Technologie der Zukunft

Artikel von Burg und Er am 19. September 2019 um 21:42 Uhr im Forum Netzwelt - Kategorie: Technik

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Technologie der Zukunft

19. September 2019     Kategorie: Technik
Es ist gar nicht Mal so lange her als wir ohne Smartphone, Tablet, Laptop aus dem Haus gegangen sind, nicht ständig und überall erreichbar waren. Damals konnten wir den Alltag noch ohne die heutige Technik bewältigen. Dennoch hat man den Eindruck, dass es schon unzählige Jahre her ist. Technologien entwickeln sich heutzutage so rasant wie nie. Einige von ihnen haben das Potenzial, unsere Gesellschaft umfassend zu verändern

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Heutzutage besitzt jeder zumindest ein Smartphone und für viele ist es auch unvorstellbar ohne das Smartphone aus dem Haus zu gehen und natürlich versteht es sich, dass man auch überall Zugang zum Internet hat und ständig online ist.

Jeden Tag macht man in der Technik neue Entdeckungen, die unser Leben schneller verändern als uns das vielleicht lieb ist.


Was erwartet uns?

Schnelle Mobile-Internetverbindung


Wer denkt eine schnelle Mobile Internetverbindung zu haben, die auch problemlos live streamen kann, der irrt sich. Schon im Jahr 2020 soll die neue Mobilfunkgeneration 5G zum Einsatz kommen die 100 Mal schneller sein soll als ihr Vorgänger 4G.

Besonders für die sogenannten intelligenten Geräte, wie zum beispiel Autos, die selber fahren, wäre eine solche Internetverbindung nur von Vorteil.

Intelligente Apps


Bei dem Wort App, fällt uns natürlich die klassischen Apps wie Whatsapp, Viber, Instagram ein, aber es entwickeln sich auch täglich Apps die unser Leben, Arbeit und Freizeit beeinflussen können. Apps die sich den Umständen anpassen können und sogar unseren Tag planen können oder Apps die Analysen durchführen und auch Entscheidungen treffen können. Noch weniger Denken könnte die Abhängigkeit des Menschen von Software allerdings erheblich verstärken. KI fürs Smartphone welche den Input über 5G an eine Cloud sendet auf der die künstliche Intelligenz rechnet und dann die Antwort blizschnell zurückliefert scheinen in nicht allzuweiter Ferne realistisch.

Robotik wird lernstark


Obwohl man bei dem Wort wahrscheinlich zuerst an kleine Staubsauger denkt, stimmt das nicht ganz. Zwar steht man bei der Robotik noch am Anfang der Entwicklung, dennoch sind Roboter aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken und übernehmen mittlerweile auch soziale Aufgaben und Kunden Support. Eine KI wäre im Alltag sehr Hilfreich, wenn sie den passenden Körper hat. Die Sensoren werden immer besser, so dass in einigen Jahrzehnten auch Roboter möglich sind, welche Feinfühlig genug wären um den direkten Kontakt zum Menschen zu “pflegen” ohne ihn zu verletzten.

Computer


Vor einigen Jahren hätte man sich vieles nicht Mal erträumen können, aber langsam werden alle diese Träume zur Realität.

Computer können mittlerweile Dinge selbständig erlernen und brauchen keine Hilfe von außen um Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben.

Wobei die nötige Software hier das Hauptkrierium ist welche sich die steigende Rechenleistung zu nutze machen kann. Möglicherweise benötigen wir bald kaum noch selbst starke Rechner, sondern wir haben nur noch Desktops Zuhause stehen die quasi nur wie ein Bildschirm mit Internetanschluss funktionieren. Womöglich arbeiten im Hintergrund dann schon Quantencomputer. Die Rechenleistung für Spiele und Anwendungen wird dann auf der Cloud ausgeführt. Nur die Bilder also das Resultat wird dann an den “Bildschirm” gesendet, der PC selbst rechnet dann nicht mehr viel. Dafür ist natürlich sehr schnelles Internet nötig um die Verzögerungen gering zu halten.

