Dummokratie: Insektenvielfalt stirbt rapide wie die Zukunft

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von raid-rush, 28. August 2017 .

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  1. #1 28. August 2017
    Zuletzt bearbeitet: 28. August 2017
    Wer sich noch an Zeiten vor 2000 erinnert und an Urlaub oder Autofahren wird sicherlich wissen das die Scheibe voller Insekten war nach kurzer Zeit auf der Autobahn. Stetig klatschte ein Insekt in unterschiedlichster Größe gegen die Frontscheibe und hielt Autofahrer beim Tanken an die Scheibe zu putzen. Heute fährst du 2000Km ohne deine Scheibe einmal putzen zu müssen, schlicht weil so gut wie kein Insekt mehr da ist.

    Diese ganz schlichte Beobachtung überschneidet sich exakt mit der wissenschaftlichen Messung von Insektenvielfalt und Masse, die in den letzten Jahrzehnten drastisch zurück gegangen ist vor allem die letzten Jahre haben ein regelrechte Tierarten Dezimierung erlebt. Nicht nur Insekten sondern jetzt auch Vögel und Reptilien bzw Amphibien und weitere Wildtiere deren zahl rapide abnimmt. Dabei sollte man meinen in Europa ist die Welt noch in Ordnung... weit gefehlt.

    Doch warum ist das so? Welche Folgen wird das für die Zukunft und den Mensch haben? Diese Fragen lassen sich teilweise schon beantworten, denn die Verursacher sind gleichermaßen auch in der Kette der Geschädigten.

    Die Industrielle Landwirtschaft hat die Landflächennutzung so stark ausgebaut das es für Tiere keinen Rückzugsort mehr gibt, dazu kommt der massenhafte Einsatz von Dünger und Pestiziden sowie Monokulturen, alles nur damit Subventionen und fette Gewinne abgegriffen werden können. Dabei Landet nur ein kleiner Bruchteil auf unseren Tellern, fast die ganze Nutzfläche und der Boden darunter wird langfristig geschädigt und ausgelaugt um Mais oder Raps anzubauen welcher hinterher als Tierfutter für die Massentierhaltung oder noch schlechter in der Biogasanlage und Biosprit landet.

    Dieses absolut Hirnlose Verhalten der Landwirtschaft ist allerdings auf deren menschlichen Natur beruhend, wenn der Staat mit Geld winkt sagt keiner nein. Und die Politik will das auch so, denn schließlich lässt sich dadurch auf dem Papier viel CO2 einsparen was für die Industrie benötigt wird. Nachhaltig ist das keinesfalls, hier geht es ganz klar um das Beschummeln der eigens auferlegten CO2 Richtwerte die im Klimavertrag vereinbart wurden.

    Hier wird NICHT nachhaltig ein Problem gelöst sondern kurzfristig versucht die Ziele zu erreichen in dem man rücksichtslos Natur zerstört. Unter anderem ist Deutschland auch einer der großen Importeuren von Palmöl für Biosprit, dafür werden in Indonesien und anderorts millionen Hektar Brandgerodet für eine nicht nachhaltige Monokultur. Manche Komiker meinen daher Palmöl schlecht zu machen in Lebensmitteln, dabei stimmt das gar nicht, denn Palmöl ist ein gutes Speiseöl das in der Mischkoste bei abwechslungsreichem Ölverzehr sehr gesund ist. Zudem ist der Verbrauch in Lebensmitteln nur ein kleiner Anteil... die große Masse landet ebenso Hirnlos im Biosprit nur damit die Bundesregierung bei zunehmender PKW und LKW Belastung durch die Zugabe 10% weniger CO2 berechnen muss. Dabei ist mittlerweile klar, das die Mischung mit Biosprit sogar zu einer Veränderung in der Motorverbrennung führt welche die (Ultra)-Feinstaubbelastung unter Umständen erhöhen kann.

    Des weiteren gibt es mehrere Studien die belegen, dass BIOSprit viel Umweltschädlicher ist als normales Benzin, eben genau wegen der Anbaumethoden der dazu nötigen Öl-Pflanzen.

    Auch wenn die örtlichen Politiker ihre Landwirte immer in Schutz nehmen und die Wasserqualität als ausreichend Gut bezeichnen oder entsprechende Messwerte verschwiegen werden, ist eindeutig belegt, dass die Trinkwasserqualität in vielen Regionen aufgrund einer erhöhten Nitrat Menge abnimmt. Das ist vor allem auf die Massentierhaltung zurück zu führen, deren Gülle auf den Feldern übermäßig ausgetragen wird und welche dann bis ins Grundwasser gelangen oder in Flüsse. (siehe auch Todeszone im Golfstrom breitet sich aus )

    Einen runden Übergang findet ich hier nicht, aber kommen wir doch vom Wasser zur Luft. Denn der Flugverkehr nimmt weiter stark zu und wird sich bis 2050 noch einmal Verdoppeln! Alles nur möglich weil Kerosin so billig ist und Staaten den Flugverkehr massiv subventionieren. Dabei ist dieser Markt so intransparent wie nie. Es gibt auch keine öffentlichen Daten über das ablassen von Kerosin in die Luft, bei ungeplanten Zwischenlandungen, um eine Beschädigung des Flugzeuges zu verhindern welches dann zu schwer wäre. Dabei werden tonnenweise unverbranntes Kerosin in die Luft geblasen deren Folgen bisher kaum untersucht wurden. (Manche würden jetzt sagen, das sind Chemtrails... es handelt sich aber um ein Treibstoffschnellablass, der nicht weniger Kritisch wäre )
    Eine öffentliche Einsicht, wann und wo wie viel Treibstoff abgelassen wurde ist das mindeste was man verlangen muss in gesetzlicher Verpflichtung für die Fluggesellschaften.

    Kommen wir zum Verbrennugnsmotor: Frau Dr. Merkel hält weiterhin an diesem fest, denn eines ist klar, diese veraltete Technologie sichert Arbeitsplätze auf kosten der Umwelt. Zudem hält sie besonders auch am Diesel fest, denn hier lassen sich für den Bund günstigere CO2 Werte errechnen... das zeigt sich auch in den Subventionen, so sind immernoch Elektroautos weniger Subventioniert als Diesel. Generell ist der Verkehr enorm Subventioniert, Milliarden in Brücken und Straßenbau, welche NICHT direkt auf die Automobile Nutzung umgelegt wird sondern auf alle. Dabei wurde vor allem auch der LKW Verkehr auf der Straße massiv ausgebaut wohingegen die Bahnnutzung für Lastverkehr stark reduziert wurde... oh ich vergaß in diesem Zeitraum konnten deutsche Automobilkonzerne Milliardengewinne bei LKW Verkäufen verzeichnen.

    Dieses eigennützige Denken um globale selbst auferlegte Schutz-Vorgaben zu erfüllen oder zu umgehen ist schädlich. Wir brauchen eine mindestens europaweite Zusammenarbeit die ehrlich zueinander ist und europäische oder gar globale Interessen in den Vordergrund stellt und nicht private oder nationale.

    So lange der Präsident/Kanzler(in) egal welchem Landes nur dazu verpflichtet ist "seinem" Volk zu dienen, wird es immer wieder Krieg geben. Die Regierungen müssen sich verpflichten der Zukunft und dem Menschen zu dienen und nicht nur einer Nation. Denn aktuell dienen Sie nur dem kurzfristigem 4 Jahres Ziel der eigenen Dummokratie - nicht Nachhaltig, zu wenig Zukunftsorientiert und geistig begrenzt, genauso wie der Wähler.
     

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  3. #2 29. August 2017
    Zuletzt bearbeitet: 29. August 2017
    Wir sind alle ungläubig und alles was passiert steht auch in der Torah/Bibel/Koran/Edda. :)
     
  4. #3 29. August 2017
    Frei erfunden. Quelle dafür sind irgendwelche "Hobyforscher" die vermutlich genau das raus bekommen haben was sie sehen wollten.

    Angeblicher Insektenschwund: Wie die Medien in die grün-rote Wahlkampffalle tappten › Meedia

    In den letzten Jahren hat der Bioanbeu massiv dazugewonne. Ob die Verwendung von Kupfer in riesigen Mangen die von dir beschriebenen Probleme auslöst?

