Manuka Honig - natürliches Antibiotikum

Artikel von Carla Columna am 22. Mai 2017 um 22:57 Uhr im Forum Gesundheit & Körperpflege - Kategorie: Ratgeber & Wissen

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Manuka Honig - natürliches Antibiotikum

22. Mai 2017     Kategorie: Ratgeber & Wissen
Manuka Honig - ein Antibiotikum von Mutter Natur
Honig ist seit jeher für seine Heilkräfte bekannt. Er liefert Mineralstoffe, Vitamine und Proteine und versorgt den Körper mit Energie. In Kombination mit heißer Milch wird er gerne bei Erkältungskrankheiten gereicht und bei Wunden und Verletzungen wurde er schon in den Weltkriegen zur Heilung dieser verwendet. Doch Honig ist nicht gleich Honig und so hat jeder Honig unterschiedlich viele heilbringende Substanzen zu bieten. Der aus Neuseeland stammende Manuka Honig beinhaltet nahezu vierhundertmal mehr heilsame Substanzen als andere Honigarten. Er wirkt antiseptisch, antioxidativ , antibiotisch und wundheilend zugleich und eignet sich als natürliches Hausmittel bei Wundheilungsprozessen, grippalen Infekten und Hautkrankheiten. Zurückzuführen ist diese wundersame Wirkung auf den enthaltenen Stoff Methylglyoxal.

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Wunderwaffe aus Neuseeland
Gewonnen wird der Manuka Honig aus dem Nektar der Südsee-Myrte, ein Strauch, der auch unter dem Namen Manuka-Strauch bekannt und ein Verwandter des australischen Teebaums ist. Er wächst in entlegenen Bergregionen Neuseelands und ist ein wahrer Überlebenskünstler, der selbst unter widrigsten klimatischen Bedingungen gedeihen kann. Trockenheit und Dürre macht ihm dabei ebenso wenig aus, wie starke Sonneneinstrahlung oder gar Frost. Der Blütennektar des Honigs enthält bereits den Stoff Dithydroxyaceton, aus dem im Bienenstock Methylglyoxal wird.

Methylglyoxal ist ein Zuckerabbauprodukt, welches zusammen mit den Inhibinen und Wasserstoffperoxid für die außerordentliche Wirkung des Manuka Honigs verantwortlich ist. Während die beiden zuletzt genannten Stoffe in geringen Mengen auch in anderen Honigsorten vorkommen, ist der Methylglyoxal-Gehalt (MGO) in Manuka Honig bislang einzigartig. Ihm hat der neuseeländische Honig seine antiseptische Wirkung zu verdanken.

Anwendungen von Manuka Honig
Während die Maori, die Ureinwohner Neuseelands die Wirkung des Manuka Strauches schon seit Jahrhunderten kennen, beschäftigt sich die westliche Forschung erst relativ kurz mit dem Thema. Aufgrund der antibiotischen Wirkung nimmt das Interesse an dem Honig unter Medizinern und Wissenschaftlern jedoch stetig zu.

Eingesetzt als Desinfektionsmittel kann der Honig nicht nur Krankheitskeime bekämpfen, er kann neuen Keimen sogar vorbeugend die Lebensgrundlage entziehen. Als natürliches Antibiotikum wirkt er sogar gegen Krankenhauskeime, die häufig Resistenzen gegenüber herkömmlichen Antibiotika gebildet haben. So greifen mittlerweile sogar Krankenhäuser auf die Heilkraft des Manuka Honigs zurück. (Weitere aber bisher nicht praktisch anwendbare Alternative bietet spezielle Tonerde die gegen multiresistente Keime wirkt)

Überzeugen kann der Manuka Honig vor allem bei der Behandlung von Wunden jeglicher Art. Bei Brandwunden ebenso wie bei kleinen Verletzungen wie Schürfwunden oder Schnitte. Selbst bei offenen Wunden, wie sin in Folge des diabetischen Fußsyndroms entstehen, konnte der Wundheilungsprozess mit der Anwendung von Manuka Honig beschleunigt und gleichzeitig die Narbenbildung reduziert werden. Auch bei Hautkrankheiten, Erkrankungen des Mund- und Rachenraumen, sowie Magen-Darm-Erkrankungen kann Manuka Honig seine heilenden Kräfte erfolgreich unter Beweis stellen.

Natürliches Heilmittel ohne Nebenwirkungen
Gegenüber Medikamenten hat der Manuka Honig einen ganz entscheidenden Vorteil – er ist frei von künstlichen Zusatzstoffen und steht jedem als natürliches Arzneimittel zur Verfügung. Mit Nebenwirkungen ist nicht zu rechnen, soweit keine Allergie gegen Honig und/oder Bienenprodukte besteht. Selbst Kinder (mit Ausnahme von Säuglingen) können mit dem Honig behandelt werden. Neben Manuka Honig gibt es auch spezielle Zahncremes und Bonbons, die Manuka Honig enthalten.
 

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