Aktuelle Infos zur Lage in Syrien

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von bushido, 3. August 2011 .

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  1. #1 3. August 2011
    Zuletzt bearbeitet: 10. September 2013


    Auch in Syrien scheint es offensichtlich so zu sein, dass die Medien im Westen lediglich schlechte Propaganda verbreiten bzw. zumindest äusserst schlecht recherchieren und sich auf die falschen Quellen berufen. Die Parallelen zum Krieg in Lybien sind unverkennbar. Auch in Syrien scheint man die radikalen Islamisten zu unterstützen.

    Da Russland und China UNO Resolutionen Gott sei Dank blockieren, dürfte es dort für den Westen schwierig werden, einen Krieg vom Zaun zu brechen.
     

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  3. #2 3. August 2011
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Oh oh, Quelle ist ja der Kopp Verlag. Da wirste gleich bestimmt was zu hören bekommen :D

    Solche Vorgehensweisen der Mainstreammedien waren ja auch zu erwarten. Das wird jetzt sicherlich eine Weile lang so weiter gehen und kurz vor erreichen amerikanisch/israelischen Ziele, wird man mit schlechter Berichterstattung den Iran schlecht darstellen lassen.

    Die News über Libyen sind ja genauso miserabel. In westlichen Medien ist die Rede von Demonstrationen von Tausenden von Gaddafi-"Anhängern", und in "neutralen" Medien sind Demonstrationen von ganz normalen Bürgern gegen die NATO Anschläge. Anzahl Teilnehmer? Über 1 Million statt bloß einpaar Tausenden...
     
  4. #3 3. August 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Quelle ist der gute Prof. Pierre Piccinin. Ich kann alternativ auch die französiche Originalquelle posten, vermute aber, dass die meisten hier nicht in der Lage sein werden dies zu übersetzen.

    Wenn die Leute hier nicht in der Lage sind zu differenzieren oder sich die Autoren genauer anzusehen ist ihnen auch nicht mehr zu helfen.

    Der Iran wird seit Wochen von Israel attackiert. Zuletzt wurde wieder ein Wissenschaftler vor den Augen seiner Familie von der Mossad-Mörderbande in die Luft gesprengt.

    Nuklear-Experten leben gefährlich - RR:Board

    Du musst mal die Userkommentare bei den grossen Zeitungen und Nachrichtenportalen lesen. Nur ein verschwindend geringer Teil der User erkennt immer noch nicht, dass er nach Strich und Faden verarscht wird.

    In den Mainstreammedien des Westens hat man z.B. in keinster Weise über die Massendemonstrationen Pro-Gaddafi berichtet, die noch Anfang Juli in Tripolis stattgefunden haben, was aber auch nicht weiter verwunderlich ist. Wenn man mitten im Krieg ganz plötzlich die Berichterstattung ändert, verliert man jegliche Glaubwürdigkeit. Somit geht man lieber das Risiko ein, weiterhin zu desinformieren. Das Internet erfüllt da seine Aufgabe zu 100% und macht den Mainstreammedien einen Strich durch die Rechnung.
     
  5. #4 5. August 2011
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    UPDATE


    Syrien: Der Westen agiert hilflos

    Der Westen unterstützt in Syrien Kräfte, deren Demokratieverständnis wie jenes des Assad-Regimes gen Null tendiert. Doch statt für die Moslem-Bruderschaft Partei zu ergreifen, sollte der Westen einen Dialog befördern. Ein Bürgerkrieg hätte verheerende Folgen. Auch für Israel.

    Zwischenruf: Syrien: Der Westen agiert hilflos - n-tv.de


    Militärische Pattsituation in Libyen

    Die ungeklärte Ermordung des Militärkommandanten der Rebellen, General Abdel Fatah Junis, in der letzten Woche hat gezeigt, wie zerstritten und instabil der von der Nato unterstützte Nationale Übergangsrat (TNC) ist, und wie festgefahren dessen militärische Bestrebungen sind, das Regime von Muammar Gaddafi zu stürzen. Die Ermordung führte zu einer Reihe von Kommentaren von britischen und französischen Ministern, die im Endeffekt die monatelange Propaganda der USA und der Nato zunichte machen, Gaddafi stünde kurz vor der Niederlage.

    Am Montag erklärte der britische Außenminister William Hague: „Wir wissen nicht, wie lange es noch dauern wird. Wir wissen nicht, wann Oberst Gaddafi einsehen wird, dass er weg muss. Wir wissen nicht, wann die Mitglieder seiner Regierung zu diesem Schluss kommen werden.“ Er betonte zwar, die britische Regierung sei entschlossen, den Krieg fortzuführen, fügte aber hinzu: „In einem Konflikt laufen die Dinge nicht so, wie sie sollen.“

    In einem aufschlussreichen Kommentar verteidigte Hague die Nato-Bombenangriffe und behauptete, sie haben „viele Tausende Leben gerettet und die Destabilisierung von Ägypten und Tunesien aufgehalten.“ Die Rettung des Lebens von Zivilisten ist der Vorwand, mit dem die Nato ihren völkerrechtswidrigen Krieg gegen Libyen rechtfertigt. Die Erwähnung von Ägypten und Tunesien allerdings bestätigt, dass es den USA und der Nato nicht nur um die Kontrolle über Libyens Ölreserven geht, sondern auch um die Errichtung eines Brückenkopfes gegen die revolutionären Aufstände im Nahen Osten und Nordafrika.

    Zuvor hatte am Sonntag der britische Verteidigungsminister Liam Fox festgestellt, dass es unwahrscheinlich sei, dass die libyschen Rebellen Gaddafi aus eigener Kraft stürzen könnten. Fox sagte, „der Schlüssel zur libyschen Frage“ wird sein „ob der enge Kreis um Oberst Gaddafi merken wird, dass es keinen Grund gibt, länger auf ihn zu setzen. Er ist erledigt, und früher oder später wird er abdanken müssen.“

    Der französische Verteidigungsminister Gerard Longuet äußerte sich am Sonntag in ähnlicher Weise. Er erklärte, die Kämpfer der sogenannten „Rebellen“ würden nicht in der Lage sein, die libysche Hauptstadt selbst einzunehmen. „Es muss sich etwas in Tripolis selbst tun“; erklärte er. „Das heißt, die Bevölkerung muss sich erheben. Der kommende Monat wird natürlich sehr heftig werden. Ich denke nicht, dass es während des [muslimischen Fastenmonats] Ramadan eine Pause geben wird.“

    Diese Bemerkungen drücken die Befürchtungen aus, die in Washington und den europäischen Hauptstädten herrschen, was die Stabilität des TNC angeht, den sie diplomatisch anerkannt haben. Eine Woche nach der Ermordung von General Junis ist immer noch nicht klar, was passiert ist, und warum. Scheinbar wurde Junis letzten Donnerstag von der Front geholt, um wegen nicht genannter Vorwürfe in Bengasi verhört zu werden; dort wurde zusammen mit zwei Offizieren getötet.

    Junis‘ Anhänger beschuldigten die Brigade der Märtyrer des 17. Februar, eine Miliz, die von einem lokalen Imam angeführt wird, und in deren Reihen sich bekannte Islamisten befinden. Um einen Fraktionskampf innerhalb des „Rebellen“-Regimes zu verhindern, versuchten Sprecher des TNC, die Verantwortung für die Tat Gaddafi-Anhängern zuzuschieben, die getarnt in Bengasi operieren sollen.

    Bei einem zweiten ungeklärten Zwischenfall lieferten sich Truppen des TNC am frühen Sonntagmorgen eine erbitterte Schlacht mit einer Miliz, die angeblich eine „Fünfte Kolonne“ von Gaddafi-Anhängern ist. Die Kämpfe dauerten mehr als acht Stunden und kosteten drei TNC-Kämpfer und vier Milizionäre das Leben. Mustafa al Sagisli, der stellvertretende Innenminister des TNC, behauptete, in der Fabrik, in der sich die Miliz verschanzt hatte, seien Waffen und Sprengstoff sowie eine „Todesliste“ mit Junis‘ Namen darauf gefunden worden.

