Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft *Update*

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von BatZzn, 13. Februar 2007 .

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 13. Februar 2007
    13.02.2007 11:45 Uhr - Folgende Pressemitteilung gab das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend heute heraus:

    "Bundesfamilienministerium und Nordrhein-Westfalen als für die USK federführendes
    Land entwickeln Sofortprogramm

    Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Armin Laschet, Familienminister in Nordrhein-Westfalen, starten gemeinsam ein Sofortprogramm zum wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor extrem gewalthaltigen Computerspielen. 'Wir freuen uns, dass wir einen gemeinsamen Weg gefunden haben, den Medienschutz für Kinder und Jugendliche in Deutschland noch sicherer zu machen', so von der Leyen und Laschet. Von der Leyen ist als Bundesfamilienministerin für den Jugendschutz zuständig, Laschet ist als Familienminister in Nordrhein-Westfalen federführend unter den Ländern für die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) zuständig.

    Zurzeit werden im Auftrag des Bundesfamilienministeriums und der Länder die gesamten Jugendschutzvorschriften vom Hans-Bredow-Institut in Hamburg evaluiert. Für den Bereich der Computerspiele wird es erste Ergebnisse bereits im Juni geben. Doch bis dahin wollen Laschet und von der Leyen nicht warten. 'Wir wissen schon heute, dass für einen besseren Jugendschutz in der Praxis Gesetzesänderungen notwendig sind, deshalb handeln wir jetzt mit dem Sofortprogramm', so von der Leyen.

    Das Sofortprogramm besteht aus vier Säulen:

    1. Verschärfung des Jugendschutzgesetzes
    - Extrem gewaltbeherrschte Trägermedien (z. B. Computerspiele, Videos, DVD) sind in Zukunft per Gesetz automatisch für Kinder und Jugendliche verboten. Sie müssen nicht erst Prüfverfahren durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien durchlaufen. Diese Medien sind dann mit einem weit reichenden Abgabe- und Werbeverbot belegt und dürfen nur in gesonderten Geschäften und an Erwachsene verkauft werden. Die Schwelle, ab der das automatische Verbot greift, wird gesenkt. Es reicht in Zukunft schon, wenn das ganze Spiel von Gewalt beherrscht wird, auch ohne das Gewalt
    verherrlicht wird (§ 15 Abs. 2 JuSchG). 'Dies ist ein klares Signal für Hersteller und Händler. Der Gesetzgeber sagt sehr deutlich: Diese Medien gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen. Ein Händler, der solche Spiele an Kinder und Jugendliche unter 18 verkauft, macht sich strafbar', so von der Leyen.
    - Auch die Indizierungskriterien der BPjM werden erweitert (§18 Abs. 1 JuSchG). Die Kriterien sind richtungsweisend für die Bundesprüfstelle, um Medien als jugendgefährdend einzustufen. Künftig werden auch folgende Spiele indiziert: 'Spiele, in denen deutlich visualisierte Gewaltanwendung mit 'Leben sammeln' oder Erreichen eines weiteren Levels belohnt wird, oder in denen Mord- oder Metzelszenen detailliert dargestellt werden, kommen auf den Index', sagt von der Leyen.

    2. Verbesserung des gesetzlichen Vollzugs
    ie Größe der Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) auf den Verpackungen der Bildträger wird plakativ wie die Hinweise zu Gesundheitsgefahren auf Zigarettenpackungen gesetzlich festgelegt (§ 12 Abs. 2 JuSchG). 'Die Hinweise können gar nicht groß genug sein. Sie sind heute fast nur mit der Lupe zu lesen, das bringt gar nichts', ist von der Leyen überzeugt.
    - Gesetzliche Zulassung von Testkäufen durch die zuständigen Behörden, damit diese besser kontrollieren können - Änderung des § 28 Abs. 4 JuSchG. 'Wir müssen die schwarzen Schafe unter den Händlern erwischen, wenn sie leichtfertig verbotenerweise Spiele an unsere jugendlichen Testkäufer verkaufen', sagt von der Leyen.
    - Initiative zur Umrüstung von Kassensystemen, damit das Verkaufspersonal durch akustische oder optische Warnhinweise auf die jugendschutzrechtlichen Abgabeverbote hingewiesen wird. 'Wenn die Spiele dann über die Ladentheke gehen, ist es nicht mehr zu überhören, dass es sich um ein Spiel handelt, das nicht an Jugendliche unter 18 verkauft werden darf', erklärt Bundesministerin von der Leyen.

