lauter verschiedenen Speditionen und übermüdeten Fahreren hat keine Zukunft.

    Die LKW fahren zudem oft unnötig Ware durch die Gegend. Gerade was Nahrungsmittel angeht, am besten 10 verschiedene Äpfel aus aller Welt herkarren und einsammeln an 5 Standorten und dann zum Supermarkt fahren, wo letztendlich mehr als ein drittel weggeworfen wird.

    Jo bleibt deine Hoffnung, wird aber nicht so sein... ich Programmiere schon lange und habe viele "Arbeiten" durch Programme vereinfacht oder komplett ersetzt. Die Leistungsfähigkeit ist heute gegeben, lediglich eine frage der Zeit und Kosten bis entsprechende Softwarelösungen kommen. Sobald der Input nicht mehr über komplizierte Formulare stattfinden muss, und eine KI Informationen sortiert und aufnimmt, kann Software so ziemlich jeden Bürojob erledigen.
    Da kann sich jeder mal selbst Fragen, was genau er Arbeitet und warum das nicht eine kluge Software übernehmen kann zumindest großteils... Eine KI mit Supercomputer könnte im letztendlich sogar selbst Programmieren oder einfach per Try und Error zum Ergebnis kommen.

    Eine enorm große Medizindatenbank mit Patientendaten und Profilen, könnte so viel Wissen ansammeln und Auswerten, das jede Ärztliche Diagnose überflüssig wird, der Doktor muss dann lediglich die Symptome untersuchen und eingeben. Lediglich das Abtasten und Untersuchen bedarf eines Menschen, hier sehe ich Fähigkeiten die durch Roboter oder MRT nicht vollständig abgedeckt wären, was natürlich in 50 oder 100 Jahren weiterer Entwicklung wieder anders aussieht.
    Bürokratie kann zu 99% automatisiert werden, selbst das Rechtssystem wäre zum Großteil abwickelbar über KI.

    Welche Jobs sollen den neu entstehen?
    Wir befinden uns derzeit noch in einer kleinen Angfangssteinzeit der Robotik und KI... wir sind da so weit wie ein Konrad Zuses Z1 ... in 30 Jahren, sofern uns kein Atomkrieg dazwischen kommt, sieht das alles anders aus.

    Das wäre aber Blöd, weil dann die Regierung das Geld ausgibt und Politiker sind alles andere als geistige Elite. Das Geld soll an die echte Elite gehen, ohne Technokratie ist jeder Steuereinahme nur gerade aus fahren. Kapital und Macht müssen auf Vernunft und Intelligenz verteilt werden. Wir brauchen überhaupt erst mal ein Konzept für die Menschheit, wohin wir wollen, und was unsere Ziele auf der Welt sind und nicht vor uns hin konsumierend totale verblödet im Hamsterrad bis wir uns selbst auslöschen. Gebt der Menschheit doch eine Chance... im Zweifelsfall können wir ja weiter machen wie bisher, dann haben wir eh verloren und sind zum aussterben verdammt.

    Wie bemisst du die Ökobilanz? Ich mein du könntest schon recht haben, je mehr Gift und weniger Nährstoffe im Produkt desto schneller liegt der Kunde hoffentlich unter der Erde, wäre gut für die Ökobilanz.
    Gemüse und Obst ist nur so Reichhaltig und Gesund wie der Boden auf dem es wächst... Nährwertangaben sind daher nicht Aussagekräftig. Ist der Boden ausgelaugt oder überdüngt wird aus gesundem Brokkoli eine Wasseraufgeblähte Nitratgranate. Auch wenn Bio drauf steht heißt das rein gar nichts. Auch konventioneller Anbau kann gut sein, muss aber nicht, weil es keinerlei Angaben oder Orientierungswert gibt. KEINER kann eine Aussage über das Produkt treffen, was wirklich drin ist. Ist das Klima und der Boden gut, brauchts kaum Dünger und Spritzmittel... gut so.

    Na dann schau mal genauer hin :) Alternativ bei Youtube nach Milchproduktion suchen. Die Vorzeigehöfe gibt es, sogar mit freilaufenden Kühen und so... hat man früher öfters mal gesehen, macht nicht mal 5% der Milch aus, den Rest willst du nicht mehr Trinken wenn du weißt was die fressen und wie schlecht die Milch ist. Billig Milch trinken ist etwa so gesund wie "leichtes" Bier. Wenn du mit 40 jeden Abend einen halben Liter Milch trinkst, wirst du deutlich schneller tot sein, als jeden Abend ein Bier - was übrigens Studien belegen - Fett und Kalzium vs Schlaganfall und Herzinfarkt, Alkohol in geringen Mengen verbessert die Durchblutung und weitet Gefäße.