    Um ihre Kontrolle über Bengasi zu stärken, versuchte der TNC, verschiedene quasi-unabhängige Milizen, die in der Stadt aktiv waren, auf seine Seite zu ziehen. Nur Stunden vor dem Zusammenstoß, forderte der Führer des TNC, Mustafa Abdel Dschalil, am Samstag mehrere bewaffnete Gruppen auf, sich dem TNC anzuschließen. Andernfalls würden sie „zerschlagen.“

    Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die TNC-Führer dieses Gefecht ausnutzen, um eine „Fünfte Kolonne“ zu erfinden, und die Wut der Angehörigen von Junis‘ Stamm – einer der größten Gruppen, die den TNC unterstützen – darauf zu lenken. Wie die New York Times meldete, hatten Junis‘ Angehörige darauf bestanden, die Mörder des Generals schnell vor Gericht zu stellen. „Eine Woche ist vergangen, und wir haben nichts gehört“, sagte einer seiner Söhne der Zeitung. „Was uns das Gesetz nicht gibt, holen wir uns mit Waffengewalt“, sagte er.

    Offensichtlich aus Sorge, dass es zu Fraktionskämpfen kommen könnte, schritt Washington ein und ermahnte den TNC, geschlossen zu handeln. Am Montag warnte der stellvertretende Sprecher des Weißen Hauses, Mark Toner, den TNC, es hinge jetzt alles davon ab, dass es eine glaubwürdige und gründliche Aufarbeitung des Todes von General Junis gibt. „Angesichts der prekären Lage auf dem Boden ist es wichtig,“ dass der TNC die „klare und transparente Botschaft sendet, dass er im Namen der libyschen Opposition und des libyschen Volkes spricht.“

    Tatsächlich zeigt die Ermordung, dass der TNC, ein instabiles Bündnis aus ehemaligen Funktionären des Gaddafi-Regimes, Islamisten und CIA-Mitarbeitern, in Fraktionen gespalten ist. Er ist kein Interessenvertreter der libyschen Bevölkerung, sondern Stellvertreter der Nato und des US-Imperialismus, die Gaddafi stürzen wollen, um ein Marionettenregime zu errichten, das sich ihren strategischen und wirtschaftlichen Interessen fügt.

    Mehr als vier Monate nach Beginn des Nato-Angriffs gibt es keine Anzeichen dafür, dass Gaddafis Regime sich auflöst oder mit militärischen Mitteln gestürzt wird. Ermutigt durch die Fraktionskämpfe in Bengasi sagte Gaddafis Sohn Saif al-Islam dem libyschen Fernsehen am Montag: „Niemand soll denken, dass wir nach all den Opfern, die wir gebracht haben, nach den Märtyrertoden unserer Söhne, Brüder und Freunde, aufhören werden zu kämpfen. Vergesst das. Egal ob die Nato abzieht oder nicht, der Kampf geht weiter bis ganz Libyen befreit ist.“

    Gestern feuerte die libysche Armee eine Rakete auf das italienische Kriegsschiff Bersagliere, das die Nato-Blockade des Landes aufrechterhält. Die Rakete verfehlte zwar ihr Ziel, aber der Versuch zeigt die weiterhin bestehenden militärischen Fähigkeiten von Gaddafis Truppen.

    Die Nato hat bereits angekündigt, dass sie ihre verbrecherischen Bombenangriffe während des Ramadans nicht stoppen wird. Ein Beispiel für ihre Angriffe auf zivile und nichtmilitärische Ziele war der Luftangriff vom Samstag auf libysche Fernsehsendeanlagen, bei denen drei Menschen getötet und fünfzehn verletzt wurden. Gestern gab die Generalsekretärin der Internationalen Journalisten-Föderation, Beth Costa, eine Stellungnahme dazu ab: „Wir verurteilen zutiefst diese Kampfhandlung, die sich gegen Journalisten richtete und entgegen internationalem Recht ihr Leben bedroht hat.“

    In der westlichen Küstenstadt Zlitan und in den Bergen südlich und südwestlich von Tripolis gehen die Kämpfe ohne Ergebnis weiter. TNC-Kämpfer aus der umkämpften „Rebellen“-Stadt Misrata behaupten, sie hätten die Kontrolle über Zlitan erlangt und eine Gegenoffensive von Gaddafis Truppen abgewehrt. Der äußerst begrenzte Charakter der angeblichen militärischen Siege unterstreicht die Tatsache, dass der TNC seinem Ziel, Gaddafi zu stürzen, nicht näher ist, als er es von Monaten war.

    https://wsws.org/de/2011/aug2011/liby-a05.shtml
     
  6. #5 8. August 2011
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    UPDATE


    LINKS IM TEXT DER QUELLE BEACHTEN



    Brutkastenlüge von CNN und Rami Abdul-Rahman (Syrian Observatory for Human Rights) entlarvt

    8. August 2011

    Die Massenpropaganda der Golfdiktaturen und der westlichen Welt basiert ihre Meldungen zur Lage in Syrien zu einem großen Teil auf Angaben von Herrn Rami Abdul-Rahman, dem ,,Präsidenten" einer im britischen London ansässigen Organisation, die sich ,,Syrian Observatory for Human Rights" nennt. Allein bei Google News finden sich derzeit einige Zehntausend Meldungen zur Lage in Syrien, die sich auf Behauptungen von Rami Abdul-Rahman stützen und über eine Google-Suche finden sich noch 1,79 Milionen weitere Webseiten, die Behauptungen des ,,Syrian Observatory for Human Rights" verbreiten.

    Von Rami Abdul-Rahman und seinem ,,Syrian Observatory for Human Rights" stammt die unbelegte Behauptung, dass bei den Auseinandersetzungen in Syrien 1600 Zivilisten ums Leben gekommen sind. Von Rami Abdul-Rahman und seinem ,,Syrian Observatory for Human Rights" stammen Hunderte von unbelegten Behauptungen, die syrischen Sicherheitskräften Menschenrechtsverletzungen bis hin zu gruseligen Verbrechen vorwerfen.

    Praktisch sämtliche staatstragenden westlichen Massenmedien der westlichen Welt und der arabischen Golfdiktaturen sowie die dem zionistischen US-Kartell angeschlossen Medien in anderen Teilen der Welt verbreiten die unbelegten Behauptungen von Rami Abdul-Rahman über Greueltaten syrischer Sicherheitskräfte und tun dabei so, als ob die Behauptungen dieses Mannes eine besondere Glaubwürdgkeit hätten, weil er sich Präsident einer Organisation zur Beoabchtung der Menschenrechte nennt.

    Angefangen von CNN, über CBS, Associated Press, Reuters, AFP, BBC, Tagesschau, FAZ, Holtzbrinck, Springerpresse, Spiegel, Focus, Al Jazeera, Al Arabiya und so weiter und so fort bis hin zu taz, Guadian und RIA Novosti verbreiten unzählige Massenmedien seit Monaten die ebenso gruseligen wie unbelegten Behauptungen von Rami Abdel Rahman zigmillionenfach als Nachrichten aus Syrien.

    Immer wieder verbreiteten die Massenmedien nicht verifizierbare Geschichten von Rami Abdel Rahman, denen zufolge syrische Regierungskräfte friedliche Demonstranten, die sich für Demokratie einsetzen würden, mit tödlicher Gewalt attackieren würden, unter anderem mit Schusswaffen, mit Panzern und mit Kampfhubschraubern.