    Hältst du die Bauern für dumm und unwissend wie sie ihre Böden (die seit viele Generationen in Familienbesitz sind) bewirtschaften sollen?

    Du hast von Landwirtschaft offensichtlich nicht den Hauch einer Ahnung, meinst aber das du es besser weißt als Menschen die seit Jahrzehnten nichts anderes tun?

    Die Nitratbelastung ist im übrigen nicht dort am höchsten wo der größte Viehbesatz ist. Die Anzahl der Nutztiere in Deutschland geht seit 100 Jahren ständig zurück.

    Bei 80% der Flugzeugen ist dies technisch gar nicht möglich. Das geht nur bei sehr großen Jets. Ein A320 z.B. muss kein Kerosin ablassen. Du kannst dir auf AV Herald anschauen wie oft das vorkommt (ist meldepflichtig). Ich geb dir die Antwort: Sehr selten.
    The Aviation Herald

    Beim Elektromotor handel es sich um nicht Serienreifen Schwachsinn. Die Zulassungszahlen hierfür sprechen Bände (die 50.000 sind leider noch extrem geschönt durch Vorführfahrzeuge). Elektroautos sind sinnfreier Schwachsinn der derzeit unverkäuflich ist. Selbst in Norwegen wo ein derartiges Schwachsinnsfahrzeug mit 60-70k€ subventioniert wird kommt gerade mal auf 18%.

    Es gibt weltweit immer weniger Kriege und immer weniger Hunger. Der Kapitalismus hat die Menschheit reicht gemacht.
     
  5. #4 30. August 2017
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2017
    Es ist sehr wohl belegt :) Und zwar zeigen das eindeutig die Messungen der Insektenarten und Insektenmasse an verschiedenen stellen in Deutschland. Insektensterben: Weniger Insekten - nur ein Eindruck oder eine Tatsache? | BR.de

    Der meedia.de Artikel ist ein Witz. Klar ist die Insektenmasse nicht überall gleichmäßig um 80% runter, es gibt auch Gegenden wo sie sich nur halbiert hat und ganz wenige Naturschutzgebiete die unverändert sind. In der Großen Fläche, also da wo intensive Landwirtschaft betrieben wird ist die Anzahl an Insekten mindestens um 70% Rückläufig dazu kommt das tausende Arten seit Jahren ausgestorben sind und jedes Jahr werden es mehr. Schmetterlinge finden fast ausschließlich in Privatgärten Lebensraum, auf deren "wilde Ecke" sind mittlerweile allerhand Tiere angewiesen, nicht nur Insekten auch Vögel.


    Ist Kupfer im Vergleich zu anderen Pesdiziden denn schädlicher? Kupfer ist ein Pflanzengift gleichermaßen, die Menge ist hoch aber Verdünnt und es gibt keinerlei Messungen die überhöte Rückstände in Boden oder Wasser anzeigen (Verwendung von maximal 3kg pro Ha sind zulässig). Der konventionelle Dünger und Spritzmittel lassen sich dagegen in Boden als auch im Grundwasser und im Produkt selbst finden. Sicherlich ist Kupfer auch keine gute Lösung und es ist fraglich ob es in dieser Form überhaupt nach 2018 noch zulässig ist für BIO.
    Es gibt halt auch keine Langzeit Daten. Auch die BIO Vorschriften müssen also alle geprüft und ggf verschärft werden. Auch BIO ist teilweise noch nicht gut genug was Nachhaltigkeit angeht. Zumindest aber viel besser als konventionell bzw industriell. Außerdem muss der Kunde wieder ein Qualitätsgefühl bekommen, das Geschmack und Gesundheit betrifft und nicht tolle Verpackung und Aussehen. Obst und Gemüße muss nicht aussehen wie Plastik. Nur weil viele Kunde heute so verblendet sind, und den schönsten und glänzensten Apfel aus der Theke nehmen selbst wenn es der vergiftet Hexenapfel ist. Studien zu Lebensmittelkonsum belegen das. Die Leute gehen rein auf Optik. Man hat verschiedene Proben mit identischem Inhalt angeboten, in verschiedener Farbe... dann hat man behauptet es seien verschiedene Früchte... so gut wie keiner bemerkt das. Die meisten Menschen haben keinen sensiblen Aromageschmack mehr, sie unterscheiden lediglich süß sauer bitter salzig und Aussehen. Kinder kennen gar keinen guten Geschmack mehr, klar weil sie futtern ja den Mist aus Discounter und Supermarkt, wo es nur auf glänzende Verpackung und Geschmackverstärker (also übermäßig Würzig/Süß/Salzig etc) ankommt.

    BIO löst nicht das Problem der massenhaften Überproduktion und optischen Selektion, aber macht sie zumindest Umweltverträglicher. Die Monokultursorten die im Supermarkt schön groß glänzen und leuchtend sind, würde sich niemand kaufen der schon mal richtiges Obst und Gemüse gegessen hat. (Wobei in DE ja gilt billig ist besser)
    Ich kenne genug Bauern die für sich selber noch alte Sorten anbauen, der isst die Zucker-Wasserdinger nicht, die er im Supermarkt verkauft, diese Sorten sind rein auf Optik und Haltbarkeit und hohes Gewicht gezüchtet, wie fast alle neuen Sorten. Selbst die Zwetschgen schmecken nach nix. Das einzige was da taugt sind die Südfrüchte, die gibt es bei uns ja naturgemäß nicht.

    Nein aber der Bauer ist schlau und gierig wie jeder Unternehmer. Er beutet Umwelt und Natur rücksichtslos aus denn er weiß, für die Monokultur Mais reicht es alle mal und in 10 Jahren verkauft er seinen Acker für Bebauung. Außerdem handelt es sich in den wenigsten Fällen um kleine Familienbetriebe, die sind in den letzten 30 Jahren so gut wie ausgestorben. (Spricht ja nichts dagegen wenn ein nicht effizienter oder nachhaltiger Hof aufgibt... aber nicht wegen Subventionen für Umweltzerstörung) Die Zahl der Höfe hat sich auf ein drittel reduziert und übrig bleiben nur die großen und industrialisierten. Zumal sind die Böden ohnehin ziemlich ausgelaugt und geschädigt, deshalb braucht es auch so viel Kunst-Dünger.

    Das mag beim Obstanbau etwas anders sein, nicht ganz so krass wie beim Mais, dennoch sind die Monokulturen in großer Anzahl einhergehend mit Schädlingen die nur noch mit Gift bekämpft werden können, da Nützlinge nicht mehr existieren oder extra gezüchtet und ausgesetzt werden müssten. Es gibt viele Versuche die zeigen, dass man mit einer guten Kombination aus Pflanzen wieder Nützlinge ins Feld bringen kann und dabei sogar die Bodenleistung erhöht. Aber konventionell ist halt billiger und bequemer. Warum nicht 10% weniger Ernte für mehr Qualität (nicht optisch!!!), Umweltschutz, Tierwohl und Nachhaltigkeit?

    Ja er ist da am höchsten, wo die Gülle ausgetragen wird, das ist dann teilweise 100km weiter, weil die örtlichen Felder nicht ausreichen. Ach ja die Nutztiere gehen ständig zurück? Das ich nicht lache. Deutschland ist nach der USA der größte Fleischexperteur der Welt und 4 größter Produzent. In welcher Märchenbroschüre des Bauernverbandes steht den sowas? Das die Produktion von Fleisch heuer um 1% gesunken ist und davor Jahrelang gestiegen ist, ändert an der Tatsache nichts. 8,25 Millionen Tonnen: Fleischproduktion erreicht 2016 neuen Rekord


    Ist das so? Nein. Die zahl der Kriege und Konflikte hat keineswegs abgenommen. Und der Hunger der ja schon längst vorbei sein sollte, ist immer noch reichlich vorhanden. Daran ändert unsere Überproduktion wenig, denn die kommt dort gar nicht an. Wenn alles besser geworden ist frag ich mich warum Millionen Menschen auf der Flucht sind und nach Europa drängen. Sicherlich ist vieles besser geworden und es werden viel mehr Menschen versorgt als früher, das geht aber einher mit gigantisch ausgebauter Flächennutzung, die effizienz von Fläche zu Produktion hat kaum zugenommen. Und die Überproduktion in Europa schadet eher noch den weniger entwickelten Ländern durch Dumpingpreise, Hauptsache noch einen Cent mehr exportiert und dafür das eigene Land zerstören und vergiften.
     