Kernfusion


Das Ziel der Kernfusionsforschung ist es, Energie auf ähnliche Art und Weise zu erzeugen wie die Sonne. Beim Fusionsprozess verschmelzen zwei Atomkerne zu einem. In der Sonne fusionieren etwa zwei Wasserstoffkerne zu einem Heliumkern. Dabei wird in der Regel eine große Menge an Energie frei. Schon seit Mitte des 20. Jahrhunderts versuchen Forscher, auf diese Weise Energie zu gewinnen. Doch die technischen Herausforderungen sind gigantisch, weil man eine enorm hohe Hitze und einen sehr hohen Druck benötigt. Der Prozess birgt auch große Risiken, da er rasch außer Kontrolle geraten kann. Außerdem setzt man dabei gefährliche Neutronenstrahlung frei, die ausreichend abgeschirmt werden muss. Viele hoffen auf den experimentellen Kernfusionsreaktor ITER in Frankreich, der nach heutigem Stand in den 2030er Jahren erste realistische Tests durchführen soll. In der Anlage möchten Wissenschaftler mittels eines Magnetfelds ein Plasma einschließen. Dadurch ließen sich der nötige Druck und die nötige Hitze erzeugen, um Wasserstoffkerne zu verschmelzen.
Auch wenn die Entwicklung der Technik nur langsam voranschreitet, sind etliche Experten davon überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Fusionsreaktoren unsere Steckdose beliefert. Da fossile Brennstoffe bald knapp werden, könnte die Kernfusion die Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen ergänzen.

Selbst fahrende Verkehrsmittel


Wie der Name schon sagt, sind Elektroautos Fahrzeuge, die von einem Elektromotor angetrieben werden, daher Emmisionsfrei. Deutlich weniger Komplex und damit auch günstiger zu Produzieren. Ob Wasserstoff oder Akku – wenn die Technik ausgefreift ist, schont das langfristig die Umwelt.

Elektroautos sind durchaus interessant, aber leider sind die Batterien nicht optimal und es ist sehr aufwendig sie herzustellen. Täglich werden neue Fortschritte gemacht und wahrscheinlich wird auch dieses Problem eine Lösung finden. Zumindest braucht man sich dann keine Gedanken darüber zu machen wo und wann am billigsten Tanken sinnvoll wäre. Strom könnte in Zukunft viel günstiger und umweltschonender sein, sofern die Fusionsreaktoren dann bereits laufen oder viele neue Projekte mit erneuerbarer Energie ans Netz gehen.

Viele großen Namen der Autoindustrie haben ihre Elektroautos auf den Markt gebracht und sind von der Zukunft des Elektroautos überzeugt.

Dabei geht es im Kern vor allem um das Autonome Fahren:

Wir setzen uns ins Auto, und los geht's. So weit ist alles wie bisher. Nur hat das Auto der Zukunft kein Lenkrad und kein Gaspedal. Wir müssen es nicht selbst durch den Verkehr lotsen, das übernimmt ein intelligentes Computersystem. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis autonome Fahrzeuge die Straßen dominieren. Fast alle Automobilkonzerne entwickeln sie bereits. Die Autos werden miteinander kommunizieren können und so den Verkehr optimieren. Dadurch wird es weniger Staus, weniger Unfälle und weniger Luftverschmutzung durch Abgase geben. Zunächst wird wohl jeder noch sein eigenes Exemplar besitzen, doch prinzipiell könnte man sich die Autos teilen, wie heute beim Car-Sharing: Man steigt in ein beliebiges autonomes Fahrzeug ein, nennt das Ziel und bezahlt dafür – entweder pro Strecke oder per Monatsabonnement. Auch Busse, Straßenbahnen und Züge ließen sich autonom steuern. Einen eigenen Führerschein werden in der Zukunft wohl nur noch wenige Menschen besitzen. Selbstständig ein Auto zu fahren, könnte zum bloßen Freizeitvergnügen werden, das nur auf ausgewiesenen Strecken erlaubt ist.