    In seiner neuesten Greuelgeschichte behauptet Rami Abdel Rahman via CNN, dass syrische Sicherheitskräfte im Hurani Hospital in der Stadt Hama acht Babies in Brutkästen ermordet hätten, und zwar dadurch, dass sie dem Krankenhaus den Strom abgestellt hätten. CNN berichtet, behauptet Rami Abdel Rahman, er habe die Information von einem Krankenhausmitarbeiter, der ,,aus der Stadt geflüchtet" sei. CNN behauptet anschließend in dem Artikel, dass CNN die Information nicht unabhängig überprüfen könne, die syrische Regierung zu einer Stellungnahme nicht erreichbar gewesen sei, aber der US-amerikanische Botschafter zu Syrien ohnehin erklärt habe, er warne davor, der syrischen Regierung oder syrischen Medien irgendetwas in Bezug auf die Gewalt in Syrien zu glauben, denn das syrische Fernsehen sei staatlich und Syrien sei eine Diktatur, sei unglaubwürdig und verbreite alle Arten von Lügen.

    Im Gegensatz zu anderen Gruselgeschichten, die Rami Abdel Rahman verbreitet hat, lässt sich diesmal der Ursprung der von Rami Abdel Rahman verbreiteten Gruselgeschichte zurückverfolgen. Anfang April erschien in einer ägyptischen Zeitung eine Geschichte darüber, dass die Geburtsstaation eines Krankenhauses in der ägyptischen Stadt Alexandria ärmlich ausgerüstet sei. Bebildert war die Geschichte mit einem Bild, dass etwa sechs oder sieben dicht beeinander schlafende Säuglinge zeigte.

    Ab Ende Juli wurde eben jenes Bild über anonyme Twitterkanäle und Forenpostings mit der Behauptung verbreitet, dieses Bild zeige tote Säuglinge, die Ende Juli dadurch getötet worden seien, dass syrische Regierungskräfte den Strom in der Stadt Hama abgeschaltet hätten, wodurch in verschiedenen Krankenhäusern der Strom ausfiel und vierzig Säuglinge gestorben seien. Die Anzahl der toten Säugllinge variierte bei den verschiedenen Einträgen und genaue Angaben, in welchen Krankenhäusern die Säuglinge gestorben seien, fehlten oder sie variierten auch. Am 5. August veröffentlichte ein anonymer ,,Leserreporter" die Geschichte mit dem aus Ägypten stammdenden Bild bei CNN.

    Am 7. August brachte CNN Arabic die auf dem falsch betexteten ägyptischen Bild basierende Geschichte. Danach veröffentlichte das Syrian Observatory for Human Rights den Bericht von CNN Arabic auf seiner Webseite und verbreitete die Geschichte alls Behauptung von CNN. Der englischsprachige CNN-Sender in den USA verbreitete die Gruselgeschichte anschließend als Meldung, die auf Behauptungen von Rami Abdel Rahman vom Syrian Observatory for Human Rights basiere, mit eben jener oben genannten Behauptung untermauert, ein aus der Stadt geflüchteter, namentlich nicht genannter, Mitarbeiter des Krankenhauses habe dem Syrian Observatory for Human Rights Meldung vom durch Stromausfall verursachten Tod der acht Säuglinge gemacht.

    Während es, da keine Motivation für so eine Barbarei denkbar ist, keinen Grund für die Annahme gibt, dass die vom Syrian Observatory for Human Rights verbreitete Geschichte stimmt, so lässt sich diesmal also genau zeigen, wie CNN und das ,,Syrian Observatory for Human Rights" aus einer anonymen Internetlüge eine Gruselgeschichte für die Weltöffentlichkeit unter Hinzudichtung eines anonymen Zeugen zusammengelogen haben. Diese Geschichte, die der zur Vorbereitung des ersten Irakkrieges von der PR-Agentur Hill & Knowlton erfundenen Brutkastenlüge recht ähnlich ist, zeigt exemplarisch, dass das ,,Syrian Observatory for Human Rights" nicht davor zurückschreckt, brutale Lügen zu verbreiten, um der syrischen Regierung zu schaden.

    All die Hunderte von nicht verifizierbaren Geschichten des ,,Syrian Observatory for Human Rights" müssen nun unter dem Aspekt gesehen werden, dass diese Organisation nun überführt wurde, gezielt verantwortungslose Lügen zu verbreiten, um der syrischen Regierung zu schaden, Blutvergießen anzuheizen, Sanktionen zu rechtfertigen und einen Angriffskrieg vorzubereiten. Und alle Medien, die sich nun, da er als Lügner überführt wurde, nicht von Rami Abdul-Rahman distanzieren, müssen unter dem Gesichtspunkt gesehen werden, dass sie an einer gezielten Propagandakampagne gegen Syrien wieder den Völkerfrieden teilnehmen, genau wie dies in der Vergangenheit die zahlreichen Medien getan haben, die wider besseres Wissens die gezielt zum Angriffskrieg ausgedachten Lügen von Lauri Fitz-Pegado und Rafid Ahmed Alwan verbreitet haben, um die Angriffskriege gegen den Irak 1991 und 2003 zu ermöglichen.

    Die Welt wird gerade Zeuge, wie mit primitiven Fälschungen, simplen Falschmeldungen, massenhaften Lügen, geheimen Waffenlieferungen und üblen Massakern ein Angriffskrieg gegen Syrien vorbereitet wird, ähnlich dem Angriffskrieg gegen Libyen, der von den gleichen Tätern mit den gleichen Methoden vorbereitet wurde. Dabei kann jeder, der genau hinschaut, die zionistischen und saudischen Kriegsabsichten gegen Syrien erkennen. All die ,,Journalisten", die sich nun wieder nicht von den von ihnen verbreiteten Lügen wider den Völkerfrieden distanzieren, unterscheiden sich in ihren Taten nicht wesentlich von Julius Streicher.

    Brutkastenlüge von CNN und Rami Abdul-Rahman (Syrian Observatory for Human Rights) entlarvt | Mein Parteibuch Zweitblog
     
  7. #6 17. August 2011
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Warum GEHEIM-Redakteure erneut im Fadenkreuz westlicher Dienste stehen

    „Jetzt erst recht!“

    Von Ingo Niebel und Michael Opperskalski

    Es war ein Juli-Tag, der den GEHEIM-Redakteuren Michael Opperskalski nd Ingo Niebel erneut vor Augen führte, dass sie weiterhin im Fadenkreuz westlicher Geheimdienste und ihrer Handlanger stehen. In der über 25-jährigen Geschichte des Magazins ist diese Erkenntnis nichts Neues, aber sie erinnert daran, dass seine Existenz und die ihrer Macher jederzeit auf welche Art auch immer beendet werden kann, sobald interessierte Kreise die dafür nötigen Befehle geben. An eben jenem Juli-Tag wurden Opperskalski und Niebel gewahr, dass die aktuelle Bedrohung eng mit der Region des Nahen Ostens verknüpft ist - besonders mit den jüngsten dramatischen Ereignissen, die die Mainstream-Medien als „Arabellion“ nennen.

    Das ist aber nicht der einzige Gefahrenherd, auf dem so mancher Dienst sein Süppchen kocht. Dazu später mehr. In Syrien läuft derzeit der Versuch, einen von den Strategen in Washington und Tel Aviv, Berlin, Paris und London orchestrierten und organisierten „Regime Chance“ umzusetzen. Unter Bruch der syrischen Souveränität hat man zu diesem Zweck „zivilgesellschaftliche Gruppen“ aufgebaut, die seit Beginn der Proteste bewaffnet gegen die Regierung in Damaskus und ihre Sicherheitskräfte vorgehen. Für viele Strategen und Organisatoren dieser so genannten „Opposition“ sind die USA und das westliche europäische Ausland nicht nur Rückzugsraum, sondern auch operativ-organisatorische Zentren. Die Bundesrepublik gehört selbstredend dazu. Jene, die den wahren Charakter dieser „Opposition“ als willfährige Handlanger westlicher Interessen enthüllen, werden bedroht und zuweilen auch mit allen Mitteln bekämpft. Das geschieht in Absprache mit ihren tatsächlichen Hintermännern, die in den Geheimdienstzentralen der genannten Staaten sitzen.