  6. #5 30. August 2017
    Der Reichtum wird ums bald um die Ohren fliegen. Ich würde es anders schreiben "Der Kapitalismus hat die Menschheit gierig gemacht." Der Mensch ist fett, übersättigt und ungebildet geworden.
     
  7. #6 31. August 2017
    Tjo die starke Kommerzialisierung des Umweltbewusstseins wirft auch Schatten. Blendung der nicht selbst denkenden Masse und Gier wie in jeder Kommerzialisierung. Der Mensch dehnt sich immer weiter aus und umverteilt bewusst,durch kurzen Horizont oder einfach durch die blanke Masse die Posten der Bilanz der Welt.

    Ich wäre für ein neues Wirtschaftssystem mit Aspekten aus Kapitalismus und Kommunismus, Religionen 3.0, dynamischere Parteienlandschaft, weltweite Amtssprache Englisch, durch Anreize gesteuerte Fortpflanzung der Menschen, neue Definition von Superstars (Ärzte, Wissenschaftler, etc höheren Stellenwert) inkl Regulierung Verdienste und einer Wahlberechtigung ab einer bestimmten erwerbbaren Qualifizierung (zB. Wahlführerschein). Bloß diese Revolution sollte nicht typisch gewaltsam verbreitet und diktatorisch gehalten werden.
     
  8. #7 31. August 2017


    In diesem Artikel steht überhaupt nichts. Gar nichts. Nur irgendwelches Blabla ohne irgendeinen Verweis auf irgendeine Studie (Mit Name und Datum). So richtig dreist ist die angebliche Untersuchung "der Welt Naturschutz Union",...da kannst du auch den Stürmer zitieren.

    Du wirst hier mit Zahlen rum.... woher kommen die? Persönliche Schätzungen?

    Kupfer ist leider nicht das einzige Mittel das im Bioanbau zu fragwürdigen Methoden führt. Schwefelkal finde ich noch viel lustiger. In der konventionellen Landwirtschaft wegen seiner Umweltgefahr verboten, im Bioanbau mangels Alternativen erlaubt.

    Du meinst also Kupfer könne man im Produkt selbst nicht finden???

    Sagt wer? Die Alternativen sind rar gesät - es gibt keine.

    Nein, natürlich ist eine Anbauform mit einem 1,8x höheren Flächenverbrauch und einem 3x höherem Energieverbrauch und doppelt so hohen Preisen nicht sinnvoll.

    Unglaublich dummes blablabla eines neo-kommunistischen Weltverbesserers der meint den Menschen vorschreiben zu müssen was ihnen zu schmecken hat.

    Ich fürchte eher dass du mit Landwirtschaft keinerlei Berührungspunkte hast.

    Das zeigt deine Sicht aus einer linksgrünen Parallelwelt.

    Nehmen wir zum Beispiel Äpfel:

    Du kannst gerne mal einen Apfel von einem Hochstamm essen. Hart, knorplig und nahezu kein Geschmack. Dagegen sind die neuen Sorten eine Geschmacksexplosion. Die sind eine Million mal besser, weil sie eben auf Geschmack gezüchtet wurden. Haltbarkeit kommt bei lange reifenden Sorten von alleine, heute gibt es ja CA Lager.

    Das hat nichts mit der Sorte zu tun, sondern mit der Lagerung.

    90 - 95% der Landwirtschaftsfläche in Deutschland haben keinerlei Aussicht auf Bebauung.

    Ich bin Landwirt und kenne sehr viele Landwirte. Mir wäre nur ein einziger Betrieb in Oberschwaben bekannt, der kein Familienbetrieb ist (zwei ******* die einen Bio-Hühnerhof gegründet haben, bei denen kaufe ich meine Eier). Das mag es vielleicht im Osten geben.

    Ja, von einer Landwirtschaft mit 5 Kühne und 2 Schweinen kann eben keiner Leben. Es muss noch deutlich deutlich weniger Höfe geben.


    Du schreibst doch gerade selber es gäbe nur noch pöse pöse industrialisierte Landwirte? Und du meinst die machen absichtlich ihre Böden kaputt? Das sind doch alles pöse pöse Kapitalisten und wollen doch langfristig mit dem Boden Kohle machen?

    Der Viehbesatz in Deutschland war 1955 am höchsten. Seitdem sinkt er nur noch.
    Momentan haben wir noch 0,3 GV/ha.
    Zur Einordnung: im Demeterverband ist 1,0 GV vorgeschrieben ,2,0 werden angestrebt. Sprich:wenn wir morgen alle Bio machen verdreifacht sich der Viehbestand in Deutschland. .

    Liegt aber natürlich auch am Zugvieh, das bis in die 60er noch üblich war.

    Ist auch ein großes Land. Du kannst das mal in der EU vergleichen und wirst feststellen dass D unter allen dichter besiedelten Ländern einen eher niedrigeren Viehbesatz aufweist:
    Viehbesatz – Wikipedia

    Die hat sogar dramatisch abgenommen. Noch in den 80er und 90er Jahren waren der Balkan, Westafrika, Mittelamerika, Südamerika, der Nahe Osten (der immer noch)...alles Kriegsgebiete. Heute sind es oftmals Urlaubsländer.

    Er ist dramatisch gesunken.

    Weil sie sich das jetzt leisten können. Flucht ist nicht billig, arme können sich das gar nicht leisten. Es sind nicht die ärmsten der armen die hier her kommen, sondern eher der Mittelstand aus armen Ländern.

    Lustig dass das jemand sagt der den Bio Anbau toll findet. Da muss man ja fast lachen. Lass mich raten: Gentechnik und Monsanto sind bestimmt auch pöse pöse pöse?

    Sie führt erst mal zu günstigeren Preisen für die Verbraucher. Logisch das Kleinbauerei da nicht mithalten kann. Diese muss aber auch sterben wenn die Staaten ihre Wirtschaft in den Griff bekommen wollen.
     
  9. #8 31. August 2017
    Tja, die Linkspartei behauptet genau das Gegenteil. Das sterben die ganzen kettenrauchenden und Saufenden Hartz 4 Empfänger an akuter Armut.....
     
  10. #9 1. September 2017
    Zuletzt bearbeitet: 1. September 2017
    Sehe ich anders, aber du kannst gerne eine andere Quelle nehmen, gibt genug dazu. Und Studien [2] gibt es auch die das Insektensterben widerspruchsfrei belegen. Unklar ist bisher nur das generelle Ausmaß also Flächendeckend bzw Regional. Faktencheck zum Insektensterben
    Man kann also wie ich vorhin Argumentiert habe und du darüber hinweggelesen hast nicht pauschal sagen das überall 80% Tot sind, es gibt sicher auch Regionen wie Naturschutzgebiete oder große Wälder oder Siedlungen in denen die Insektenmasse nicht so stark zurückgegangen ist. Das lässt sich weniger leicht leugnen als den Klimawandel.

    Sicherlich, da geringe Mengen ja von Natur aus enthalten sind in manchen Produkten sogar deutlich mehr. Mir ist aber bisher nichts bekannt das irgend welche überhöhten Werte festgestellt wurden. Ich sag ja selbst, dass die Grenzwerte niedriger sein müssen, 3KG pro Ha ist zu viel, auch wenn bisher keine Schäden bekannt sind.

    Das sagt die EU. Alternativen gibt es, ua. Milchsäurebakterien schützen die Pflanzenoberfläche vor Pilzen sowie bestimmte Kräuter. Würde man Brennesseln zwischen den Reihen wachsen lassen und diese dann Ernten und mit Wasser einen Sud brauen, ist das perfekter Pflanzenschutz auch gegen viele Schädlinge. Lässt man den Sud länger stehen ist es perfekter Dünger. Dazu kommt, das die Wildkräuter im Acker für Nützlinge wichtig sind die helfen auch. Und wenn mal ein Obst oder Gemüse eine Raupe dran hat, wie es früher immer war, dann ist das höchstens ein Qualitätszeichen und kein Mangel.
    Ich hab Wein, Hopfen und Äpfel im Garten und die sind alle wunderbar ohne CU, womöglich sind die alten Sorten doch nicht so schlecht. Der Apfelbaum ist 100 Jahre alt und trägt über eine halbe Tonne Äpfel. Dabei sind höchstens 20% leicht wurmig und fallen früher zu Boden, die verwende ich trotzdem. Zumal die Leute mir die aus der Hand reisen, jeder der die probiert will welche haben... der Geschmack ist genial. Gleiches gilt für Birnen. Hochstamm ist das nicht, der Baum ist eher breit als hoch. Hochstamm wäre ja auch unpraktisch zum ernten außerdem ist gleich alles Matsch wenn es runter fällt. Den Baum kann man so schneiden das er Flach bleibt. Dafür muss ich nicht alle 15 Jahre neue Bäume einpflanzen und ständig wässern und düngen.

