Fitness: Apps mit Diät- und Ernährungsplänen - was ist davon zu halten?

Artikel von Carla Columna am 19. Januar 2022 um 14:25 Uhr im Forum Essen & Trinken

Fitness: Apps mit Diät- und Ernährungsplänen - was ist davon zu halten?

19. Januar 2022    
Mittlerweile gibt es für alles eine App. Mittlerweile gibt es auch Apps für Ernährungspläne, wobei es sich in der Regel um kostenpflichtige Angebote handelt. Die Angebote sind vielfältig. Es gibt monatliche Keto-, Vegan-, Vegetarier- oder Pescetarier-Speisepläne oder Abnehm- und Diätplane bei denen man zum Beispiel einen gewünschten monatlichen Gewichtsverlust oder auch bestimmte Blutwerte eingestellt werden können.


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Bei de.collected.reviews gibt es Tests und Erfahrungsberichte zu den Anbietern, aber auch zu Vermögensverwaltung Unternehmen.



Essen nach Plan – ist das noch gesund?


Wer gesundheitliche Probleme hat, sollte seine Ernährung und bestimmte, mit einer Ernährungsumstellung verbundenen Ziele mit seinem Arzt abstimmen. Meist hat der Arzt einen allgemeinen Ernährungsplan zur Hand, bei dem die darin aufgelisteten Lebensmittel, Getränke oder Spielen variiert beziehungsweise kombiniert werden können. Bei de.collected.reviews gibt es Tipps und Tests für gute und vor allem kostenlose Ernährungs- und Fitness-Apps. Ein teures Abo für eine App, über die die Nutzer einen starren, monatlichen Speiseplan erhalten, sind oft nicht auf die speziellen Bedürfnisse der Patienten angepasst oder möglicherweise sogar kontraproduktiv.



Wer dagegen keine gesundheitlichen Probleme hat, wird mit einer Diät gerade am Anfang einen gewissen Erfolg haben. Zu beachten ist jedoch, dass der Körper sich auf die andere Ernährung relativ schnell einstellt. Wenn dem Körper bestimmte Lebensmittel oder auch schlicht wenig ein Stück gewohnter Essensmenge beziehungsweise Kalorien entzogen werden, empfindet er dies als einen Mangel. Der Körper fährt den Stoffwechsel einfach herunter und wartet ab, bis er der Speiseplan gefüllt ist.



Hält man sich dann nicht an den Ernährungsplan oder will ihn von vornherein nur eine bestimmte Zeit nur ein, können sich schnell wieder Fettpolster bilden. Der Körper versucht sogar mehr davon anzulegen, weil er sich auf den nächsten Mangel einstellt. Daher sind viele Diäten kaum sinnvoll, wenn es sich nicht um eine medizinisch verordnete Diät, etwa mit wenig Salz zur Stärkung von Herz und Kreislauf oder auch eine purinarme Kost bei Arthrosen oder Gicht handelt.



Kalorienzählen – das ist der falsche Weg


Viele sind der Meinung, dass man langfristig nur weniger Kalorien zu sich nehmen sollte als verbraucht werden. Auch das ist so leider nicht richtig, selbst wenn sich am Anfang einige Erfolge einstellen, stellt sich der Körper auf die geringere Kalorienzahl ein. Besser ist es, dem Körper kein Essen zu entziehen, sondern das langfristig das richtige zu essen, wozu eigentlich keine App benötigt wird. Essen ist letztlich viel mehr als nur Kalorien.



Es geht neben den Kalorien auch um wichtige Mineralstoffe, Vitamine und andere wichtige Bestandteile. Auch Kalorien sind letztlich in ausreichender Menge notwendig, da sie nicht nur Energie liefern, sondern auch andere wichtige Reaktionen im Körper auslösen. Diese wiederum beeinflussen die Wahrscheinlichkeit dick zu werden oder nicht. Genau dieser Zusammenhang ist noch nicht vollständig erforscht. Ein Beispiel dafür sind jedoch die Darmbakterien, die auch einen Einfluss auf die Blutfettwerte und den Blutdruck haben und eine Rolle beim Abbau der Fettspeicher spielen. So empfehlen Ärzte mittlerweile auch neben viel Obst und Gemüse einem ungesüßten Vollfett-Joghurt zu essen, um das Mikrobiom gesund zu halten. Ab und zu, aber nicht zu oft darf es auch ein Stück Fleisch sein, dass ein wenig Fett enthält. Zucker sollte auch nicht mit Süßstoffen ersetzt werden, da diese auch die guten Bakterien abtöten.
 

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