    Vom Video zur direkten Todesdrohung

    In diesem Kontext entstand ein Drohvideo, das „man“ auch der GEHEIM-Redaktion im Juli 2011 zuschickte. Es zeigt eine fanatisierte, anti-syrische Horde, die irgendwo in den von den so genannten pro-westlichen Kräften beherrschten Gebieten des Libanon ein Plakat des Generalsekretärs der Hizbollah, Sayyed Hassan Nasrallah, verbrennen und allen „schiitischen, iranischen, Hizbollah-Agenten“ mit dem Tod drohen, da diese angeblich das strategische Rückgrat der syrischen Regierung in ihrem Kampf gegen alle Destabilisierungsversuche seien. Das Video ist aggressiv und zielgerichtet. Nur wenige Tage nach Erhalt des Videos bekam GEHEIM-Redakteur Opperskalski einen direkten Anruf von den gleichen Kräften, die ihn mit dem Tod bedrohten. Kurz nach diesem Anruf wurden dem Journalisten Informationen zugespielt, dass ein zweiköpfiges Kommando nach Deutschland eingereist und auf der Suche nach ihm sei. Ein annäherndes Bewegungsprofil dieser Gruppe ließ sich verifizieren. Nach nur wenigen Tagen mussten die beiden Personen jedoch aus unterschiedlichen Gründen, die hier nicht näher dargestellt werden sollen, das Land wieder verlassen. Angesichts der Lage im Nahen Osten ist aber zu befürchten, dass diese Operation nicht die letzte ihrer Art bleiben wird. Sollte etwas passieren, dann werden die so genannten „Sicherheitsbehörden“ der BRD in die volle Verantwortung genommen werden. Sie sind es, die engste Verbindungen auch zum offen terroristischen Flügel der so genannten syrischen Opposition pflegen, diese logistisch unterstützen und es wissentlich dulden, dass die BRD von ihnen nicht nur als Ruheraum genutzt wird, sondern auch als logistische Operationsbasis.

    In der Nähe von Aachen und Frankfurt, aber auch Indizien zufolge in Hamburg finden und fanden strategische Treffen zwischen Vertretern des terroristischen Flügels der syrischen Opposition mit Beamten deutscher „Sicherheitsbehörden“, des US-Auslandsgeheimdienstes CIA und des israelischen Mossad statt. „Bei meinen journalistischen Recherchen in und über die Region des Nahen Ostens stoße ich immer wieder auf die ‚dirty tricks‘ westlicher Geheimdienste, besonders der CIA und des zionistischen Mossad, aber auch des BND. Dabei kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Letzteres immer wieder gefährlich unterschätzt wird“, so Opperskalski.

    Tief verstrickt

    So berichtete am 6. Juli 2011 die Süddeutsche Zeitung von einem Treffen zwischen „hohe(n) Beamte(n) der Bundesregierung und Vertreter(n) des Bundestags in Berlin“ mit einer „Delegation von Exil-Oppositionellen“ aus Syrien. Damit wurde bekannt, was seit Jahren eine sich steigernde, nicht-öffentliche Realität war: Auch Berlin arbeitet weiterhin systematisch an einem Regierungs- und Systemwechsel in Damaskus. Dies hat mehrere Gründe, die zum einen in der geostrategischen Lage des Landes mit seiner Nachbarschaft zu Israel, dem Libanon, Iran und Irak zu suchen sind, zum anderen in der immer stärker werdenden Konkurrenz der EU/BRD zu den USA, die mit ihrem CIA massive Ressourcen einsetzen, um ein US-höriges Regime in Damaskus mit allen Mitteln an die Macht zu bringen. Sowohl für Washington als auch für Berlin steht sehr viel auf dem Spiel. Über Damaskus lassen sich die Ereignisse in der gesamten Region massiv beeinflussen und alle Destabilisierungsstrategien verstärken und bündeln. Hierbei sind die massiven Desinformationskampagnen und die gerade auch von Berlin forcierten internationalen Sanktionen als flankierende Maßnahmen zu werten.

    Im Zentrum der Koordination der Kampagnen

    Zwar haben die Vereinigten Staaten und ihr CIA hinsichtlich aller Maßnahmen gegen Syrien - einschließlich der terroristischen - den „Hut auf“, aber die Rolle des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) sollte nicht unterschätzt werden. Dies betrifft vor allem die operativen Aspekte. Trotz der sich zuspitzenden Konkurrenz um den strategischen Einfluss in der Region sowie des Zugriffs auf Märkte und Ressourcen haben CIA und BND den gleichen Feind. Schon der ehemalige BND-Resident in Damaskus, Deckname „Conrad“, spielte keine unwesentliche Rolle bei der Entwicklung von geheimdienstlichen Operationen in Syrien und im benachbarten Libanon. Dies geschah in Abstimmung und Koordination mit dem CIA und dem Mossad. Im Zentrum seiner operativen Tätigkeit stand dabei nicht nur die Rekrutierung syrischen Sicherheitspersonals, sondern auch das Anwerben von Angehörigen des libanesischen Widerstands, vor allem von Mitgliedern der Hizbollah. Die Ermordung des Hizbollah-Führers Imad Mughniyah am 13. Februar 2008 durch eine gezielt platzierte Autobombe in Damaskus im Rahmen einer Operation von CIA und Mossad war auch deshalb so erfolgreich, weil BND-„Conrad“ direkt oder indirekt Vor- und Zuarbeit geleistet hatte. Der BNDler spielte in jenem Zeitraum noch eine weitere Rolle: Er fungierte 2008 als zentraler
    Vermittler beim Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hizbollah. Das ermöglichte ihm neben einem kalkulierten Prestigegewinn operative Erkenntnisse über den libanesischen Widerstand. Hizbollah ist gerade dabei, innerhalb der Organisation feindliche Agenten auffliegen zu lassen. Es wird sehr interessant sein zu beobachten und zu analysieren, aus „welchem Stall“ die Agentenführer kommen und welche Kooperationen es da gegeben haben mag.

    Auch bei der Organisierung regelmäßiger Konferenzen syrischer Oppositioneller in der Türkei ist der BND äußerst hilfreich, vor allem durch seine exzellenten Kontakte zum türkischen Geheimdienst MIT, die strategischer Natur sind. Die Aufgabe des BND konzentriert sich dabei auf absichernde Aspekte, während die CIA die Show ablaufen lässt und – mit Unterstützung des Mossad wie auch des saudischen Geheimdienstes – Waffen und Nachschub über die türkische Grenze an die regierungsfeindlichen Terrorgruppen liefert.

    Desinformation als Teil der Destabilisierung

    Gezielte und strategische Desinformationen spielen bei der Vorbereitung von Kriegen und Destabilisierungen aller Art, die einem Regime-Change vorausgehen, eine entscheidende Rolle. Nicht umsonst sagt man, dass das erste Opfer des Krieges die Wahrheit ist. Die Organisierung von Desinformationskampagnen gehört zum Standardrepertoire geheimdienstlicher Tätigkeit. Sie unterfüttern und steuern auch die Ereignisse in und um die Entwicklungen im Nahen Osten. So liest man in der internationalen Presse:

    „Washington unterstützt Regimekritiker in muslimischen Ländern durch den Aufbau alternativer Mobilfunknetze, über welche auch Zugang zum Internet möglich ist. Wie die Zeitung ‚New York Times‘ unter Berufung auf Regierungsmitarbeiter berichtet, wurde mit Mitteln des Washingtoner Außen- und Verteidigungsministeriums allein in Afghanistan für bis zu 50 Millionen Dollar ein unabhängiges Mobilfunknetz geschaffen. Für die Montage würden Türme auf amerikanischen Militärstützpunkten genutzt. Washington finanziere auch den Aufbau paralleler Mibilfunknetze für Oppositionelle in Ländern wie Libyen, Syrien und Iran.(…)“ (s. „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, 14. Juni 2011; „International Herald Tribune“, 13. Juni 2011).