    Belege mir warum das nicht Sinnvoll ist? Glaubst du das hier in Deutschland sonst jemand Verhungert? Warum sollte Nachhaltigkeit nicht Sinnvoll sein? Der Preis ist nur deshalb deutlich höher, weil Kunden tatsächlich viel mehr bezahlen wollen, deshalb wächst der Markt so stark... BIO ist ein Anfang ich sage nicht das es perfekt ist. Hier gibt es noch viel zu verbessern.

    Klar sind das noch viele Familienunternehmen, halt mit 5-150 Angestellten. Gibt auch Agrarkonzerne die stark wachsen, ist also nur eine Frage der Zeit. Vor allem jetzt wo Kredite billig sind lohnt es sich Einzukaufen bevor es teuer wird.

    Mir ist ehrlich gesagt völlig egal wie viel Kohle der Bauer macht und wie kaputt der Boden ist... da bin ich ganz Egoistisch. Ich will nur nicht, dass den sein Dreck in meiner Lunge und Leber ist (die brauch ich für andere, eigene Unvernunft :p). Ich will nicht das sein Rücksichtslosigkeit meine Umwelt zerstört. Ich könnte ja auch neben deinem Bauernhof ein Kohlekraftwerk bauen, das ist nicht weniger ungesund als die intensive Landwirtschaft.

    Das hat eher was mit der Berechnung und Einordnung zu tun ab wann ein GV erreicht ist oder nicht. Scheinbar hast du etwas verwechselt, in der konventionellen Landwirtschaft gilt ein Viehbesatz von 2,0 GV/ha in der Biologischen sind das 0,5 bis 0,8 GV/ha also weniger als halb so viel, maximal 1,5. In der intensiven Landwirtschaft sind das je nach Betriebsstruktur, Viehbesatz auf der Anbaufläche für Futter auf 5 bis 10 GV/ha.

    Sicherlich umgeht man das, indem man große Flächen Land kauft, die einfach nur zur Gülle-Ausbringung genutzt werden, denn das Futter kommt aus Südamerika (Soja).

    Seit 2000 ist die Fleischproduktion stark angestiegen. Sicherlich liegt das auch daran, das man eine extremere Mast betreibt durch schnell wachsende Rassen und extremes Futter, so erreicht man bei gleichem Besatz mehr Schlachtungen pro Jahr.


    Die Zahl der als Krieg gewertete Konflikte mag seit den 1985 abgenommen haben, stagniert aber seit 2000 - dabei hat die Zahl der gewaltsamen Krisen zugenommen.

    Stimmt auch nicht, denn das "gesparte" Geld wird an anderer Stelle eingezogen und mit saftigen Subventionen aufgeblasen. Dafür dann minderwertige Qualität... kein Geschmack, Giftrückstände und Umweltzerstörung. Es geht einzig und alleine um einen Agrarkrieg der durch Subventionen angeschürt wird. Das ganze geht voll am eigentlichen Bedarf vorbei.
    Wir sollten unseren Landwirtschaftsverband inklusive Bauern mal nach Afrika schicken und dort arbeiten lassen wo es gebraucht wird. Hier Produziert man am Ende für die Biotonne oder die Biogasanlage. Hauptsache schön billig dank Steuergeld.


    Um noch mal auf das oberflächliche "Kapitalismus phöse" Zeug zu kommen, ich habe in keinem Satz des Threads den Kapitalismus kritisiert, auch BIO ist Kapitalismus es geht lediglich darum, Nachhaltiger und damit Sinnvoller bzw Vernünftiger zu wirtschaften. Der Bezug auf menschliche Eigenschaften wie Gier ist eine allg. Feststellung keine direkte Systemkritik. Die wiederholte Randbemerkung, ich sei so ein banaler Systemkritiker, ist also völlig daneben.

    Ein paar Gedanken:
    Wenn ein paar wurmige Äpfel vom Baum fallen ist nicht schlimm, die können als Tierfutter genutzt werden, ansonsten landen sie halt im Laden und dann im Müll. Also das ist für mich kein Argument.
    Warum sollte man immer mehr Mittel einsetzen um die Erträge hoch zu halten, wenn diese erstens nicht nötig sind und zweitens Langfristig immer schwieriger und teurer werden? Man könnte sich ja auch überlegen, warum wächst die Pflanze nicht mehr so gesund, ist die Sorte einfach ungeeignet um auf natürliche weise Ertrag zu bringen? Gibt es nicht einfacheren Pflanzenschutz der in Kombination mit anderer Anbaumethode effektiver und nachhaltiger ist? Was sind die Ursachen?
    Gibt es wohl immer mehr resistente Schädlinge, die diese Methoden generell in Frage stellen müssten? Gibt es zu wenig Nützlinge?
    Der Schaden durch und die Kosten von Hilfsmitteln rechnen sich hinterher mit einem etwas aufwendigerem und weniger ertragreichen dafür nachhaltigen und ökologischen Anbau, der Gewinn ist bessere Umwelt und Qualität.
     
  11. #10 2. September 2017
    Die Studie die das belegen soll taucht zumindest nicht in einem der beiden Links auf (was der erste soll ist mir eh nicht klar, das Wort Insekten taucht da nicht mal auf). Auf welcher Seite der zweiten soll das stehen?

    Bei Glyphosat noch viel weniger, aber da gilt ja bereits "im Bier und daher werden wir alle sterben".... jetzt kannst du mir noch erklären warum ein völlig ungefährliches Produkt (sagt zumindest das linksgrüne BFR) ganz ganz schlimm im Bier sein soll, der darin enthalten Kupfer (garantiert gesundheitsschädlich) und der darin enthaltene Alkohol (unter Garantie Krebserregend) nicht?

    Zwischen den Reihen sollte überhaupt nichts stehen, weil sonst Mäuse die Wurzeln verbeißen. Das ist auch der Grund warum da alles frei gefräst (Bio) oder mit Glyphosat gespritzt (konventionell) wird.

    Eine Raupe oder ein Wurm im Obst schmeckt nicht nur total ekelhaft, sondern löst auch Fäulnis aus. Das ist keine Möglichkeit.

    Das ist leider Fallopbst bzw. lässt sich nicht mit vertretbarem Aufwand pflücken und ist daher ungeeignet. 20% Verlust ist für Landwirte im übrigen Existenzgefährdend.

    Es gibt keine Hochstamm Sorte die auch nur ansatzweise einen guten Geschmack aufweist. Das ist heute nicht mehr verkaufbar. Vergleich das mal mit einem Delcorf vom Bodensee, da liegen Welten dazwischen.

    Richtig - er wächst weil die Kunden ein Livestyle Produkt kaufen. Die haben absolut null Ahnung von Landwirtschaft, denken aber die tun der Umwelt was gutes wenn sie Regional kaufen (das die Energiebilanz eines Apfels aus einer riesigen Farm in Neusseand inkl. Transport viel besser ist als beim Bioapfel um die Ecke wissen die nicht)

    In der Milchwirtschaft vielleicht 1 Angestellter und bei Obst und Gemüse Saisonarbeiter zum Schneiden, Ausdünnen und Ernten also 3x im Jahr. Da können es dann wirklich mal 100 sein auf sehr großen Höfen. Aber immer nur sehr kurz.

    Viel verändert hat sich die letzten 100 Jahe nicht, mit Ausnahme der Traktoren und dass jetzt viel mehr Spritzmittel verboten sind.

    Die Subventionen in der Landwirtschaft sinken seit Jahren. Dramatisch gestiegen sind diese im Bioanbau wo jeder Hof mit 120.000€ im Jahr subventioniert wird (davon kann man als konventioneller Landwirt nicht mal träumen). Im Obstbau gibt es überhaupt gar nichts, da gehst du vollkommen leer aus.