    3. Qualitätssicherung der Jugendschutzentscheidungen

    - Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle soll transparenter und effektiver gestaltet werden. 'Zudem möchte ich die Länder dafür gewinnen, dass sie kurzfristig ihr personelles Engagement bei der USK verstärken. Wir werden dann mehr Personal für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung haben', so Laschet.
    - Die Kriterien für die Alterskennzeichen sollen konkreter gefasst werden. Dies beinhaltet auch die Abgrenzung zu den Indizierungskriterien der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). - Durch die Mitwirkung von Vertretern der BPjM an den Prüfungen der USK soll sichergestellt werden, dass die Indizierungskriterien verstärkt in die Entscheidungen einfließen.

    4. Kommunikation

    - Die USK wird eine offensive Informationspolitik zu Entscheidungen der Alterskennzeichnung starten. 'Dann wissen Händler und Eltern leichter, welche Spiele für Kinder in welchem Alter erlaubt sind', sagt Laschet.
    - Es wird eine Initiative der Jugendministerkonferenz, Kulturministerkonferenz und des Bundesfamilienministeriums für einen 'Tag des Jugendmedienschutzes' im Zusammenhang mit einer 'Woche des Jugendschutzes' gemeinsam mit den Kommunen angestrebt. 'An diesem Tag soll der Jugendmedienschutz verstärkt an Schulen im Unterricht thematisiert werden', so Laschet.
    - Eltern sollen besser informiert werden. Zudem sollen die Beratungsangebote für Eltern durch Wirtschaft, Länder und Bund verbessert werden. Dazu werden die Servicetelefone von USK und BPjM ausgebaut.
    - Ende 2007/Anfang 2008 soll eine Europäische Fachkonferenz unter dem Titel 'Quo Vadis Jugendmedienschutz?' stattfinden. Ziel ist es, Eckpunkte für die Weiterentwicklung des rechtlichen Rahmens zwischen Schutzerfordernis, Selbstbestimmung und internationalen Regelungen zu definieren."

    Quelle
     

  2. Anzeige
    Dealz: stark reduzierte Angebote finden.
  3. #2 13. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    voll........die........:poop:........

    (hahhaa.. die ps3 geht unter weil die spiele NUR shooter sind und die ja dann nicht mehr verkauft werden dürfen)

    aber für alles andere auch nciht... *wein*
     
  4. #3 13. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    Das kommt zustande, wenn Politiker Langeweile haben!!! Der Bürger in Deutschland darf zukünftig nichts mehr oder wie???
     
  5. #4 13. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    Na endlich mal was neues in NRW^^"

    Ich finde das hört sich alles ein wenig extrem an, aber sie haben ja nicht unrecht.
    Mehr Kontrollen sind sicher nicht schlecht.
    Obwohl ein wenig übetrieben reagieren sie schon.
    Man sollte zuerst die Produkte beachten die schon mehrmals negativ aufgefallen sind.
    Z.b. wie in China das mit WoW (Spielzeit auf 3 Stunden begrenzt, pro Tag)
    Sowas mal bei Counter Strike einführen oder ebenfalls WoW.

    Das dümmste an dem ganzen ist allerdings, dass sie das illegale vergessen haben.
    Alle die ihre Spiele nicht mehr legal kriegen tun es halt illegal.
    Dadurch wird de Szene demnächst auch wachsen. Von wegen bessere Überwachung...

    MfG HxG

    Edit: Wie ich gerade gelesen habe gibts es natürlich noch einen Abzug für die Hersteller.
    Man kommt nicht mehr an seine Zielgruppe heran und wird nicht mehr in Deutschland verkaufen.
    Alles gute hat auch seine schlechte Seite.
     
  6. #5 13. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    Was soll das bringen?Die meisten Jugendlichen saugen sich die Spiele die doch und auch meistens die ungeschnittenen Englischen Versionen...also für mich total unverständlich was die da wieder ausgedacht haben!

    Aronslaw
     
  7. #6 13. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    Ist vielleicht gar nicht so schlecht dass Kinder dann wenigstens nicht mehr so leicht an die Sachen rankommen.
    Außerdem wird dann vielleicht manchen Eltern auch mal klar was sie ihren Kindern da wirklich kaufen, wenn sie dazu erstmal in n Laden der erst ab 18 ist gehen müssten.
     
