Tipps zur Haarpflege im Sommer

Artikel von Fabiane Herbst am 12. Juli 2017 um 15:17 Uhr im Forum Gesundheit & Körperpflege

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Tipps zur Haarpflege im Sommer

12. Juli 2017   Fabiane Herbst  
Sonne sowie Salz- und Chlorwasser strapazieren die Haare im Sommer deutlich mehr als in anderen Jahreszeiten. Zudem wird der ein oder andere häufiger Duschen aufgrund der Temperatur bedingten Transpiration. Deshalb ist eine spezielle Haarpflege im Sommer unerlässlich, zumindest für langes Haar das noch viele Jahre halten soll. In diesem kurzen Ratgeber möchte ich euch die wichtigsten Hinweise und Tipps sowie Hausmittel für die Haarpflege im Sommer verraten.


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Kopfbedeckung tragen schützt Haare und Kopfhaut
Haare können zwar keinen Sonnenbrand kriegen, doch sind sie vor Austrocknung durch UV-Strahlung, Poolwasser oder böigem Wind nicht gefeit. Niemand will als Strohkopf aus dem Sommerurlaub zurückkehren. Ein Hut oder Tuch oder anderer Kopfbedeckung schützen den Kopf vor UV-Strahlung. Vor allem Menschen mit dünnem, hellem oder sehr kurzem Haar sollten die Gefahr der Kopfhautverbrennung nicht unterschätzen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, Haarsprays oder Haargel mit UV-Filter zu benutzen. Die Produkte schützen die Haare allerdings nur für eine bestimmte Zeit. Greifen Sie deshalb besser auf Hüte und Co zurück, welche auch günstiger sind.

Nach dem Baden Haare waschen
Im Meer zu baden, ist für die Haare eine echte Strapaze. Die gelösten Salze bleiben in den Haaren zurück und entziehen diesen Feuchtigkeit und Fett. Darüber hinaus verstärken die Salzkristalle die Hitzewirkung der Sonnenstrahlung, wodurch die Haare brüchig werden. Spülen Sie Ihr Haar deshalb nach dem Baden mit Süßwasser aus. Eine Haarpflege, welche auf Ihren Haartyp abgestimmt ist, vor allem in den Haarspitzen bringt einen Schutzfilm auf der eigentlich auf natürlichem Wege aus der Kopfhaut ins Haar übergeht, allerdings kommt diese Wirkung nicht in den längeren Haarteilen an und wird durch das häufige Waschen immer ausgespült.

Schlechte Kämmbarkeit bei zu trockenem Haar
Deshalb lassen sich die Haare im Urlaub oft schwer kämmen. Eine Spülung kann die Kämmbarkeit der Haarpacht verbessern. Tragen Sie diese einfach nach der Haarwäsche auf und lassen das Pflegemittel kurz einwirken, es reicht sehr wenig aus und sollte nur in den Spitzen oder längeren Haarteilen aufgetragen werden, da am Ansatz das Haar noch deutlich jünger und fester ist, zugleich auch durch die Kopfhaut noch mitgefettet wird.

Beim Badeurlaub mit viel Sonne und Wasser kann aber auch mal etwas mehr "Fett" aufgetragen werden, da dieser Schutz auch während des Badens einen abweisenden Effekt hat und die Haare somit weniger angegriffen werden. Ein Einfaches Hausmittel wäre Olivenöl oder Arganöl. Dies einfach in die Spitzen einkämmen und dann an den Strand. Wer die Pflege direkt beim Waschen auftragen möchte, kann sogenannte Mama Schampoos verwenden, diese sind ohne überflüssige Chemie und nutzen natürliche Öl zur Rückfettung.

Wie viel Shampoo sollte verwendet werden?
Die meisten verwenden viel zu viel, auch die Packungen sind oft schwer dosierbar und es kommt schnell sehr viel heraus geflossen. Dabei reicht für schulterlanges Haar ein Haselnuss großer Tropfen. Überflüssiges Schampoo und vor allem Spülungen oder Fette können sich im Abfluss ablagern und führt langfristig zu Verklumpungen und verstopft mit sonstigem Abwasserbestandteil die Rohre.


Hausmittel für schönes Haar:
  • Olivenöl gegen Trockenheit (einmassieren und gut ausspülen)
  • Zitrone und Essig für Kämmbarkeit (nach der Wäsche auftragen, nicht ausspülen)
  • Kamillentee zur Aufhellung (nach der Wäsche auftragen, nicht ausspülen)
  • Bier gegen leichtes, kraftloses Haar (nach der Wäsche wie einen Festiger auftragen, nicht ausspülen)
  • Eidotter gegen Schuppen (einmassieren, gut und nicht zu heiß ausspülen)
Oder eben gleich eine Kombination, denn Essig/Zitronensaft und Ei-Gelb sowie Olivenöl können auch direkt zu einer Art Mayonese verrührt werden. Manche verwenden auch direkt Mayo.
Früher konnte man am Freibad die älteren Damen beobachten, welche ein Ei und Weißbier in die Haare massiert haben und die ganze Pampe dann im Bad verteilt haben, glücklicherweise ist das heute nicht mehr erlaubt.
 

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