    Möglicherweise oder sogar wahrscheinlich vorzeitig durch Krieg.
     
  16. #15 15. April 2018
    Das ist doch gar nicht der Punkt - wobei der Kontakt mit der Unterschicht schon mit ein Grund ist warum ich meine Kinder nicht mit dem Bus fahren lasse.

    Der Punkt ist:
    Ich habe keine andere Möglichkeit von meiner Landwohnung zu einem Industriegebiet am Stadtrand zu kommen. Das lässt sich nur per Individualverkehr machen.
    Hier in Süddeutschland haben wir in jedem Dorf zig Firmen und Fabriken, die alle völlig dezentral irgendwo liegen. Die Arbeitskräfte kommen aus 50km Umkreis aus allen möglichen Städten, Dörfern zu ihrem jeweiligen Arbeitsplatz. Und es werden immer mehr Gewerbegebiete erschlossen, die Wirtschaft boomt....

    Erklär mit mal wie man da von Stadt A am Morgen zu Gewerbegebiet A kommen soll? Da gibt es nur eine Person die da hin will.... Mal ganz abgesehen davon dass das Autonome fahren erst in 10-15 Jahren soweit ist Shared-Taxis einzurichten.

    Wollte man früher alles einrichten. Hat sich in einer moderene und schnellen Wirtschaft als völlig illusorischer Blödsinn entpuppt. Schiene hat sich nur für Schüttgüter durchgesetzt wo Zeit keine Rolle spielt.

    Deine "keine Zukunft" hat sich in den letzten Jahren verdreifacht. Wir haben eine extrem effiziente Logistik aufgebaut bei dem die Schiende keine Rolle spielt (tut sie auch in keinem anderen Land, weil es keinen Sinn macht).

    Gerade was Lebensmittel angeht ist es 100x effizienter diese auf sehr großen Farmen anzubauen. Da spart man sich unmengen Logistik und Treibstoff. Gerne auch im Ausland denn Schiffstransport ist in der CO2 Bilanz völlig irrelevant.
    Leider geht die Politik in genau die falsche Richtung und fördert "Regional" was zu einem massiven Zunahme des LKW Verkehrs führt.

    Im CO2 Verbrauch.
    Beispiel Bio Obstbau:
    - Abstände zwischen den Bäumen müssen aufgrund höherer Krankheitsanfälligkeit größer sein, man hat mehr Fahrtkosten für viel weniger Ertrag
    - Glyphostat darf zur Mäuseabwehr nicht gespritzt werden, der Boden muss mit irrem Aufwand ausgefräst werden
    - Gespritzt werden muss 3-4x so viel wie im Konventionellen Anbau. Bio Spritzmittel wirken nicht sonderlich gut und man braucht viel mehr davon.
    - Höfe sind im Schnitt viel kleiner, was zu irrsinniger Ineffizienz führt.
    - Fungizide dürfen nicht gespritzt werden, hierzu sind Tauchbäder in Plastik-Großkisten notwendig. Ein Wahnsinn.
    -....

    Bio Produkte habe keinerlei gesundheitliche Vorteile, schmecken in der Regel schlechter und die Lebenserwartung steigt allgemein scharf an. Alles was du hier schreibst ist Blödsinn.

    Man kann bei youtube auch nach Monsanto suchen und findet lauter geistig behinderte Reportagen von dummen Öko-Kindenr die von nichts eine Ahnung haben. Ein schlechter weg sich zu informieren.

    Du brauchst keine frei laufenden Kühe um das was du hier behauptest mit einem Kopfschüttel zu quittieren.

    Große Kriege die die Zahl der Weltbevölkerung beeinflusst hätten gab es seit dem WK2 nicht mehr (und da nur minimal). Seit den Atomwaffen gab es keine großen Kriege mehr und das wird auch so bleiben.
    Warum sollte sich das ändern? Die Globale Ungleichheit sinkt dramatisch, die dritte Welt steigt sehr schnell auf und der globale Wohlstand wächst. Ist doch toll? Warum also Krieg? Und wer gegen wen? Der abge:mad:te Alkistaat Russland kann keinen Krieg führen, auch nicht die verlotterte Chinesische Armee.... und schon gar nicht so ein dritte Welt Staat wie Nordkorea.
     