    Ansteigend tun die Agrarsubventionen in Schwellenländern wie Türkei oder Mexiko und das drastisch. Ist wohl eine notwendige Maßnahme um den Strukturwandel abzufedern.

    Agrarsubvention – Wikipedia

    Hinweis: In den alten EU Ländern sind die Landwirtschaftssubventionen noch viel deutlicher zurück gegangen.

    Wer uns das verbrecherische EEG und die Biogasanlagen eingebrockt hat muss ich jetzt nicht erwähnen, oder?

    Im Obstbau wird mangels Tieren nichts als Tierfutter genutzt, sondern Saft daraus gepresst. Das bringt allerdings viel viel weniger Ertrag als ein makelloser Apfel.
     
  12. #11 2. September 2017
    Zuletzt bearbeitet: 3. September 2017
    Es steht nicht explizit Insektensterben aber Rückgang der Artenvielfalt (darunter natürlich prozentual Insekten am meisten) hier findest du eine weitere Auswertung von Studien die das Insektensterben belegen im konkreten geht es dabei um Schmetterlinge. Es gibt unzählige Artikel und Studienauswertungen zum Artensterben aufgrund der intensiven Landwirtschaft, ein kleinerer Teil auch wegen dem Klimawandel oder genereller Umweltverschmutzung.

    Stimmt nicht. Zudem ist Spritzmittel aus Phosphonaten nicht natürlich in Produkten vorhanden, Kupfer schon. Und Kupfer ist als Spurenelement ganz natürlich auch in unserem Körper und überall vorhanden. Nicht umsonst werden Wasserleitungen aus Kupfer gefertigt, sie sind unbedenklich und hygienisch. Glyphosat bzw Phosphonate dagegen sind schwer umstritten und das es noch legal ist bzw die Grenzwerte zu Gunsten der Landwirtschaft ausgelegt sind, liegt einzig und alleine am wirtschaftlichem Interesse und daran das erst Alternativen gesucht werden, gilt auch beim Kupfereinsatz der bereits eingeschränkt wurde. Der gesundheitliche Aspekt kommt immer erst an zweiter stelle. Grenzwerte richten sich nach der Durchschnittsware nicht nach der Gesundheit. Egal ob Strahlung oder Gift, die zulässigen Grenzwerte steigen mit der Umweltverschmutzung, sonst dürften wir bald nichts mehr essen. Das kann aber nicht unser Ziel sein.

    Wenn man sich da etwas genauer mit befassen würde, gibt es durchaus Lösungen die langfristig nicht aufwendiger sind und ohne Spritzmittel auskommen. Dazu könnte man die Ursache der Schädlinge auch untersuchen und hier ebenso ansetzen. Das hohe Gras ist lediglich ein Sichtschutz für die Mäuse, man könnte ja sehr robuste und schlichte Bodendecker aussähen die flach bleiben und keine Pflege benötigen, alternativ ein Vlies. Zumindest sehe ich in diesem Zusammenhang jetzt wenig Uweltschaden wenn dort konventionell gehandelt wird. Eher bedenklich finde ich dann das Spritzen der Gewächse (evtl inkl Furcht) mit diversen Substanzen. Generell frag ich mich warum da so viele Mäuse sind und warum die dem Baum zu schaffen machen... vermutlich weil das so kleine und schlecht verwurzelte Bäumchen sind.

    Achso und Ernteausfälle... bei uns klagen die Obstbauern das fast nix mehr dran hängt, mein Baum ist anscheinend etwas Robuster, ohne jeden Schutz, Jahrelang keine Pflege und eingewachsen in Gras und Kräuter, wird der heuer Rekord tragen ich vermute da hängt eine Tonne dran, sofern der Ast nicht abbricht. Das einzige was dieses Jahr null trägt ist der Walnussbaum den hat der Spätfrost ordentlich erwischt, der sah einen Monat aus wie kaputt so derbe abgefrohren war der, und der steht neben dem Apfelbaum.

    Aber gut, für solche Ernte-Ausfälle zahlt dann der Steuerzahler ebenfalls. Als Neo-Liberaler sollte dir das mal zu denken geben... die Landwirtschaft ist wohl das sozialistischste und übersubventionierteste System das es gibt.


    Da belügst du dich selber. Der Traktor ist wohl die kleinste Veränderung was die Umweltzerstörung angeht. Aber gut, wer nicht hinschauen will der wird auch nichts sehen.

    Die Ausgaben sind seit 20 Jahren relativ konstant in der EU. Mag sein das es zur Umsatzleistung relativ gesehen gesunken ist, soll auch so sein.
    Fast 7 Milliarden EUR Auszahlung in der EU sind nicht schlecht.
    Einfach mal so im Schnitt, das Jahresgehalt von der Kanzlerin abgreifen, nicht schlecht.


    Das der Preiskampf so stark ist, liegt halt am Überangebot... nur das schönste kommt im Laden weg. Die Subventionen sorgen dafür, das jeder mitmachen kann auch wenn er sich es ohne Steuergelder vll gar nicht mehr leisten könnte. Dabei geht natürlich alles in die Produktivität sprich Senkung der Stückkosten und das geht natürlich auch auf kosten der Umwelt und ggf. sogar Qualität.

    Ich bin kein genereller Befürworter dieses regional Zeug's, es macht durchaus Sinn, Ware zu transportieren von da wo sie besser wächst, das kann im Gesammten also immer noch effizient sein und die Qualität auch besser, allerdings ist das nicht immer der Fall. Das gleiche gilt natürlich auch für Lagerung etc.

    Die Auflagen und Richtlinien zum Umweltschutz sollen die Qualität und Nachhaltigkeit unterstützen und da es alle betrifft, wird auch niemand geschädigt außer er wirtschaftet sehr Umwelt schädlich und dann muss er umstellen oder vom Markt verschwinden. Wir sollten Fortschritt und Vernunft immer bemühen und nicht aufgrund der passablen Gewinnlage stagnieren.
     
  13. #12 3. September 2017
    Zuletzt bearbeitet: 3. September 2017
    Leider haben wir schon ein Wirtschafssystem aus Kommunismus und Kapitalismus, allerdings nur die Überschneidenden Schwachstellen ^^ Also eine "Subventionierte Marktwirtschaft". Nur da fehlt was wichtiges, und zwar "nachhaltig" und damit "ökologisch". Warum das so ist, logisch - Wirtschaft ist ein Wettkampf oder gar Krieg. Deshalb sind unsere Wirtschaften auch so "entfesselt" sie bekämpfen andere Nationen und deren Wirtschaft. Das ist auch der Grund von Subventionen und fehlender Nachhaltigkeit bzw magerer Sozial und Umweltschutz.

    Jeder Krieg dieser Welt war und ist ein Wirtschaftskrieg, um Rohstoffe und Fortschritt. Religion ist nur der Grund für das Frontlinienfußvolk, irgend einen Holzkopf braucht es ja der sich verheizen lässt.

    Wir brauchen eine nachhaltige Marktwirtschaft der Vernunft - in einem Rahmen aus sozialen und ökologischen Werten. Dafür braucht es kein Umverteilungssystem, denn das sollte ja schon funktionaler Bestandteil sein.

    Globalisierung war lange und ist immer noch ein reines Handelsgeschäft das viel Fortschritt aber auch Probleme geschaffen hat, weil eine Globalisierung der Politik und Regeln gefehlt hat und immer noch fehlt. So entwickeln sich ungreifbare Märkte, welche den Schutz der fehlenden politischen Globalisierung nutzen. So entstehen große Ungleichgewichte noch viel schneller und die können und werden nicht so ausgeglichen wie in einem zb nationalem Sozialpakt. Aber das will auch keiner der im "Westen" lebt, denn der ganze Reichtum basiert ja auf diesem Prinzip.


    Sehe ich ähnlich. Wir sind zwar schon auf einem seichten Weg zur Technokratie aber irgend wo auch nicht wirklich, denn die völkische Dummheit ist immer noch Bestandteil von Entscheidungen. Auch wenn die Demokratie-Show schon aufs banalste reduziert wurde.