  8. #7 13. Februar 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    ^^So ein Schwachsinn! Zeitbegrenzung fürs CS/WoW zocken. Leute, wir leben hier (noch) in einem freien Land, da sind solche dummen Ideen nicht gerade Freiheits fördernd.
    In China, einem Kommunistischen Staat hat dieses Gesetz doch gaaanz andere Gründe! Dort werden Arbeiter gesucht, China ist im aufschwung und wird auch noch Arbeitskräfte brauchen - wie gesagt, Leute die Arbeiten und nicht den ganzen Tag WoW zocken. Wollens chlicht und einfach die Leute zu mehr Arbeit verdonnern.
    Außerdem wirken sie dem Phänomen der "Farmchinesen" entgegen. Kinder werden gecasht und müssen den ganzen Tag WoW spielen und Gold sammeln, das wiederum Online für echtes Geld an andere Spieler verkauft wird. Die Kinder werden shclecht bezahlt, werden aber teils trotzdem von ihren Eltern dahin gezwungen, weil die Familie das Geld braucht... das dauerzocekn aht aber auch starke Einflüsse auf die Gesundheit!

    mfg Stainar

    PS: Hier gibts schon etwas länger einen Diskussionsthread zu dem Thema: KLICK! ;)
     
  9. #8 14. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    ja nee...ist klar^^

    wissen die überhaupt von was die sprechen?
    wer bestimmt denn dann, was "extrem gewaltbeherrschte" Medien sind, wenn nicht die bpjm? oder werden einfach grundsätzlich alle spiele, die etwas gewalt enthalten indiziert? denn im prinzip ist es eine indizierung. die bpjm hat dann gar nichts mehr zu tun, trotzdem wollen sie sie erweitern?! naja alles ziemlicher murks, oder?
     
  10. #9 14. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    Ich sag dazu nur danke Schweiz & Österreich;)
    Solang es bei denen noch kein so beschissenes Jugendschutzgesetz gibt ist alles in Ordnung.
    Da gibts ja noch so schöne sites wie Home - uncut und cyber-pirates.org.
    Das heißt an die Filme dranzukommen ist weiterhin kein problem und spiele sowiso nicht da dort ja die Sprache egal ist.
     
  11. #10 14. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    Da könnten die Politiker ja auch drauf kommen, zum Beispiel WoW wegen seiner "Gewalt" zu indizieren oO

    Am Ende darf man dann nichts mehr als Tetris und Pacman spielen - Nein, Pacman is ja auch gewalttätig oO
     
  12. #11 14. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    Kulturrat: "Kunstfreiheit gilt auch für Computerspiele"

    14.02.2007 16:03 Uhr
    Zum momentan wieder aktuell gewordenen Thema der Verschärfung des Jugendschutzes hat sich nun auch der Deutsche Kulturrat zu Wort gemeldet. Hier eine aktuelle Stellungnahme:

    "Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände tritt für Kunst-, Publikations- und Informationsfreiheit ein. Er fordert deshalb die Politikerinnen und Politiker in Bund und Ländern auf, bei ihren geplanten gesetzlichen Schritten zum Schutz von Jugendlichen vor Computer- und Videospielen nicht über das Ziel hinaus zu schießen.

    Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagt: 'Zurzeit beobachten wir mit Sorge, wie sich Bund und Länder gegenseitig mit immer neuen Vorschlägen überbieten, um den Vertrieb von Computerspielen einzuschränken. Es ist gut, wenn die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle gestärkt wird. Ebenso ist zu begrüßen, wenn der Handel stärker in die Pflicht genommen wird, die Jugendschutzbestimmungen einzuhalten und auf die Kennzeichnung hinzuweisen. Weiter muss ein besonderes Augenmerk auf die Verstärkung der Medienkompetenz gerichtet werden. Bei der Debatte um Gewalt in Computerspielen darf aber nicht über das Ziel hinausgeschossen werden. Erwachsene müssen das Recht haben, sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen auch Geschmacklosigkeiten oder Schund anzusehen bzw. entsprechende Spiele zu spielen. Die Meinungsfreiheit und die Kunstfreiheit gehören zu den im Grundgesetz verankerten Grundrechten. Die Kunstfreiheit ist nicht an die Qualität des Werkes gebunden. Kunstfreiheit gilt auch für Computerspiele.'"
     
