[Fach Politik] Allgemeine Maßnahmen gegen Jugendalkoholismus

Dieses Thema im Forum "Schule, Studium, Ausbildung" wurde erstellt von iraki, 24. Dezember 2009 .

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  1. #1 24. Dezember 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
    Hi,
    in der Schule sollten wir zu dem Thema "Jugendalkoholismus" ein Referat erstellen.
    Wir haben dies in Gruppenarbeit gemacht.
    Zu dem Thema hatte ich shon im Politikforum hier par Fragen gestellt (Allgemeine Maßnahmen gegen Jugendalkoholismus, und Ideen gesammelt.
    Jetzt hab ich meine Ausarbeitung fertig und wollt sie hier mal zeigen. ;)

    Die Allgemeinen Maßnahmen:
    Spoiler
    Allgemeine Maßnahmen

    Einer der jüngsten Maßnahmen gegen den überhöhten Alkoholkonsum ist die Polizeikampagne www.staygold.eu. Diese Kampagne warnt vor den Folgen des Komatrinkens. Hierbei setzt die Polizei auf bestimmte Bilder, die die Jugendlichen abschrecken sollen. Ganz gezielt geht diese Aktion auf Jugendliche ein, das besonders durch Werbung auf einschlägigen Social Networks Seiten wie SchülerVZ bekräftig wird.
    Eine weitere Maßnahme der Bundesregierung, die im Jahre 2004 unter der Führung der rot-grünen Regierungskoalition beschlossen wurde, ist die Erhebung von Steuern auf Alkopops.
    Der Gedanke bei diesem Konzept lag bei der Abschreckung der Jugendlichen. Diese sollten sich so weniger Alkopops kaufen. Die Steuer hängt vom Alkoholgehalt der Getränke ab.
    Sie wird mit 5.500 Euro pro Hektoliter reinen Alkohols berechnet und bedeutet einen Preiszuwachs pro Flasche zu ca. 80 bis 100 Cents. Desweiteren müssen diese Getränke nun eine Aufschrift "Abgabe an Personen unter 18 Jahren verboten" tragen, die in der selben Größe wie der Markenname des Produktes anzugeben ist.
    Ein weiterer Beschluss der seit geraumer Zeit in Kraft ist, ist das Verbot von sogenannten „Flatrate-Partys“. Bei diesen Partys wird meistens ein bestimmter Geldbetrag bezahlt, der dann den Besucher berechtigt, so viele Getränke zu sich zu nehmen wie er will.
    Wer dennoch solche Partys ausrichtet muss mit einer hohen Strafe und mit dem Entzug seiner Gaststättenerlaubnis rechnen.
    Außerdem wurde eine 0,0 Promille Grenze für Fahranfänger eingeführt. Das bedeutet, dass für Fahranfänger ein absolutes Alkoholverbot gilt und mit Alkohol im Blut nicht gefahren werden darf. Bei Nichtbeachtung wird ein Bußgeld von 125 Euro fällig und man bekommt zwei Punkte in Flensburg. Das gilt für zwei Jahre nach dem Erhalt des Führerscheins.
    Die Bundesregierung begründete diesen Entscheid mit einer Statistik, die zeigt dass viele alkoholbedingte Unfälle von Fahrern zwischen 18 und 24 Jahren verursacht werden.
    Im Jugendschutzgesetz ist außerdem das Verbot für Tabak- und Alkoholwerbung in Kinos vor 18 Uhr verankert. Bei Missachtung dieses Gesetzes können Bußgelder bis zu 50.000 Euro verhängt werden.
    Viele Kommunen setzen Jugendliche Testkäufer ein, sogenannte Polizeischüler. Diese Schüler sind zwischen 16 und 17 Jahren alt. Diese gehen dann unter Aufsicht eines Erwachsenen in diverse Verbrauchermärkte oder Kioske, um dort zu versuchen Spirituosen zu kaufen, die nicht an Jugendliche unter 18 Jahren abgegeben werden dürfen.
    Bei einem Verstoß der Ladenbetreiber können Bußgelder von bis zu 50.000 Euro erhoben werden.
    Quellen: http://foodwatch.de/kampagnen__themen/alkopops/alkopops_steuer
    http://staygold.eu
    http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Alkohol-Verbot-Flatrate-Partys;art122,2316329
    http://www.shortnews.de/start.cfm?id=655578
    http://www.bmfsfj.de/Kategorien/gesetze,did=5350.html
    http://www.welt.de/welt_print/artic...kaeufe-Haendler-werden-zur-Kasse-gebeten.html
     

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  3. #2 24. Dezember 2009
    AW: [Fach Politik] Allgemeine Maßnahmen gegen Jugendalkoholismus

    ich würde noch anführen, dass die aufklärungsschwerpunkte in die schulen mit eingebunden werden sollten. aufklärung über gesundheitliche folgen (so wie bei den "harten Drogen")
    es gab mal material vom wdr wie zb. die filme "der rückfall" mit günther lamprecht oder" der trinker" mit harald juhnke.
    es sollte den jugentlichen klargemacht werden, wie so eine "suchtkarriere" verläuft und das ist die sache der bildenden institutionen. die polizei als executive ist da schon zu spät dran, dies ist die meinung von jemandem, der weißt wovon er spricht, der olle kyndros
     

  4. Videos zum Thema
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