    Das mit der Sprache fände ich nicht so schlimm, es wäre nur wichtig das halt jeder eine zweite Sprache kann welche International ist damit jeder Mensch mit jedem ohne Missverständnisse kommunizieren kann. Dann kann sich der Oberpfälzer auch mit dem Berliner auf Englisch unterhalten.
     
  14. #13 3. September 2017
    Sprich: Es gibt nichts zum Thema Insektensterben. Interessant.

    Richtig - sie werden irgendwo pauschal nahe der Nachweisgrenze festgelegt (teils sogar darunter) und Grünpisse darf dann Panik verbreiten. Siehe Stickoxide.

    Sind die Bauern dumm oder warum wird das nicht gemacht? Frag dich das mal..... Blöde Landwirte und total schlaue Hobbygärtner?

    Natürlich - Bäume müssen klein sein damit sie schnell und in mehreren Durchgängen geerntet werden können.

    Ja, dieses Jahr hat der späte Frost gute 50% weg gehauen bei uns, in gnaz BAWÜ 30%. Sehr bedauerlich. Ausgedünnt werden musste fast gar nicht.

    Er steht falsch, vermutlich in der Nähe des Hauses. Bei mir sind die Bäume in der Nähe meines Sees auch kaum betroffen, oben am Hang sind die Frostschäden riesig.

    Bisher gibt es noch gar nichts, entschieden werden soll darüber im Herbst. Persönlich halte ich das für eine unnötige Übernahme von Geschäftsrisiken durch die Allgemeinheit. Groß subventioniert wird die Landwirtschaft nicht, man vergleiche das mal mit den Rentenplänen der Linkspartei (Rente mit 60 bei 56%), da geht es dann gleich um zig Billionen welche verschenkt werden sollen.

    Und das trotz EU Osterweiterung und Inflation. Sprich: Die Hilfen sind dramatisch gesunken. Waren es früher noch 36% die ein Landwirt als Zuschuss erhielt, sind es heute noch 22%. Tendenz weiter stark sinkend.

    Und was ist dann dein Problem? In allen Industrieländern sinken die Agrarsubventionen recht deutlich, wir sind auf dem Weg zur subventionsfreien Landwirtschaft, mit Ausnahme von Bio, wo die Subventionen drastisch steigen.
    Was also willst du? Das es nicht von heute auf morgen geht dürfte dir klar sein?

    Und diese lächerlichen 7 Milliarden (wovon über 90% auf dem EU Markt verbleiben) sollen also Afrika ruinieren? Ich lach mich tot....

    Alleine das EEG Umlage kostet bis 2025 520 Milliarden!!! 37 Milliarden pro Jahr allein in den nächsten 10 Jahren und das ohne Sinn und Zweck und alleine in Deutschland. Da verschwinden die 7 Milliarden im Statistikrauschen fast völlig.
     
  15. #14 3. September 2017
    Zuletzt bearbeitet: 4. September 2017
    Das die Subventionen weiter sinken und das Betriebe die Umweltschäden verursachen dafür zahlen. Wir brauchen keine BIO Subvention wenn für Umweltzerstörung bezahlt werden muss. In unserem System ist das allerdings anders, wer die Natur und Umwelt auf meist legalen Weg am stärksten ausreizen und zerstören kann, der gewinnt. Umweltfreundliche und Nachhaltigere Methoden haben so dagegen ohne Subvention keine Chance. Damit die Allgemeinheit das nicht zahlen muss, soll gefälligst der Verursacher dafür zahlen und damit sind auch Subventionen überflüssig.

    Die Subventionen alleine nicht, die tragen nur dazu bei. Zudem geht es hauptsächlich um die Fleischüberproduktion deren Reste in Afrika billig verteilt werden, so dass dort kaum ein Bauer lohnenswert am Markt verkaufen kann. Andere Lebensmittel kommen dort ohnehin nicht an, die Landen bei uns vor Ort im Müll, das sind Lebensmittel im Wert von gut 25 Milliarden EUR pro Jahr.

    7 Milliarden sind nicht wenig, vor allem nur für die Landwirtschaft... Es gibt Bauern die nur noch sinnlosen Mist produzieren, wegen Subvention (Stichwort Mais/Biogas). Mit Lebensmittelproduktion hat das lange nichts mehr zu tun. Gut die Hälfte der Anbaufläche werden mittlerweile nur noch mit Monokultur bepflanzt für Tierfutter oder Biogas/Biosprit. Und genau das sind die Anbauflächen die der Umwelt massiv Schaden.
    Für die ausreichende Nahrungsversorgung würde ein Viertel der jetzt genutzten Anbaufläche ausreichen.

    Warum sich nichts ändert, weil die Bauern selber Politiker (CDU/CSU/FDP) sind und die entsprechenden Posten besetzen die dafür verantwortlich sind. Also sie sollen sich selber regulieren :rolleyes:
     
  16. #15 3. September 2017
    Es gibt nur ganz wenige Hartz4 empfänger die saufen und rauchen.(natürlich überproptional mehr als zur arbeitenden "Klasse") Fernsehen und Youtube vermittelt nichts gutes.
     
  17. #16 7. September 2017
    42% der Hartzer hat schon mal einen Migrationshintergrund, da fällt bei vielen das Saufen schon mal weg. Der Rest verteilt sich auf ein paar Alleinerziehnende und Leute ohne Ausbildung/Schulabschluss. Ist ja heute quasi unmöglich keinen Job mehr zu finden.
     
  18. #17 14. September 2017
    Das Nikotin ein Gift ist, ist bekannt und dennoch werden gegen jede Vernunft Neonicotinoide in der Landwirtschaft eingesetzt. Nach dem Massensterben bei Binenvölkern wurde 2013 eine Begrenzung eingeführt. Doch das Problem ist viel größer als gedacht. Die Neonicotinoide werden sehr langsam Abgebaut so findet in Böden und im Wasser sowie in Pflanzenresten eine Anreicherung statt deren Folge auch zum massenhaften Insektensterben beiträgt. Frankreich will nächstes Jahr den Einsatz dieser Insektengifte verbieten. Auch mehren sich die Kritiken von unzähligen unabhängigen Experten, die Langzeitschäden sind nicht absehbar.
    Ein weiteres Gift der industrialisierten Landwirtschaft das uns nicht hilft sondern schadet. Eines von zu vielen.

    Oft auch beim Einsatz von Monokulturen die nicht mal als Nahrung verwendet wird, höchstens für Tierfutter wo die Tiere schneller geschlachtet werden als das die Krebswucherungen zum Tod führen. Die Europäische Landwirtschaft produziert immer mehr zum Wegwerfen, dabei würde ein Drittel der Anbaufläche ausreichen OHNE Einsatz von Gift und mit unrealistisch hoch kalkulierten Ausfällen um die ganze europäische Bevölkerung üppig zu ernähren.

    Es kann doch nicht sein, dass jedes Gift legal ist, so lange bis das Gegenteil bewiesen ist?
    Ich bin der Meinung, das die Agrarkonzerne sowie die Chemiekonzerne wie Bayer die Verantwortung tragen müssen, wenn ihnen schon das Recht gegeben ist Profit auf Unwissenheit zu machen und Schäden in kauf nehmen, muss auch die Haftung da sein.

    Die kranken Auswüchse der industriellen Landwirtschaft müssen gestoppt werden.

    Mir ist ja egal wer was isst, soll jeder selbst entscheiden, so lange es auch noch saubere Produkte gibt ok.
    Doch was gar nicht geht, das die Umwelt zerstört wird die das Grundrecht und Gemeinwohl-Eigentum eines jeden ist. Dazu gehören auch Insekten und Vögel sowie Igel und vieles mehr.
     
  19. #18 17. September 2017
    Interessant. Wir haben im Bio Anbau (der gigantisch subventioniert wird) einen 1,8fach höheren Flächenverbrauch als in er konventionellen Landwirtschaft, aber du behauptest wenn alle Bio machen dann reicht 1/3 der Fläche. Was???? Zu viel Bio-Kamillentee getrunken?

    Was wäre denn die Alternative? Alles ist erst mal giftig bis in 50jährigen Langzeitstudien das Gegenteil bewiesen ist? Bei Glyphosat haben wir jetzt die 70 Jahre schon voll und trotzdem behauptet die ökofaschisten Fraktion dass es schändlich ist, entgegen der Meinung ihres eigenen linksgrünen BFR.