  17. #16 15. April 2018
    Auf dem Weg sind sicher mehr Arbeitnehmer die eingesammelt werden könnten... vieles lässt sich vermutlich sogar im Homeoffice erledigen, so das man sich zumindest einige Tage die Fahrt sparen könnte. Ein Umzug in die Nähe der Arbeitsstelle kommt nur in frage wenn die Kosten und Zeit zum Pendeln ineffizient werden, ggf. eine andere Stelle annehmen in der Nähe. Hängt natürlich von den Kosten ab. Wenn Benzin doppelt so teuer wird, oder eine entsprechend höhere Umweltpauschale für CO2 eingeführt wird lohnen sich Alternativen. Kann natürlich alles über die KFZ Steuer geregelt werden, letztendlich muss die eh angepasst werden weil die Angaben der Hersteller nicht stimmen und in der Realität NIE eingehalten werden, egal ob Stickoxide oder CO2 etc.

    Behauptet die Automobilindustrie... In China und Japan sieht das anders aus, die setzen auf Umweltschutz und Zukunftsmobilität. Blöd ist wenn die Autobahn mit LKW verstopft ist und die Kosten für Brücken und Straßenbau explodieren und zwar NUR wegen den LKW, weil die PKW nutzen beides sogut wie nicht ab. Das Problem ist das hohe Gewicht, wir subventionieren LKW verkehr durch den Straßenbau indirekt mit mindestens 500 Milliarden. Wenn die Straßen und Brücken nur für PKW und LKW bis 7to gebaut werden müssten, bzw für einen geringeren Anteil an 40to verkehr, würde man die Autobahn und Brücken in super Zustand für 50 Jahre haben, statt 25.

    China investiert fast 500 Milliarden in Zugnetze.

    Achso und wie viel macht das dann in Summe im Endprodukt aus? Genau gar nichts? Weil die Ware dann eh 500km umhergefahren wird?

    Warum nicht ein dickes Vlies um jeden Baum der gepflanzt wird? Da kommt kein Unkraut durch, einmal Aufwand und kostet fast nix.
    Und die Wege bzw Spaliere müssen doch eh gemäht werden...

    Wenn so oft gespritzt werden muss, ist entweder die Sorte Müll, der Standort Müll oder der Landwirt hat einen Braunen Daumen. Spritzen im Zweifelsfall ok (Konventionell wird immer gespritzt, Prophylaxe), aber dann nur ökologisches Zeug, das ich auch essen kann... die Schalen von Birnen und Äpfeln sollen ja gesund sein wegen den Vitaminen, bloß dank der ganzen Rückstände wird eher davon abgeraten... aber hey die Grenzwerte sind ja alle ok, siehe unsere Diskussion über die unsinnige Festlegung von Grenzwerten anhand bestehender Durchschnitte ohne jegliche wissenschaftliche Begründung oder Überprüfung :rolleyes:

    Eine gewisse Spezialisierung und Größe mag Sinnvoll sein, aber irgend wann hört die Effizienz auf, weil der Transport, Verpackung und die Lagerung eine entsprechend größere Rolle spielt. Also am besten ist wenn der Apfel vom Baum im Umkreis kommt, dann kann ich auf all das verzichten.

    Müssen nicht, sagt das Siegel auch nicht aus. Entsprechende Auflagen und Limitierungen sind aber eine Verbesserung. Natürlich ist das keine Garantie das ein Konventionelles Produkt schlechter sein muss, es kann auch besser sein, aber Freiwillig dafür gibt es keine Überprüfung, die Grenzwerte und Richtlinien sind extrem lasch, also kann man davon ausgehen das es häufig ausgereizt wird und damit die Ökologie schlechter ist und ggf. sogar das Produkt ungesünder.

    Argumente klingen anders. Wir können gerne mal, sofern uns das überhaupt erlaubt würde (oder einen Vorzeigehof auszuwählen bzw Showroom einzurichten), die großen Milchhöfe sowie Schweine und Geflügelzucht in Deutschland ansehen, dort wo ein Großteil für den Konsum produziert wird. Das unterscheidet sich maßgeblich von dem was wir uns vorstellen oder auf der Packung abgebildet wird. Die Verpackung ist reine Illusion und grenzt an Betrug.