    Dieser wichtige operative Aspekt gezielter Desinformationen (wie auch geheimdienstlich gesteuerter Kommunikationen) wird technisch wie logistisch in den genannten Zielländern ebenfalls vom BND unterstützt; er liefert an so genannte Oppositionelle – einschließlich solcher, die sich terroristischer Methoden bedienen – unter anderem technische Ausrüstungen, die den Aufbau paralleler Kommunikationsstrukturen ermöglichen. Über jene Wege werden dann die Bilder und „Informationen“ produziert, die die herrschenden Medien zur Untermauerung ihrer stigmatisierenden Nachrichtensendungen benötigen. Diese Desinformationen dienen den westlichen Exekutiven der Legitimation diversester Formen der Intervention und Aggression.

    By the way: Was im Großen nach außen hin gegen Syrien gerichtet geschieht, erfolgt im Kleinen nach Innen, also in der BRD. Dabei bedienen sich die Dienste jener Dummen, die nur allzu gerne Gerüchte und gezielte Desinformationen über GEHEIM und seine Redakteure verbreiten, wie wir in der Vergangenheit schon mehrmals auf diesen Seiten belegt haben. Zu diesen Figuren gehören zuweilen auch Linke (oder solche, die sich dafür halten…), die in einem Anflug von Narzissmus glauben, für eine besondere Rolle berufen zu sein. Um diese zu verteidigen, lassen sie nichts unversucht, alles und jeden wegzubeißen, den sie als Gefahr für ihr selbstüberhöhtes Image betrachten. Geheimdienste nutzen das gerne als idealen Ansatz für ihre Manipulationsversuche. Im Fall von GEHEIM gehen sie aber noch weiter und führen ihre Desinformations-Operationen gegen das Magazin und seine Macher noch auf einer weiteren Ebene fort.

    GEHEIM im Fadenkreuz

    Der interessierten Öffentlichkeit dürfte die so genannte „EU-Terrorliste“ bekannt sein. Weniger bekannt hingegen ist, dass es sie in zwei Varianten gibt. Die öffentlich zugängliche Version beinhaltet Namen von Personen und Organisationen, die die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten und ihre Geheimdienste als „Terroristen“ brandmarken möchten. So stehen auf dieser Liste zum Beispiel die Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) und die libanesische Widerstandsorganisation Hizbollah, die Untergrundorganisation Euskadi Ta Askatasuna (ETA, Baskenland und Freiheit) und die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC). Dass bei der Bestückung der besagten Liste Willkür und politisches Kalkül vorherrschen, belegt allein schon der Fall der illegalisierten baskischen Linkspartei Batasuna: Die Spanier haben die von ihnen verbotene Formation von der EU als „terroristisch“ klassifizieren lassen, während die Franzosen es ihr gestatten, sich auf dem Territorium ihrer Republik legal zu betätigen.

    Sinn und Zweck der EU-Terrorliste sind folglich, nicht nur nationale Interessen eines Mitgliedsstaats europaweit zu befriedigen, sondern auch die gesetzliche Grundlage zu schaffen, damit jede politische Solidaritätsarbeit mit Palästinensern und Libanesen gegen die anhaltende zionistisch-israelische Aggression oder auch den Kampf der Basken für ihr Selbstbestimmungsrecht und eine friedliche Lösung des Konflikts zu kriminalisieren. Das Konzept der EU-Terrorliste spottet sogar jedem bürgerlichen Rechtsstaatsempfinden Hohn, da sich nicht nachvollziehen lässt, wer wen als „Terroristen“ diffamieren darf, und welche Rechtsmittel die Betroffenen bei welcher Institution dagegen einlegen dürfen. Das Ganze wird noch abstruser, um nicht zu sagen faschistoider, wenn man berücksichtigt, dass es zu der offiziellen Liste noch geheime so genannte „Annexe“ gibt, die nur den „Sicherheitsbehörden“
    bekannt sind. Diese Geheimlisten werden immer konkreter und umfassender. Wie wir aus gut informierten Quellen erfahren und gegenrecherchiert haben, tauchen dort auch unsere Namen auf.

    Im Geist der Gestapo A-Kartei

    Hitlers Gestapo führte von 1933 an die so genannte A-Kartei, in der sie jene „Staatsfeinde“ listete, die sie aus Gründen der „inneren Sicherheit“ im Kriegsfall festnehmen wollte. Diesem Geist folgen auch die beiden EU-Listen. Das EU-Mitgliedsland Spanien ist dabei noch einen Schritt weiter gegangen, indem es auf dieser Schiene versucht, seine Doktrin „Alles ist ETA“ zu internationalisieren. Damit verfolgt es das Ziel, auf allen Ebenen den Einsatz für ein selbstbestimmtes und somit vielleicht auch unabhängiges und sozialistisches Baskenland zu kriminalisieren – frei nach dem Motto: Auf Jahrzehnte Weggeschlossene können keine Politik mehr machen. Die Doktrin wurde Ende der 1990er Jahre sichtbar, als es Madrid dämmerte, dass nicht mehr die ETA die treibende Kraft der baskischen Unabhängigkeitsbewegung war, sondern ein breites Geflecht von linken gesellschaftlichen Organisationen und Medien, die sich politisch über die Parteienkoalition Herri Batasuna (Volkseinheit) artikulierten.

    In den vergangenen Jahren verstiegen sich Regierung, Polizei und Teile der Justiz in der Wahnvorstellung, dass alle und jeder, die sich für das Baskische als identitätsstiftendes Merkmal der Basken und für das Selbstbestimmungsrecht von Euskal Herria (Baskenland) einsetzen, von der ETA gesteuert sein müssen, da die Organisation seit 1959 dieselben Ziele
    verfolgt. Vielfach ergingen Verurteilungen auf der Basis dieser Annahmen und bar jeglicher Beweise. Das hatte zur Folge, dass allein zwei Tageszeitungen – Egin und Egunkaria – widerrechtlich geschlossen wurden. Hinzu kommen etwa zwei Dutzend illegalisierter Parteien, Wählervereinigungen und -listen. Das hat mit dazu geführt, dass unter den rund 700 politischen baskischen Gefangenen wegen „Zusammenarbeit mit der ETA“ inhaftiert sind, obwohl sie niemals der Untergrundorganisation angehört haben. Etwa 40 000 baskische Bürger dürfen zurzeit keine politische Partei mehr gründen, weil sie mal einer politischen Vereinigung angehört haben, die wegen angeblicher ETA-Nähe verboten wurde. Tun sie es doch, reicht allein ihre Präsenz aus, um die neue Formation aus eben diesen Gründen zu verbieten. Da dieses Vorgehen in Spanien zumindest teilweise die politische Betätigung für ein selbstbestimmtes und sozialistisches Baskenland behindert hat, während die EU trotz aller Verstöße gegen Grundprinzipien des bürgerlichen Rechtsstaates seitens Madrid schweigt, sehen sich die spanischen Geheimdienste und ihre Regierung beflügelt, auch international so vorzugehen. Sie benutzen die EU-Liste und die „Annexe“, um einerseits die grenzübergreifende Solidaritätsarbeit mit dem Baskenland auszuspionieren und zu kriminalisieren. Andererseits dienen sie ihnen als Instrumente, um den außenpolitischen Druck auf ausländische Regierungen gegebenenfalls zu erhöhen.