    Damit darfst du kein einziges Produkte mehr auf den Markt bringen und kein einziges Medikament. Dann man muss ja erst beweisen dass es unschädlich ist, was unmöglich ist.

    Ich bin der Meinung dass die Subventionierung des Bio Anbaus sofort gestoppt werden muss. Zudem sollten alle Stadtbewohner zum Thema Landwirtschaft die :sprachlos: halten.

    Bei einem Punkt sind wir allerdings einer Meinung: Die von den Grünen zu verantwortenden Biogas Anlagen müssen sofort weg. Die anderen erneuerbaren Energien auch. Zuerst den Strom ins absurdeste verteuern und dann einen Zwang zum Elektroauto einführen wollen.
     
  20. #19 17. September 2017
    Wollen wir wetten? Natürlich darfst du nicht die halbe Ernte wegwerfen weil sie unschön ist und die Äpfel sehen nicht alle aus wie bei Schneewittchen aber die Anbaufläche reicht aus um Europa üppig zu ernähren. Der Rest der Anbaufläche ist für Biosprit und Massentierhaltung bzw Biogas - Monokulturen die nichts bringen außer Luft, Land und Wasser zu zerstören. Quelle, kannst auf der Agrarheute auch nachlesen, da steht immer schön was alles Angebaut wurde auf welchen Flächen.

    Zumindest Sachen die dermaßen Großflächig verwendet werden und Rückstände hinterlassen in Boden und Wasser sowie Luft, müssen vorher allen wissenschaftlichen Kriterien wie bei Medikamenten geklärt sein, bevor sie zum Einsatz kommen. Vor allem weil in Europa dafür überhaupt kein vernünftiger Grund existiert warum diese nötig sind. Das betrifft also vor allem Düngemittel und Spritzmittel egal ob Bio oder nicht. Das sind hochkomplexe chemische Mittel deren Auswirkung teilweise bis Heute nicht völlig geklärt ist, das ist nicht so simpel wie Mechanik oder (irdische)Physik deren Folgen und Wirkung man sehr genau bestimmen kann. Auch die Auswirkung von Sojaprodukten und Kunststoff sind viel größer als man sich Vorstellen konnte und schon geringe Mengen von Hormonähnlichen Stoffen können den Körper und vor allem den heranwachsenden Körper beeinflussen.

    Ja bin ich auch der Meinung, davor muss aber gelten das Umweltzerstörung etwas Kostet... weil dann braucht es keine Subvention für ökologischen und nachhaltigen Anbau.

    Ich würde das vll präzisieren, jemand der Dumm ist solle sein Klappe halten... unabhängig woher er kommt.

    Erneuerbare Energien machen durchaus Sinn, nicht alles aber vieles. Photovoltaik ist zB Mist bisher, viel Schrott geringe Leistung pro Materialaufwand und Haltbarkeit. Vor allem die Einspeisung ist Problematisch, das macht NUR dann Sinn wenn ein Elektroauto oder Akku direkt am Haus den erzeugten Gleichstrom speichert und dann wieder verwendet fürs Auto und nicht ins Netz einspeist wo extreme Verluste entstehen und ggf. das Netz sogar instabiler wird.

    Der Strom wird nicht teurer weil Ökostrom gibt, der Strom wird teurer weil der Netzausbau verpennt wurde und der Verbrauch stark steigt. Die Industrie bzw Wirtschaft soll durch die Umlagen "geschützt" werden, das der Standort Deutschland trotz der versäumten Netzinfrastruktur-Erweiterung attraktiv zu halten bei steigenden Energiepreisen. Denn sonst passiert eine weitere Abwanderung der Energie intensiven Industrie.

    Der Atomausstieg ist ein Hauptgrund für die Preissteigerung. Weil er zu kurzfristig war und die nötigen Infrastrukturen hätten längst vorher geschaffen werden sollen, ein Wandel war so nie gewollt von der Politik und Industrie.

    Wenn man auf Umwelt und Gesundheit pfeift ist das aller wirtschaftlichste natürlich fossile Brennstoffe, deren Preis pro Energiedichte extrem billig ist. Erneuerbare Energie lohnt sich gar nicht... aber es ist Sinnvoll einen Wandel einzuleiten denn die Preise werden irgend wann steigen und aus Umwelt und gesundheitlicher Sicht ist das längst überfällig.
     
  21. #20 19. Oktober 2017
    Zuletzt bearbeitet: 19. Oktober 2017
    Aktuelle Zählungen von diesem Jahr ergeben ein düsteres Bild. Ein erschreckender Rückgang auch bei der Vogelpopulation in Europa.
    Es summt und zwitschert immer leiser in Europa

    Die Studie zum Insektenschwund wurde nun von Wissenschaftlern validiert.


    Ebenso ist auch die Zahl der Igel deutlich zurück gegangen, mittlerweile ist er auf der Roten Liste bedrohter Arten. Einfach nur Krank diese Auswüchse der unnützen Umweltzerstörung.

    Nur so ganz nebenbei, Konventionelle Lebensmittel (Obst und Gemüse) sind nur in 24% Rückstandsfrei, also in 76% sind Spritzmittel nachweisbar. (Nach dem Abwaschen) (Die Grenzwerte wurden 2008 EU weit deutlich Angehoben.) Q: Lebensmittel: Pflanzenschutzmittel: Rückstandssituation in Obst und Gemüse – Untersuchungsergebnisse 2014 - Internetangebot

    Für Babynahrung gelten spezielle Grenzwerte, die wurden früher noch von ganze normalen Nahrungsmitteln eingehalten... das ist schon lange nicht mehr der Fall. Für Kleinkinder ist quasi normales Zeug aus dem Supermarkt nicht zum Verzehr geeignet.

    Den Bauernverband könnte eine runde in der Güllegrube und danach im Schweinestall zur Vernunft helfen, die Lobbypolitiker können gleich in der Grube bleiben, stinkt eh schon gewaltig vom Kopf her.
     
  22. #21 26. Oktober 2017
    Und dabei stellt man fest: Alles ziemlicher Quark.

    Das große Insektensterben – oder doch nicht?


    Natürlich, schließlich wird gespritzt und die heute Analysemethoden machen ja fast alles sichtbar. Deswegen auch dieser unglaubliche linksgrüne Dünnschiss vom Glyphosat im Bier oder Speiseeis. Mehr als Dummheit und Propaganda steht da aber nicht dahinter.

    Die konventionelle Landwirtschaft hat einen viel viel geringen Flächenverbrauch, einen viel geringeren Energieverbrauch und seucht nicht alles mit Kupfer oder Schwefelkalk voll.

    Welche Lebensmittel halten die denn nicht ein? Was machen 99% der deutschen Mütter? Normales Obst und Gemüse im Supermarkt den Babys geben. Effekt: Sie werden so alt wie niemals zuvor.


    Was für ein absurder Schwachsinn hoch 35.
     
  23. #22 26. Oktober 2017
    Genauer betrachtet ist der Rückgang nicht Linear sondern in den letzten 10 Jahren extrem, dafür keine 80% sondern "nur" 53% aber das macht das nicht besser sondern unter dem Umstand des exponentiellen Rückgangs eigentlich noch schlimmer.

    "hätten sie das Insektensterben auf Grundlage der Jahre 2014 und 1989 berechnet, das Insektensterben wäre um 70% geringer ausgefallen, also nicht 75% der Insekten, die noch 1989 gezählt wurden, wären gestorben, sondern rund 22,8%. Entsprechend müssen die restlichen 53,2% zwischen den Jahren 2014 und 2016 gestorben sein, was einen exponentiellen und keinen linearen Verlauf voraussetzen würde"

    Dazu kommt, das die Ausbreitung von robusten und invasiven Arten dadurch zunimmt, diese gleichen die Insektenmasse etwas aus... an der Artenvielfalt erkennt man deshalb einen noch stärkeren Rückgang als bei der "Masse" an sich.

    Die Korrektur des Artikels ist schön und gut, entschärft aber die Erkenntnis absolut nicht, sondern verdeutlicht sogar noch die Brisants.

    Quark ist, nur den Titel zu lesen oder zu hoffen das nur der Titel gelesen wird um das verpuffen eines Arguments zu verhindern.