    Zum Thema Konflikte die Entstehen hab ich ja bereits umfassende Argumente und Begründungen geliefert... Deine Antwort
    kenne ich ja schon. Das die Entwicklung und Massenproduktion etwas bewirkt wissen wir. Wie das mit der Ungleichheit und dem Wohlstand genau definiert wird ist wohl bei jedem anders. Eine gesunde Gesellschaft ist im Kern nicht mit Konsum gefüllt. Wie Krank eine Gesellschaft ist, erkennt man also an dem Stellenwert für Konsum. Angst vor Rückstand oder Armut als Antrieb dem Geld Hinerher zu laufen, ich weiß nicht ob das Zielführend ist. Dabei gibt es doch so viele fähige Menschen, warum sollte man Angst haben, wenn jeder sich auch um seinen "Nächsten" kümmern könnte. Eine zunehmende Entfremdung der Gesellschaft, die durch Oberflächlichkeit dominiert wird.
     
  18. #17 15. April 2018
    Das geht nur mit Hochautonomen Fahren und Vernetzten Fahrzeugen. Heute technisch gar nicht möglich.

    In jedem größeren Unternehmen heute schon Realität. Meine Mitarbeiter kommen vielleicht noch 2x im Monat ins Büro. Selbst schaffe ich das nicht und kann vielleicht 2x im Monat daheim bleiben.

    Ein Umzug kommt bei den heutigen Immobilienpreisen in der Regel gar nicht mehr in Betracht. Häuser kosten hier mindestens eine Million und da bist noch weit weg von der Stadt.

    China der Umweltvorreiter. Darum sieht man da auch keine 200m und jeder Fluss ist eine Dreckbrühe. Weil der Umweltschutz ja so toll ist. Gleiches in Japan - soll das ein Witz sein? Ist zwar in der Entwicklung China sicherlich 50 Jahre vorraus - aber Umweltschutz und Japan passen auch nicht wirklich zusammen. Wegen der dichten Besiedelung gibt es zwar viel Zugverkehr, aber auch massig LKWs. Das was du hier promotest geht vielleicht in China (da wird halt enteignet und fertig) aber nicht mehr in Japan.

    Davon geht nahezu alles in die Personenbeförderung - in die Schnellbahnnetze.

    Nein das bedeutet sehr viel Aufwand. Beim Pflücken, Bäume schneiden, Ausdünnen, Spritzen, Ausfräsen,....

    Flies hat genau den Gegenteiligen Effekt. Es bietet Mäusen eine Versteckmöglichkeit. Darum nutzen Bauern auch ungern Fliese gegen Verbisschäden. Da gehen Mäuse rein.

    Es muss nur ein bisschen Regnen im Sommer. Das lässt sich in keinster Weise kontrollieren. Und dann wird im Bioanbau gespritzt was das Zeug hält.

    Richtig - die Grenzwerte nahe der Nachweisgrenze sind absurd niedrig.

    Spielt in der CO2 Bilanz keine Rolle - erst recht nicht wenn CA gelagert werden muss.

    Sprich: Es sollen alle wieder arme Bauern sein - dann hat dieser pöse Konsum ein Ende. Warum müssen auch eine Milliarde Menschen in kürzester Zeit in die Mittelschicht aufsteigen, wo man doch auch in Armut leben und verrecken kann?
     
  19. #18 16. April 2018
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2018
    Sicher wird das alles eine Zeit dauern, selbst mit Fahrer wäre es aber umsetzbar und immer noch Kostengünstig. Die Vorbereitungen für die Zukunft müssen aber irgend wann getroffen werden. Die Kosten für Parkplätze und Straßen sind enorm, wobei ein Großteil wegen der LKW so teuer und sanierungsintensiv ist. Ich sage ja nicht das Elektroautos jetzt überall sein müssen, es gibt noch viel Technisch zu lösen, möglicherweise sind auch Wasserstoff-Autos eher die Zukunft als Akkus, oder zumindest eine Mischung. Das betrifft aber hauptsächlich die Bilanz für Individualverkehr, für die Mobilität und Logistik gehen auch sparsame Verbrenner. Das gesamte Konzept von Mobilität und Rohstoffen ist mir nicht weit genug geplant. Schau dir das an mit dem Ökodiesel... wir Importieren aus Argentienie Diesel aus Sojabohnen... ich mein hallo gehts noch? Da sind Monokulturfelder die jahr für jahr immer soja bewirtschaftet werden und die Böden auslaugen für ein Produkt das dann verbrannt wird, nur das unsere Politiker behaupten können wir sparen CO2 und halten unsere Ziele ein... in Wahrheit betrügen wir wo es geht und lassen dafür Kohlekraft laufen und fördern noch den Invididualverkehr, wir decken die Autoindustrie und rechnen mit Abgaswerten die absolut unrealistisch sind. Das ist Betrug und mehr Umweltschädlich als förderlich. Die Politik hat es nicht hinbekommen sinnvolle Lösungen in den Klimaverträgen fest zu legen so das keiner das ernst nimmt und jeder vor sich hin Manipuliert um irgend welche gehassten selbstauferlegten Werte einzuhalten. Also dann besser mehr Öl Importieren und in die Mobilität investieren und in Nachhaltigkeit.

