Wlan installieren auf SuSe 10

Dieses Thema im Forum "Linux & BSD" wurde erstellt von Chieftrain, 22. Oktober 2005 .

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  1. #1 22. Oktober 2005
    Hi,
    da ich auch (endlich) auf Linux umgestiegen bin, und ich auch komplett von Windows loskommen will (was ohne internet auf linux net möglich sein wird), habe ich noch einige probs wobei ihr mir helfen könntet. Habe in google auch gesucht und gute tuts gefunden. Aber die helfen mir nicht weiter weil ich das mit dem kernel net raff.

    Der sagt mir immer das ich den kernel angeben soll aber wo is der genau (ich weis der is mit drauf aber wo is der genau bei der version 10? ).

    Hab wlan router und ich connectet zu dem über usb wlan teil, das da heisst:

    T-sinus 111

    So in google haben sie folgendes geschrieben:

    Schritt 1 versteh ich nicht. Wo wie wo was bitte wie?^^ Wenn ich da kernel eingeb kommt was komplett falsches raus.

    /usr/src/linux da soll der kernel hin oder is schon da aber den ordner selbst gibts garnet ma. (hab einen opensource kernel gezogen knapp 25 mb aber der wars auch nit was der wollte)


    Schritt 5: Installieren des Treibers

    Vorgehen:
    - wechseln ins neu erstellte Verzeichnis
    - "make config" eingeben (funzt)
    - Nur die Frage "Build Prism2.5 USB (_usb) driver?" mit Y bestätigen (jau das auch, bloß danach will der noch min.4 weitere sachen beantwortet haben)
    - "make all" eingeben (hab ich gemacht)
    - "make install" eingeben (das auch)
    - wechseln ins Verzeichnis /etc (.. auch)
    - erweitern der Datei "modules.conf" um die Zeile "alias wlan0 prism2_usb" (gibt es nicht!! wo is die datei gibt es die überhaupt? )


    Schritt 6: Anpassen der Konfiguration

    Vorgehen:
    - wechseln ins Verzeichnis /etc/wlan
    - ändern der Datei wlan.conf
    --- SSID_wlan0="Hier die WLAN-Kennung eintragen"
    --- ENABLE_wlan0=y
    - kopieren der Std.-Wlan-Konfiguration zu der Wlan-Konfiguration mit der persönlichen Kennung
    --- Befehl: cp wlancfg-DEFAULT wlancfg-persönliche Wlan-Kennung (SSID)
    - ändern der persönlichen Wlan-Konfig
    --- dot11ExcludeUnencrypted auf "false" setzen (WEP-Verschlüsselung aus)
    --- IS_ADHOC auf "n" setzen (Modus=Infrastuctur)

    Bis dahin funzt alles und ich kann alles machen und berichtigen.

    - wechseln ins Verzeichnis /etc/sysconfig/network
    - kopieren der ifcfg.template nach ifcfg-wlan0

    Den ordner sysconfig GIBT ES NICHT. Wo soll der sein?
    Der rest des schrittes erübrikt sich weil es den ordner schlichtweg nicht gibt.



    Jau das wars und ich raff es einfach nicht. Hoff einer hat hier soviel ahnung das er mir irgendwie einen gedankenstoss geben kann damit ich das auf die reihe bekomme. :rolleyes:
     

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  3. #2 22. Oktober 2005
    steht doch da. du suchst nach kernel. dann gibt er dir die kernel sourcen von deinem, was weis ich 2.6.13er oder so und die installierst du dann.
     
  4. #3 22. Oktober 2005
    bei yasp oben in der taskleiste auf suchen(f3) und dann kernel eingeben. Habe ich gemacht und er zeigt mir da irgendwas belangloses an warte ich switch kurz mal und schau nach.
     
  5. #4 22. Oktober 2005
    ich würde auch gerne mit meinen T-sinus 154data mit Linux im inet sein, aber ich weiss nicht wie ich das teil installiere. hab da mal was von "ndiswrapper" gehört. vielleicht kann das mir einer über icq erklären.
     
  6. #5 23. Oktober 2005
    Mit Ndiswrapper kannst du so gut wie jeden Windows Treiber in Linux installieren. Also bei mir hat des ganze super geklappt in Linux 10. Mit Ndiswrapper den Treiber installiert und dann wurde der Funkadapter aktiviert.

    Mein Problem ist nur, dass der bei mir die Verschlüsselung egal ob WEP oder WPA nicht kapiert. Der sagt immer im kwifimanager Encrypton: off obwohl ich die eingeschalten hab. Kann mir da einer weiterhelfen?