    Das Beispiel par excellence hierfür stellt Venezuela dar. Im Fall des Karibikstaates verfolgt zum einen das Madrider Sondergericht für Terror- und Drogendelikte, die Audiencia Nacional, die angebliche Zusammenarbeit der Regierung von Hugo Chávez mit der FARC und ETA. Dabei bedient es das von Washington und Tel Aviv geprägte Klischee, wonach Caracas den „internationalen Terrorismus“ unterstützen würde. Zum anderen zeigte 2010 die kurzfristige Verhaftung und Abschiebung des Internationalisten Walter Wendelin und die Behinderung baskischer Anwältinnen bei ihrer Einreise nach Venezuela, dass unter bestimmten Umständen eben jene „Annexe“ ganz im Sinne der spanischen Politik eine gewisse Wirkung auf die Grenzbehörden in der Bolivarianischen Republik haben konnten.

    „Vor diesem Hintergrund wundert es mich überhaupt nicht, dass mein Name in einem der Annexe auftauchen soll“, sagte Ingo Niebel und fügte hinzu: „Es ist bekannt, dass ich über enge Verbindungen nach Venezuela und ins Baskenland verfüge. Der beste Beleg sind meine Artikel und Bücher über beide Länder.“ Außerdem engagiert sich der GEHEIM-Redakteur aktiv in der Baskenland-Solidarität, die sich in Deutschland über die Gruppe Euskal Herriaren Lagunak (EHL, Freundinnen und Freunde des Baskenlandes) artikuliert. EHL arbeitet
    wiederum mit der linksnationalen baskischen Solidaritätsorganisation Askapena (Befreiung) zusammen. Diese sieht sich seit 2010 verstärkt Repressionsmaßnahmen der spanischen Polizei und der Audiencia Nacional ausgesetzt, die wie üblich auf politisch genehmen Vermutungen basieren.

    Der NRW-Ableger des deutschen Inlandsgeheimdienstes übernimmt die Madrider Sichtweise ungeprüft und bezeichnet daher Askapena seit 2005 als „ETA-nah“. Bei der „Beobachtung“ jener deutschen Staatsbürger und ihrer baskischen Gäste kann er auf die in der Franco-Zeit erprobte Zusammenarbeit mit seinen spanischen „Partnerdiensten“ zurückgreifen. Dass die spanischen „Servicios“ die Arbeit von Askapena im Ausland aufmerksam verfolgen, geht aus dem Artikel „Las ‚embajadas‘ de ETA“ (Die ‚Botschaften‘ der ETA) der Tageszeitung El País (1.6.2008) hervor. Darin kommt das regierungsnahe Blatt zu dem Schluss, dass Madrid „noch effizienter das außenpolitische Handeln von ETA-Batasuna konterkarrieren muss“. Wie das geschehen soll – ob politisch oder diplomatisch, polizeilich, juristisch oder geheimdienstlich - lässt die Zeitung offen.

    An dieser Stelle schließt sich der Kreis der geheimdienstlichen Beobachtung der GEHEIM-Redakteure. Zuletzt hatten US-Dienste 2003 versucht, Niebel und Opperskalski mit dem „internationalen Terrorismus“ in Verbindung zu bringen. Dazu sollte ein 2002 gescheiterter Interviewtermin mit dem palästinensischen Widerstandsführer Abou Abbas in Bagdad herhalten. Rechtzeitig informiert nahmen die beiden Journalisten in GEHEIM zu diesen Machenschaften Stellung. Abbas verstarb in einem der US-Foltergefängnisse im Irak an „Herzversagen“. Da die zwei Journalisten jetzt auf den „Annexen“ zur EU-Terrorliste geführt werden, hat sich die strategische Lage für weitere Angriffe auf sie und ihr Magazin wesentlich verändert. Zum einen versetzt sie ihre Feinde in die Lage, gegen sie mit allen möglichen Mitteln unter dem Vorwand des „Terrorverdachts“ vorzugehen. Das Spektrum reicht von Anschlägen unter falscher Flagge bis hin zur Verhaftung wegen der angeblichen „Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung“ (StGB §129b). Zum anderen haben sich die Dienste ein Instrument geschaffen, um beide in ihrer Bewegungs- und Reisefreiheit einzuschränken. Ihre Antwort darauf lautet: „Jetzt erst recht!“ (PK)

    Wir haben diesen Beitrag in Absprache mit den Redakteuren dem Magazin zu Geheimdiensten, Polizeien, Überwachungsstaat und Bürgerrechten GEHEIM 2/2011 vom 9. August entnommen. Willkommen beim Magazin GEHEIM, redaktion-geheim@geheim-magazin.de

    Quelle: „Jetzt erst recht!“ - Warum GEHEIM-Redakteure erneut im Fadenkreuz westlicher Dienste stehen - NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - info@nrhz.de - Tel.: +49 (0)221 22 20 246 - Fax.: +49 (0)221 22 20 247 - ein Projekt gegen den schleichenden Verlust der Meinungs- und Informationsfreiheit - Köln, Kölner, Leverkusen, Bonn, Kölner Dom, Kölner Polizei, Rat der Stadt Köln, Kölner Stadtanzeiger, Flughafen KölnBonn, Messe, Messe Köln, Polizei Köln, Rheinland, Bundeswehr Köln, heiliger Vater Köln, Vatikan Köln, Jürgen Rüttgers Köln, Radio Köln, Express Köln, Staatsanwaltschaft Köln, Kapischke Köln, Klüngel Köln, Schramma Köln, Fritz Schramma, Fritz Schramma Köln, Stadt Köln, Kölnarena, Oppenheim, Oppenheim Köln, Privatbank, Privatbank Köln, Sal. Oppenheim, Sal. Oppenheim Köln, WDR Köln, Oppenheim-Esch, Oppenheim-Esch Köln, Oppenheim-Esch-Holding, Oppenheim-Esch-Holding Köln, KölnMesse, KölnMesse Köln, KVB Köln, Ermittlungen, Kommune Köln, Dom Köln, Erzbistum Köln, Kardinal Meisner Köln
     
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  8. #7 17. August 2011
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Ich mag deine Berichte, Bushido. Immer wieder lesenswert und eine andere Facette der Geschichten beleuchtend.

    Die gezielte Desinformation die zum Fall verschiedener pro-westlicher Diktaturen geführt hat, wird auch weiterhin angewandt. Ansich ist es unlogisch. Die Diktatoren haben uns Geld gekostet, aber waren uns nützlich. Jetzt fördern wir deren Gegner und vorgeblich die demokratischen Kräfte. Real gewinnen aber die radikalen Moslems durch diese Aktionen an Macht.

    Sind wir so blind, dass wir nicht sehen das das nicht gut für uns sein kann?
     
  9. #8 17. August 2011
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Danke. :)

    Wir werden von Politik und Geheimdiensten vorgeführt. Selbst angebliche Friedensaktivisten wollen anscheinend nicht verstehen, dass das Problem nie Gaddafi wahr, sondern Islamisten, die für Geld und Waffen alles tun. Die Mainstreammedien spielen wie immer die unrühmliche Rolle der Propagandaorgane und machen sich mit schuldig. Dazu zwei weitere Artikel.

    Hinter der Fichte: Libyen: SPIEGEL macht den Papagei

    Hinter der Fichte: Libyen: In Großbritannien Randalierer in den Knast - In Libyen Widerstandskämpfer mit britischer Unterstützung

    Schau dir noch mal die ersten Threads zum Thema Libyen an und was für Positionen die User dort bezogen haben. Ich habe so ziemlich von Beginn an darauf hingewiesen und belegt, dass diese Verbrecher von "Al Kaida" durchsetzt sind und westliche Geheimdienste seit langem mit diesen zusammenarbeiten und all den Krieg und Terror genau so geplant haben. Ferner habe ich die wahren Gründe für diesen Krieg aufgezeichnet und damit kommen wir zu der von dir gestellten Frage...

    Ja, die Meisten sind es. Das liegt zum Einen daran, dass viele immer noch blind dem ganzen MSM Schund hinterherlaufen und zum anderem, dass sie unfähig sind / Angst haben zu hinterfragen, denn es gefährdet das eigene Weltbild von Gut und Böse.