    Korrekt die haben es so weit getrieben und keine Rücksicht genommen, das sie die Quittung erhalten haben... jetzt haben sie alternde Menschen und wenig Nachkommen, steigende Krankheit durch die Verschmutzung. Vor allem Kinder sind dort extrem betroffen. Typisch Mensch, erst gierig und nur reagieren wenn es anders nicht mehr geht. Ich wollte damit nicht sagen das China in irgend einer weise Vorbild wäre, aber sie haben es begriffen und müssen umdenken und damit auch Nachhaltigere Projekte finanzieren. Klar wäre LKW angenehm und einfach, aber die ganzen Probleme die das mit sich zieht zahlt man indirekt und direkt. Nicht zuletzt weil bei steigender Verkehrsdichte auch das Unfallrisiko steigt... glücklicherweise stagnieren die Unfalltoten, auch wenn sie zeitweise wieder gestiegen sind... die Zahl der Unfälle steigt dennoch parallel zum Verkehr abgesehen von dem Dreck der so entsteht.

    Ist ja nicht schlecht, saubere und Privatsphäre schüzende Züge mit guter Anbindung sind schnell und effizient. Keiner müsste mit dem Auto alleine sitzen und 300km oder mehr fahren wenn er ein angenehmen Zug nutzen kann, der vom Comfort auch ansprechend ist und pünktlich ist. Weitertransport dann mit Fahrdienst. logistisch gut getimed ist heute technisch einfach möglich, jeder hat eh ein Smartphone. gerade fürs pendeln zum Arbeitsplatz ist das wichtig. die meisten Menschen leben in dichter besiedeltem Raum, wo solche Verkehrsmittel wichtig sind. doch wenn die nicht gut sind, also unschön unsauber zu eng befüllt oder unpünktlich dann ist mir schon klar warum das keiner will. ich verpeste auch lieber die Luft und fahr alleine in einem Auto, Vernunft und Wille zu trotz - die Faulheit siegt angesichts der unangenehmeren alternative. Wenn ich für diese Unvernunft bzw Umweltverschmutzung zahlen müsste und die alternativen besser wären, würde sich schon was ändern. Blos wenn ich das Auto eh schon hab... muss die Alternative sich schon anstrengen. Weil kosten technisch lohnt sich das nicht, beides zu nutzen. Daher meine Meinung: Nachhaltige Mobilität und Öffentliche deutlich günstiger anbieten. Gerne über eine Anhebung der Mineralölsteuer oder KFZ Steuer.
    Die Kosten für Straßen und Brücken entstehen überwiegend durch LKW, die sollten also mehr tragen. Die LKW-Maut ist da viel zu billig die bringt nicht mal einen Bruchteil der Kosten rein. PKW Maut ist ohnehin Geldverschwendung, die sollen die KFZ Steuer EU weit gemeinsam anheben. Aber die Politiker kriegen ja nix auf die Reihe, jeder seine Lobby im Hintern.

    Nja kann schon sein, das mal eine Maus da drunter geht wenn die Fläche zu klein ist... man könnte auch eine entsprechend große Vliesbahn legen, die kostet ja fast nichts und dann ist eine größere Fläche dauerhaft kahl und da traut sich die Maus sicher nicht flanieren. Wenn die Natur noch in Takt ist, gibt's entsprechende Raubvögel die perfekte Mäusejäger sind. Wie auch immer, Glyphosat in kleiner Fläche um den Baum sehe ich jetzt nicht als das grundlegendes Problem... da gibt es andere Einsatzbereiche und Anbaumethoden die den Insekten und der Umwelt deutlich mehr zusetzen.