    MfG,
    HeinBlöd
     
  7. #6 23. Oktober 2005
    Wenn du mir jetzt noch erklärst was bitte "Linux 10" ist. Ich kenn nur Linux 2.4 oder 2.6

    Dank der großen Verbreitung von RedHat und vor allen Dingen SuSE scheint sich der Glaube durchzusetzen, es gäbe ein Linux 8.0, 8.2, 9.0 etc..
    Dem ist jedoch nicht so und wer sich so artikuliert, disqualifiziert sich in jeder Diskussion.

    Linux ist ein Kernel

    Rein technisch ist, wann immer von Linux die Rede ist, der Kernel gemeint.
    Ein Kernel ist das Herz eines jedem Betriebssystems. Er ist für Prozess- und Speicherverwaltung zuständig und stellt Treiber für Geräte und Dateisysteme zur Verfügung.
    Der Linux Kernel liegt zum Zeitpunkt dieses Postings in Version 2.4.22 vor, das nächste Majorupgrade auf Version 2.6 steht allerdings unmittelbar bevor (dementsprechend gibt es bereits Linux-2.6-test10). Linux ist keine grafische Oberfläche, keine Konsole, sondern nur der Kernel, welcher alleine schlicht nutzlos ist.

    Es gibt mehrere Kernelversionen

    Linux ist Open Source, d.h. jeder der möchte kann sich seinen eigenen Kernel bauen, oder den vorhandenen erweitern. Es gibt zwei Hauptstränge: den stabilen Kernel, sowie den Entwicklerkernel.
    Wir befinden und gerade in der Phase, wo der Entwicklerkernel in die stabile Phase übergeht und zum künftigen stable-Kernel wird.
    Die jeweils aktuellste Version gibt es auf kernel.org. Dort findet man neben dem offiziellen Baum auch inoffizielle Kernelpatches von mehr oder minder bekannten Entwicklern (http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/people/).
    Distributionen wie Mandrake, SuSE und RedHat verwenden für gewöhnlich nicht den original Kernel von kernel.org, sondern statten ihren mit zahlreichen Erweiterungen aus, die vom offiziellen Baum nicht unterstützt werden.
    Die aktuell gebootete Kernelversion ist über `uname -r` abrufbar.

    Warum Linux 8/9/... falsch ist

    Linux ist wie erwähnt nur der Kernel. Die Versionsnummer, hier 8, meint AUSSCHLIESSLICH die Version der Distribution, etwa SuSE 9.0, Mandrake 9.2, RedHat 9, Debian 3.0 usw.. Diese bestimmt jeder Herausgeber einer Distribution selbst, definiert eigene Releasezyklen und bezieht sich dabei in keinster Weise auf den Kernel. (Für eine Definition des Begriffs Distribution schaut einfach in die FAQ.)

    Warum manche Leute den Term GNU/Linux bevorzugen

    Von den vielen Programmen, die eine Distribution ausmachen, stammen die wesentlichen aus dem GNU-Projekt. Aus diesem Grund zieht so mancher vor, wenn von einer Distribution die Rede ist, den Term GNU/Linux zu benutzen. Wer mehr über diese Problematik lesen will sollte http://www.gnu.org/gnu/linux-and-gnu.html lesen (allerdings auch ein wenig differenzieren. Richard Stallmann ist bekannt für seine teilweise radikale Einstellungen).

    Warum Linux nicht KDE ist

    Auch eine beliebte Annahme ist, nach Windows-Manier aus der GUI gleich ein ganzes System zu machen. Unter Linux hat die grafische Oberfläche nicht viel mit dem Kernel zu tun (in der Tat laufen XFree86 und KDE auch auf vielen anderen Betriebssystemen wie z.B. FreeBSD).
    Die grafische Oberfläche erzeugt der sogenannte X-Server, meist aus dem XFree86-Projekt. Für das Aussehen der Fenster ist ein Windowmanager zuständig und auch Desktops wie KDE bestehen aus einem solchen Windowmanager plus zahlreicher Werkzeuge, die das Arbeiten bequemer gestalten sollen.
    Es gibt, man glaubt es nicht, sogar noch andere nennenswerte Desktops außer KDE, z.B. GNOME oder XFce. Eine Aufzählung von Windowmanagern und Desktops findet man unter http://www.plig.org/xwinman/.
     
  8. #7 23. Oktober 2005
    Lol ich meine SuSe Linux 10. Sorry, ich schreib immer Linux 10 auch wenn des ned korrekt ist. Bins irgendwie so gewohnt.

    MfG,
    HeinBlöd
     

  9. Videos zum Thema
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