    Wenn du dir jetzt also die alten Threads angesehen hast wirst du feststellen, dass immer weniger von den Usern posten, die sich ursprünglich auf die Seite der Rebellen geschlagen und Gaddafi verteufelt haben.

    Das ist ein ziemlich eindeutiges Zeichendafür, dass eben dieses Bild von Gut und Böse, welches man uns im Westen seit Jahrzehnten eingetrichtert hat nicht mehr funktioniert. Wir müssen lernen umzudenken und zu hinterfragen.

    Ein weiterer Grund ist die Ignoranz vieler Menschen. Sobald eine "Sau" nicht mehr täglich durchs Dorf getrieben wird, ist sie uninteressant. Da begibt man sich lieber wieder zurück in den eigenen Kosmos, die eigene kleine heile Welt und redet sich ein, dass es schon nicht so schlimm kommen wird.


    Es wird der Tag kommen, an dem sich das rächen wird, ob es den Menschen gefällt oder nicht.
     
  10. #9 17. August 2011
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    In Großbritannien Randalierer in den Knast - In Libyen "Widerstandskämpfer mit britischer Unterstützung"

    Ich hab schon bei der Überschrift gelacht. Stimmt!

    Sinn und Unsinn dieser Propaganda gegen die Pro-West-Diktaturen werd ich wohl erst in ein paar Jahren erkennen. Ich halt ja jetzt die Geheimdienstfuzzies der Westmächte nicht für doof. Das ist ja schon gezielt, aber erhoffen sich echt diese Typen dahinter einen realen politischen Nutzen daraus? Und wie sieht der aus?
     
  11. #10 23. August 2011
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Geheimdienste verantwortlich für Unruhen in Syrien?

    Der russische Schriftsteller und Politikwissenschaftler Nikolai Starikov sagte, dass alles darauf hinweise, dass die Ereignisse in Syrien auf ausländische Geheimdienste zurückzuführen seien. Die Kriminellen hätten ein ungewöhnliches Geschick im Umgang mit Hightech-Waffen, was den Verdacht aufkommen lasse, dass sie von ausländischen Experten ausgebildet worden seien. In einem Interview mit der syrischen Nachrichtenagentur SANA in Moskau am Sonntag, betonte Starikov die Notwendigkeit, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um sämtlichen kriminellen Handlungen Einhalt zu gebieten. Zudem kritisierte er die Doppelmoral der Medien im Umgang mit den Ereignissen in Syrien. Westliche Medien hätten die Demonstranten in Großbritannien als "Randalierer" bezeichnet, während selbige in Nordafrika als "friedliche Demonstranten auf der Suche nach Freiheit und Demokratie" bezeichnet würden.

    Starikov sagte weiter, dass er erwarte, dass die USA und andere westliche Länder mit der Beteiligung Israels einen Krieg gegen Syrien beginnen würden. Er betonte Russlands Ablehnung jeglicher internationaler Resolutionen gegen Syrien trotz des immensen Drucks seitens des Westens und unterstrich das Mitgefühl für das syrische Volk im Namen aller russischen Bürger. Auch der Vorsitzende des russischen Kulturausschusses für Wissenschaft, Entwicklung und Bildung, Mikhail Dimitri Prochorow, sagte, dass die Geschehnisse in Syrien unter ausländischem Einfluss stattfänden und diese verdeckten Einmischungen typisch seien für die Politik der westlichen Länder. Ziel sei es, die Souveränität Syriens und anderer Länder in der Region zu untergraben. Auch er stellte klar, dass die russische Öffentlichkeit Syrien unterstütze, wie SANA weiter berichtete.

    Indes sagte Chinas Vertreter bei den Vereinten Nationen, He Yafei, am Montag, dass Peking alle Parteien in Syrien zu maximaler Zurückhaltung aufrufe und sämtliche Gewalt zu unterlassen, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die betroffenen Parteien sollten eine politische Lösung finden, um die Stabilität des Landes schnellstmöglich wiederherzustellen. Gleichzeitig rief er dazu auf, angekündigte Reformen umgehend umzusetzen. Damaskus hatte mehrfach betont, dass die Spannungen in Syrien von ausländischen Eindringlingen orchestriert würden und dass syrische Sicherheitskräfte klare Anweisungen hätten, Zivilisten keinerlei Schaden zuzufügen.

    Geheimdienste verantwortlich für Unruhen in Syrien? - Gegenfrage.com



    -------------------------------------------------------------------------------------------



    UPDATE 24.08.2011

    Offenbar will Syrien UNO Beobachter ins Land lassen. Damit will man wohl eine Invasion der Terrororganisation Nato verhindern.

    Syrien will Uno-Kommission ins Land lassen

    http://www.infosperber.ch/Artikel/FreiheitRecht/Syrien-will-Uno-Kommission-ins-Land-lassen
     
  12. #11 6. Februar 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    So hier mal wieder ein kleines Update mit vielen Hintergrundinformationen zu den Manipulationen durch die Medien. In den Artikeln finden sich weitere sehr informative Links. Die Verlogenheit der Medien wird langsam unerträglich.

    ,,Massaker" von Homs - Logik gegen Propaganda

    Hinter der Fichte: „Massaker“ von Homs - Logik gegen Propaganda


    China und Russland haben mit ihrem VETO für den Moment die Welt vor dem Ausbruch des 3. Weltkriegs bewahrt. Dass das im Westen bei den ganzen Heuchlern (die USA z.B. haben 40 Entscheidungen des UN Sicherheitsrates zu Palästina blockiert) natürlich nicht gut ankommt war zu erwarten. Clinton spricht mal wieder von einer "Koalition der Willigen".

    Reaktionen auf Veto durch China und Russland sorgen für Verwunderung

    Reaktionen auf Veto durch China und Russland sorgen für Verwunderung | The Intelligence


    Hier weitere Informationen unter anderem zu Reaktionen der westlichen Welt, sowie zur Unterstützung der sogenannten Opposition,d ie aus Islamisten und Terroristen besteht, die von CIA, Mossad und anderen ausgebildet und unterstützt wird.

    Syrien/USA: Homeland Security-Vorsitzender - Dann unterstützen wir eben die Aufständischenarmee

    Hinter der Fichte: Syrien/USA: Homeland Security-Vorsitzender - Dann unterstützen wir eben die Aufständischenarmee


    Last, but not least den Bericht der Beobachtermission, den Katar versucht hat geheimzuhalten, und der schonungslos genau das offen legt, was die alternativen Medien und das Assad Regime seit Monaten sagen. Die "Opposition" wird von ausländischen Kräften unterstützt und ist für die Morde und vielen Verletzten Zivilisten verantwortlich.

    SYRIA. TEXT OF LEAKED ARAB LEAGUE MISSION REPORT Report Reveals Media Lies Regarding Syria

    SYRIA. TEXT OF LEAKED ARAB LEAGUE MISSION REPORT Report Reveals Media Lies Regarding Syria | Global Research


    Die Medien lügen und es gibt immer noch naive Individuen, die den ganzen Müll glauben.


    Darüber hinaus sei nochmal erwähnt, dass fast alle Meldungen aus Syrien aus einer einzigen Quelle stammen und von fast allen Medien ungefiltert übernommen werden. Infos dazu und mehr in meinem Post in dem folgenden Thread.

    Arabische Beobachter in Syrien - RR:Board






    Ach und so ganz nebenbei auch wenn es leicht Offtopic ist. Hier die "Demokratenrebellen" aus Libyen, die wir an die Macht gebombt haben und ihre "Wundertaten":


    Libyan militia accused of torturing to death ambassador to France

    Libyan militia accused of torturing to death ambassador to France - Telegraph
     
  13. #12 6. Februar 2012
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Frage 1, Frage 2 und Frage 3 aus deiner Quelle habe ich mir auch schon gestellt und nur eine Antwort gefunden die am logischsten ist. Und diese Antwort kennen wir alle.