    Das sagt überhaupt nichts über die mögliche Schädlichkeit oder Wirkung aus... generell gibt es unzählige Stoffe die in der Natur so nie vorkommen in Lebensmitteln deren Wirkung man heute noch nicht mal ansatzweise geklärt hat. Es gibt kaum bzw keine Studien. Lediglich vermutet man und bis dann was nachgewiesen wurde ist der Schaden meist da. Ja immer mehr Menschen sind Impotent woher das wohl kommt, liegt sicher nicht daran das der Mensch die Umwelt verändert. Etliche Spritzmittel waren früher legal und immer wieder werden neue Verboten, weil man drauf kommt, dass ist wohl doch nicht so gesund... aber egal Gesetzgebung sagt, alle Mittel sind erst mal legal und benötigen keinen Nachweis über Unschädlichkeit.


    Ich will ja auch keine Gesetzgebung die erst alles verbietet und die ganze Entwicklung blockieren... aber irgend wo ein vernünftiges Mittelmaß und nicht jedes Mittel um jeden Preis einsetzen nur um 1% mehr Rendite zu erreichen. Wir können alles liberal gestallten wenn wir Vernünftige Grundsätze einhalten. Ich habe schon FDP Politiker gehört das das genauso formuliert haben, das sind Minderheiten.... vermutlich auch weil in der Realität bisher nie die Vernunft gesiegt hat.

    Es gibt eine interessante Studie zum Wahlverhalten von Menschen, das man quasi vorhersagen kann. Menschen die sehr betroffen reagieren auf "schlimmen Dingen" wählen häufig Konservativ. Während Menschen die relativ "kühl" mit dem Elend anderer umgehen können, sich fast immer für eine liberale Lösung entscheiden. Sprich Menschen die empathischer und ggf ängstlicher sind tendieren zu mehr konservativer Regulierung (zb härtere Strafen mehr Polizei). Dazu wurden die Probanden in ein MRT geschoben und Bilder und Videos gezeigt, da konnte man die Unterschiede erkennen und tatsächlich so vorhersagen wer was wählen würde. (War eine Sendung mit BR2 - einzige Radiosender den man noch hören kann)

    Interessant ist auch, das die Medien ja quasi immer solche Bilder zeigen und letztendlich solche "News" normalerweise den Konservativen Parteien zuspielen. Nur die AFD bietet auch stark "Konservative" Regulierungen die eben eine Sicherheitslösung anbieten die plausible klingt, sprich die Ausländer/Flüchtlings Situation für sich nutzen können.
    Das heißt Terrorgefahr und Angst spielt bei Wahlen in der Regel eine wichtige rolle und spielt den Konservativen Parteien in die Hände. Nationalismus und Protectionismus sind natürlich eine stärkere Form von konservativer Regulierung. Das geht also nach hinten los... Putin, Trump, FN, AFD sind quasi alles Gewinner eines emotionalen Medienwahlkampfs.

    Wissenschaft, Vernunft und Fakten - sind "langweilig" und absolut nicht Emotional - damit gewinnen sich keine Wähler - ein Grund warum Dummokratie auch einen Haken hat, aber gut immer noch hat sie viele Vorteile - fragt sich nur wie man das evtl verbessern kann und Emotionen weniger wichtig macht als Fakten und Vernunft.

    Ich frag mich eher warum denen es schon gut geht, nicht genug haben und den Konsum weiter ausbauen trotz dem eigentlich wissen, wie schädlich das ist und riskieren damit alles. Wir setzen die Zukunft aufs Spiel damit wir jetzt den Kick haben... typisch Mensch.

    Außerdem entspricht das überhaupt nicht dem was ich vorschlage oder erreichen will. Meine Intention ist nicht das alles schlecht ist und wir in die Steinzeit sollen. Ich bin für Fortschritt und Forschung aber nicht um jeden Preis. Ich bin dagegen Konsum als höchstes Maß zu etablieren. Ich sehe andere Möglichkeiten eine gesunde "liebenswerte" Gesellschaft aufzubauen, die nachhaltiger und weniger egoistisch lebt und wirtschaftet, ohne Einbusen an Lebensqualität. Konsum != Lebensqualität != Wohlstand.

    Und ja irgend wo muss ich die reale bittere Pille annehmen, Merkel ist da trotz all meiner Kritik an dieser Lobbysesselfurzerpolitik noch das kleinste demokratische Übel was uns erwarten könnte. Vernunft wird auf demokratischem Weg in so einer oberflächlichen Konsumverblendeten Gesellschaft nie gewinnen. Ganz im Gegenteil, der politische Kampf wird primitiver und die Ergebnisse immer absurder. Wenn wir da keine Stabilität rein bringen, wird der Wohlstand nicht ewig halten. Es sind schon viele Hochkulturen untergegangen, wohl aus ähnlichen Gründen.
     

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