  13. #12 14. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    juhu....kunstfreiheit für computerspiele....endlich auch hakenkreuze innem ww2 shooter (achtung ironie!)
    naja wenigstens greifen dadruch verfassungsrechtliche grundlagen, die diese ganzen verbote illegalisieren.
    zu den verboten die im ersten post genannt wurden:
    ein spiel, das aus gewalt besteht und es um das sammeln von leben geht.....juhu....damit is so ziemlich alles gemeint, von pacman(man frisst ja auch so viecher) bis hin zu WoW und vielleicht sogar trading card games....
    es kann sein, dass ich falsch informiert bin, aber ein einzelnes bundesland kann doch nicht für ganz deutschland neue jugendschutz bestimmungen beschließen....was is mit bundestag und bundesrat? politische partizipation auf allen ebenen? werden hier grundrechte mit füßen getreten?
    auch wenn NRW "federführend" (welch blumige sprache) für die USK is, heißt das noch lange net dass sie bundesweite jugendschutz bestimmungen ändern dürfen. und heißt USK net unabhängige selbstkontrolle?
    und per gesetz computerspiele mit gewalt inhalt direkt verbieten (bzw. indizieren)..HA! das ich net lache....das wird das bundeserfassungsgericht niemals durchlassen...

    mfG
     
  14. #13 15. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    Ich finds absolut Schwachsinn, es gibt viel schlimmere Sachen worum sich die Politiker mal lieber kümmern sollten. Aber man wird wohl eh nichts gegen die Gesetzt tun können.
     
  15. #14 17. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    Killerspiele: Bundesrat lehnt Schnellschuss ab

    16. Feb 2007, 17:02 Der heute vor dem Bundesrat verhandelte Entwurf aus Bayern, der ein Verbot der sogenannten „Killerspiele“ in Deutschland anstrebte, wurde vorerst ausgesetzt. In der Länderkammer warte man auf die Bewertung der Sachlage durch Studien, ehe der Gesetzesentwurf erneut diskutiert würde.

    Der in Folge des Amoklaufes von Emsdetten eingereichte Gesetzesentwurf der bayerischen Staatsregierung wurde somit vorerst auf Eis gelegt, nachdem mehrere Politiker und Institutionen ihre Bedenken gegen einen zu schnellen Vorstoß geäußert haben. So nannte SPD-Chef Kurt Beck den zur Verhandlung stehenden Gesetzesentwurf bereits vor der Sitzung einen Vorstoß, der zu „schnell“ und „populistisch“ motiviert erfolge und „nicht geeignet“ sei, das Problem der Killerspiele, die in die falschen (jugendlichen) Hände fielen, zu bekämpfen. Auch Armin Laschet, seines Zeichens nordrhein-westfälischer Familienminister und Parteimitglied der CDU, verwies auf Studien, die einen direkten Zusammenhang zwischen den Amokläufen und Actionspielen nicht bestätigen konnten. Er zweifelte somit an dem wissenschaftlichen Fundament der aktuell weitläufigen Meinung, „Killerspiele“ würden Mörder hervorbringen.

    Die bayerische Justizministerin Beate Merk begründete den Gesetzesentwurf jedoch weiterhin mit dem Amoklauf in Emsdetten, den ein Schüler, der auch gewalthaltige Spiele gespielt haben soll, begangen hat. Ihrer Ansicht nach dürfe der Staat nicht einfach „wegsehen und nichts tun“, worin ihr auch Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber zustimmte. Kritik hagelte es seitens der CSU auch bezüglich des Sofortprogramms gegen Killerspiele, das als „stumpfes Schwert“ und als „eine Scheinlösung“ abgetan wurde. Mit dem Sofortprogramm strebt Familienministerin Ursula von der Leyen eine vom bayerischen Gesetzesentwurf unabhängige Einschränkung des Verkaufs gewalthaltiger Spiele an Jugendliche an. Es ist geplant, die entsprechende Verschärfung des Jugendschutzgesetzes noch im Sommer zu verabschieden; der Vorschlag von Ministerin von der Leyen stieß allgemein auf Zustimmung, wohl auch, weil der Bundesrat aufgrund dessen, dass nun wissenschaftliche Studien abgewartet werden, vor dem Herbst dieses Jahres aller Voraussicht nach keine Entscheidung mehr treffen werde.

    Quelle
     
  16. #15 17. Februar 2007
    AW: Jugendschutz wird durch Sofortmaßnahmen verschärft

    Die haben wirklich nichts besseres zu tun anscheinend.
    Die Verantwortung, dass solche Spiele nicht in die Hände von Kindern fallen, liegt doch nicht nur bei den Verkäufern und den Läden sondern auch bei den Eltern. Eltern müssen sich darum kümmern und sich darüber informieren was ihre Kinder spielen..
    Solche Maßnahmen helfen nichts, Jugendliche oder Kinder werden trotzdem noch an die Spiele kommen..gibt ja genug Möglichkeiten :)
    Zeitliche Begrenzungen für Spiele find ich auch lächerlich..:-/
     

  17. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...
  • Annonce

  • Annonce