Gentechnologie


Heutzutage weiß man viel mehr über das pflanzliche, tierische aber auch menschliche Erbgut. Dies hilft nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch bei Bekämpfung vieler Krankheiten Beispielsweise mit Immuntherapie.

Immer noch gibt es Krankheiten die man nicht bekämpfen kann, aber wenn man bedenkt für wie viele ein Heilmittel gefunden wurde und wie sich die Gentechnologie entwickelt, könnte vielleicht auch in einigen Jahren Krebs an der Wurzel bekämpft werden sein.


Genome Editing
Das Aussehen und die Intelligenz eines Menschen bereits vor der Geburt festzulegen, klingt nach einer erschreckenden Zukunftsvision. Tatsache ist, dass wir davon eigentlich gar nicht mehr so weit entfernt sind. Richtig Fahrt aufgenommen hat die Entwicklung der Gentechnik mit der Erfindung der Genschere CRISPR/Cas9. Mit ihr lässt sich das Erbgut relativ einfach und präzise manipulieren. Das kann dazu dienen, geschädigte DNA-Abschnitte zu entfernen und zu ersetzen, wie es die medizinische Gentechnik plant. Man kann mit der Genschere auch gezielt Erbgut verändern und etwa in den Entstehungsprozess eines Lebewesens eingreifen. An Stammzellen von Tieren wird dies weltweit in vielen Labors bereits praktiziert. Künftig wird die Technologie sehr wahrscheinlich zu radikalen Möglichkeiten führen. Zum einen ließen sich Krankheiten besser behandeln, zum anderen aber auch Menschen optimieren. Man könnte so nicht nur Körperbau und Intelligenz anpassen, sondern auch dem Alterungsprozess entgegenwirken. Irgendwann werden Menschen das Potenzial der Technik sicherlich ausschöpfen. Gentechnisch veränderte Lebewesen – inklusive des Menschen – werden in der Zukunft vermutlich zum Alltag gehören.

Immuntherapie
Die Immuntherapie nutzt das Abwehrsystem des eigenen Körpers, um Krankheiten zu bekämpfen. Sie gilt vor allem bei Krebs als großer Hoffnungsträger und kann bereits so manchen Erfolg vorweisen. So haben beispielsweise amerikanische Wissenschaftler Abwehrzellen von Blutkrebspatienten entnommen und diese gentechnisch derart modifiziert, dass sie entartete Zellen erkennen und bekämpfen. Sie injizierten den Betroffenen diese zielgerichteten Serienkiller, die sich dann im Körper vermehrten und alle Krebszellen eliminierten. Nach der Behandlung waren die Patienten vollständig krebsfrei – auch diejenigen, bei denen die Erkrankung bereit sehr fortgeschritten war. In einer anderen Form der Immuntherapie markieren Forscher die kranken Zellen, damit das Abwehrsystem des Körpers sie besser identifizieren kann. Noch setzen Mediziner solche Manipulationen des Immunsystems nicht standardmäßig als Behandlung ein. Die teilweise schweren Nebenwirkungen haben sie bislang nicht ausreichend im Griff. Viele Ärzte sind sich dennoch einig, dass die Immuntherapie die Medizin revolutionieren wird.


Fazit zur Technologiezukunft
Auf den ersten Blick scheint es, als würde sich die Technik nur negativ auf unser Leben auswirken, da wir ständig unser Smartphone in der Hand haben, oder vor dem Laptop sitzen, aber in Wirklichkeit hat es auch viele Vorteile: Fortschritte in der Landwirtschaft, Medizin,vieles wird naturfreundlicher. Klar ist aber auch, das Technologie weiter die Gesellschaft spaltet. Schon Heute zeichnet sich ab, dass überwiegend intelligente Menschen von dem Fortschritt profitieren und das neue Wissen nutzen können – Denn der Konsument sucht sich seine Inhalte selbst – so machen Medien wie Internet und Fernsehen Dumme immer dümmer und Kluge immer schlauer. Womöglich nicht nur eine Filterblase sondern Evolution, Menschen sortieren sich aus?
 

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