    Frage 4 - 8, darauf hatte ich noch nicht geachtet, vervollständigt aber nur das Bild.

    Die Beteiligung an diesem Thread ist auch wieder sehr aussagekräftig.

    Ich hoffe einfach mal für das Charma des Forum, dass hier alle stillschweigend zustimmen und nicht wieder blind unsere Soldaten in den nächsten Friedenseinsatz laufen lassen.



    Gibt es hier im Forum überhaupt noch jemanden, der die Einmischung in Syrien für legitim hält, ganz im Sinne der Menschenrechte?
     
  14. #13 7. Februar 2012
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Ich denke schon dass in Syrien so einiges schief läuft. In der neusten Ausgabe des Magazins Spiegel, hat es einen sehr guten und ausführlichen Artikel darüber, habe ihn leider nicht Online gefunden.

    Über Medien und Quellen:
    Spoiler
    Aber auch ich denke dass hier vor allem die Medien sehr übertreiben. In bushidos Quellen werden Fehler oder Widersprüche in den Videos angeprangert. Meiner Meinung ist es am wahrscheinlichsten, dass diese nur als Symbolbilder dienen und nicht die Realität wiederspiegeln. Es kann auch sein dass irgend so ein Vollidiot ein altes Video auf Youtube hochgeladen hat, mit dem Titel "Syrien Tank Massacre" oder so ähnlich. Natürlich tragen die Medien hier ein Teil der Schuld, sie sind dafür verantwortlich dass ihre selbst zusammengetragenen Informationen stimmen.
    Einfach nur dumm war die Tat von ZDF, als sie ein Video aus 2007 als Live-Schaltung ausgestrahlt haben. So etwas sollte strafrechtlich verfolgt werden.
    Der Kopp Artikel ist halt wieder typisch Kopp. Wenn man mal die besagten "Mainstream-Medien" ansieht, bemerkt man schnell, dass sich diese alle auf eine Meldung der Arabischen Liga berufen, eine der wenigen Informationsquellen aus Syrien. Die MM haben nichts weiter getan als die verfügbaren Informationen veröffentlicht, genau das was Medien tuen sollten. Dass diese Informationen hinterfragt werden sollten, ist völlig klar, schließlich ist auch die arabische Liga nicht über alle Zweifel erhaben.
    Das Problem ist halt, dass nach wie vor nur sehr spärliche Informationen aus Syrien kommen.

    Was für mich noch nicht ganz unklar ist, warum man in Syrien intervenieren möchte. Was gibt es in Syrien zu holen? Es wird ja wohl andere Gründe geben als nur humanitäre.
     
  15. #14 7. Februar 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. April 2017
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Der Kopp Artikel gibt Beispiele, die dort einwandfrei belegt werden. Nicht böse sein aber dieses Kopp Gebashe ist einfach nur noch nervig und kindisch.

    In dem Zusammenhang verweise ich wieder einmal auf die Aussagen General Wesley Clarks







    Syrien ist ein Hindernis im Bezug auf einen Angriff auf den Iran.
     
  16. #15 8. Februar 2012
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Hier ein Interview aus der WELT mit dem ehemaligen CDU-Abgeordneten Jürgen Todenhöfer, das überraschenderweise ein viel differenzierteres Bild der Aufstände und der allgemeinen Situation in Syrien darstellt.

    Ich will es euch deswegen zeigen, weil bekannt sein dürfte, dass die WELT nicht unbedingt als das Sprachrohr des Nahen Ostens bezeichnet werden kann.


    Hier bleibt sogar noch anzumerken, dass Assad demokratischer ist als alle unsere Politiker im Bundestag zusammen!

    Er lässt sein Volk über eine Verfassung entscheiden, Wir haben nichtmal eine!
     
  17. #16 9. Februar 2012
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Nene, ich zumindest nicht. Verfolge das mehr "heimlich" für mich, aber du hast mich animiert hier mal auch zu kommentieren :)

    Ich kann das nur weitergeben an bushdio, was du gesagt hast. Stimme ich voll zu; immer sehr interessant und alleine dass er sich die Mühe macht, "unkonventionelle" Quellen herauszusuchen und sie mit uns zu teilen ist schon sehr positiv hervorzuheben.

    Mich regen einfach nur die imperialistischen Gedanken des Westens (vor allem USA) auf. Sie haben im Endeffekt doch nichts verloren da und genug eigene Probleme. Das Video mit dem 4 star general ist ebenfalls sehr interessant; kein Wunder dass er kurz daraufhin entlassen wurde.

    Außerdem erfreut es mich umso mehr, dass Russland und China "das letzte Bollwerk" in Nahen Osten sind. Ohne diese 2 durchaus starken und nicht zu unterschätzenden Mächte ist ein Eingreifen nahezu unmöglich. Vor allem wo Putin nun ganz klar seinen Standpunkt geäußert hat.

    Man darf hoffen, dass die Mehrheit das Geschwätz in unseren Medien hinterfragt und sich selber Gedanken macht. Es sind einfach zu viele Widersprüche. Andererseits ergibt alles Sinn (die Ausführungen von LieberLeo und bushido) - wieso sollte man ein Massaker veranstalten 1 Tag vor der Sitzung im Sicherheitsrat?! Das ist echt eine Beleidigung am Intelekt.

    Ich hoffe der Thread bleibt aktuell - denn er ist spannend!
     
  18. #17 9. Februar 2012
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    1. Haben wir das Grundgesetz 2. Hatte jedes Bundesland eine Verfassung.
    Noch nie was vom Bundesverfassungsgericht gehört?
     
  19. #18 9. Februar 2012
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Siehe ACTA von wegen Meinungsfreiheit, Anti-Zensur etc. pp. :rolleyes:
     
  20. #19 9. Februar 2012
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    1. Ist das ein Gesetz was vom Parlament und vom Rat jederzeit geändert werden kann (und zufälligerweise auch wird), eine vom Volk gegebene Verfassung kann auch nur vom Volk verändert werden!

    2. Schön dass jedes Bundesland eine Verfassung hatte (?), die Bundesrepublik hat diese nicht.

    Wieso sollte ich davon noch nie gehört haben? Wieso heißt es nicht Bundesgrundgesetzgericht?

    Wofür brauchen wir einen Verfassungsschutz?

    Das ist aber nicht Thema des Threads, daher kannst du gerne einen eigenen aufmachen und wir diskutieren das dort aus! Die Bereitschaft ist hier in diesem Forum dazu mit Sicherheit gegeben!
     
  21. #20 9. Februar 2012
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Russia vetoes motion after preparing Special Forces for Syria

    DEBKAfile, Political Analysis, Espionage, Terrorism, Security



    Für alle, die der Ansicht sind Russland würde es nicht ernst meinen.
     
  22. #21 9. Februar 2012
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Was sind eigentlich die russischen und chinesischen Interessen im Nahostbereich?
    Aus Fremdnutz legen beide wohl kein Veto ein.
     
  23. #22 9. Februar 2012
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Die wollen ein 2. Libyen verhindern bzw. einen 3. Weltkrieg (Iran würde bei einem Angriff auf Syrien einschreiten).
    Außerdem ist Syrien ein guter Geschäftspartner für die.
     
  24. #23 9. Februar 2012
    AW: Lügen und Medienmanipulation im Zusammenhang mit den Protesten in Syrien

    Danke bushido für diese Informationen. Mein Opa ist Syrer und ich wollte mich schon länger mit der ganzen Thematik auseinandersetzten, weil ich auch schon oft mit ihm über die ganzen Lügen der Medien gesprochen habe. Und er/wir haben auch Familie in Homs und denen gehts gut.

    Ich werde mir deine ganzen Artikel - vorallem die neueren - mal aufmerksam durchlesen!

    Danke nochmal für die vielen Informationen zu dem Thema, habe den Thread leider eben erst entdeckt!


    gruß ESP
     
  25. #24 12. Februar 2012
  26. #25 13. Februar 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017

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