    Beides falsch. Die Rückstände sind zweifelsfrei belegt worden. Das Glyphosat ein Risiko ist daran zweifelt mittlerweile nicht mal mehr die Lobby und versucht das Verbot nur raus zu zögern, das es zu einem Verbot kommen wird ist denen zweifelsfrei klar.

    Das schwache Argument des Flächenverbrauchs ist ein Witz, Fläche ist genug da... man könnte einfach mal aufhören 60% mit Energiepflanzen Monokultur zu zu pflastern die auch noch massenhaft mit Insektizid gespritzt wird.

    Der Energieverbrauch ist ebenfalls nicht höher, denn im Endeffekt ist das die reinste Energieverschwendung, weil ein Großteil der Produkte im Müll landet, weil sie nicht der Qualität in der Auslage entsprechen oder schlicht weil das was nicht verkauft wurde im Müll landet. Überproduktion die im Müll landet ist alles andere als Energieeffizient.

    Auch dein Kupfer und Schwefel Argument ist falsch und schwach. Der Einsatz ist nur noch für ganz wenige Spezialgebiete erlaubt wie Weinanbau. Abgesehen davon, kommen die meisten ohne oder mit wenig aus. Wozu auch, warum überhaupt, damit ich 20% mehr wegwerfen kann?

    Konventionelles Obst und Gemüse... für Babynahrung nicht nutzbar.

    Reine Spekulation. Die Menschen die Heute sehr alt werden oder sind, haben diese Art von Giftspritzerei nicht gehabt als Kinder. Die Einschätzungen der Lebenserwartung sind reine Hypothese, spekulierend auf bessere medizinische Versorgung die dir dann dein Glyphosat-Tumor raus operiert.

    Das gleiche hat man bei Kohle und Atomkraftwerken auch behauptet, da kommt nix raus... komisch das dann die Sterblichkeit in den Gegend deutlich steigt ebenso wie diverse Erkrankungen.

    Auch eine Möglichkeit unbequemen Antworten zu entgehen....
    Aktuell, das Trinkwasser zB ist in diversen Regionen dank stetig steigender Gülle nicht mehr geeignet für Kinder... die Grenzwerte vor allem Nitrat und Nitrit werden überschritten. Du kannst es privat deinem Kind geben aber in der Lebensmittelherstellung ist das unbrauchbar für Kindernahrung. Die Lösung, man hebt einfach wie immer die Grenzwerte weiter an. Weil eines ist klar, das Gift im Trinkwasser wird stetig zunehmen und selbst wenn wir sofort aufhören zu Düngen, würde 10-15 Jahre noch richtig ordentlich der Dünger nachrücken, weil das dauert Jahre bis es durch die ganzen Schichten bis ins Grundwasser sickert... das was wir jetzt erleben ist die Spitze des Eisbergs der langsam "durchsickert".
     
  24. #23 27. Oktober 2017
    Oder schlichtweg ein Naturereignis in diesem extrem kleinen gemessenen Bereich wie Starkregen, starkem Frost, Trockenheit,.....

    Sprich: Es ist einfach totaler Müll hier irgendwas rein interpretieren zu wollen.

    Ja und? Modere Analyemethoden machen das möglich. Aber warum soll es jetzt gefährlich sein? Das behauptet ja nicht mal NABU oder BUND, es ist definitiv in keinster Weise gefährlich, aber für Verbrecherorganisationen wie CAMPAC natürlich ein gefundenes Fressen.

    Wir reden hier von einem Mittelchen das seit 45 Jahren eingesetzt wird. Alle Studien die es dazu gibt und alle Behörden auf der Welt kommen zum gleichen Ergebnis: Vollkommen ungefährlich. Selbst das von den Grünen gegründete BFR das bis vor kurzem noch einen NABU Funktionär als Chef hatte sagt: Vollkommen bedenkenlos.

    Nur eine einzige Organisationen kommt zu der Wertung: "Wahrscheinlich Krebserregend in riesigen Mengen" und das ist und die stammt auch nicht von der WHO selbst, sondern von einer Unterbehörde, der IARC, die sehr viel als "wahrscheinlich krebserregend (Kategorie 2A)" einstuft.
    Sämtliche anderen Behörden, die von einer realistischen Exposition ausgehen, sehen keine Krebsgefahr.

    Sicher Krebserregend und nicht nur Wahrscheinlich sind übrigens Sonnenlicht, Kaffee, Rotes Fleisch, Alkohol, viele Gemüsesorten usw...

    Nein, wird überall verwendet. Kartofflen, Obst, Wein, Hopfen,... und das ist nur eine von vielen Sauerein des Bioabnaus.

    So ein kranker Blödsinn. Wo genau im Supermarkt steht "für Babynahrung nicht nutzbar" über dem Obst?

    Die hatten noch ganz ganz andere Sachen. 90% davon sind heute verboten. Und nicht nur in der Landwirtschaft. Bleihaltige Farben, Luft die man schneiden konnte wenn man aus Ekelgegenden wie dem Ruhrgebiet stammt,.... völlig egal, die Menschen sind rasend schnell älter geworden.

    Alle Behörden auf dieser Welt sagen: Es gibt kein Risiko durch Glyphosat.

    Es gibt keinerlei Belege dass in der Nähe von AKWs auch nur irgendeine Krankheit zugenommen hätte, noch nicht mal in Tschernobyl war ein Anstieg des Krebsrisikos (mit Ausnahme von Schildrüsenkrebs bei Kindern und auch nur direkt nach der Katastrophe) feststellbar. Man kann auch ein Zusammenhang mit dem AKW des Laukämieclusters Elbmarsch vollkommen ausschließen.

    Es ist für Säuglinge nicht geeignet, bei Erwachsenen könnte der Grenzwert noch 50x höher sein.

    Wo wurde der Nitrat-Grenzwert immer wieder angehoben?

    Ich bin ja auch der Meinung das viele Grenzwerte viel viel viel zu niedrig sind, aber wann werden diese angehoben?
     
  25. #24 27. Oktober 2017
    Schlechtes Wetter und Frost sind aber Schwankungen die sich Messen lassen und nachvollziehbar sind, die gibt es seit eh und je. Das erklärt aber nicht das kontinuierliche Artensterben und den Masserückgang... so einfach lässt sich das nicht relativieren und abhaken.

    Bei Glyphosat oder der ganzen Kette an Sprtizmitteln auf ähnlicher Basis geht es nicht alleine um gesundheitliche Schäden, sondern auch um ökologische. Glyphosat-Rückstände alleine wird sicher keinen umbringen, aber es ist dann wieder ein Giftstoff mehr von hunderten die immer mehr werden und in Summe steigt die Belastung eben an und damit auch das Risiko für Krankheiten. Auch diverse Mikrowellenstrahlung ist ein Risiko genauso wie Autoabgase oder Passivrauch. Nur weil ich den Schaden nicht sofort und direkt wahrnehme heißt das nicht das er nicht existiert. Gift wirkt langsam. So auch die Sonnenstrahlung... denn der tödliche Krebs wird schon in Kinder und Jugendjahren angelegt, dort ist Sonnenschutz extrem wichtig. 20-30 Jahre später bricht dieser dann erst gefährlich aus. So ist das bei den meisten schleichenden Killern.

    Mit 80 kannst du volles Sonnenbad nehmen, weil die Zellteilung und das Wachstum so langsam ist wirst du bis zum Lebensende kaum noch "neuen" Hauptkrebs bekommen. Das was dich umbringt war der Konsum 30 Jahre zuvor.
    So werden viele Schäden erst nach über 30 Jahren erkennbar...

    Die Krebsrate nimmt rasant zu... vor allem Lungenkrebs. Und die Zahl wird sich bis 2050 verdoppeln. Aber das geht dann eher in die Feinstaub Diskussion bei der ich schon ausführlich über die untauglichen Messmethoden berichtet habe.


    Ja im Konventionellen Anbau ebenfalls verwendet... für BIO gibt es strengere Richtlinien, lediglich Wein und Hopfen sind davon ausgenommen. Der Großteil des Kupfers im Boden kommt übrigens durch Düngemittel.



    Wie oben erklärt, die Schäden sind erst Jahre später feststellbar. Zudem zeigen Statistiken immer wieder das AKW-Mitarbeiter höhere Krebsraten haben. Ebenso gibt es langfristige Auffälligkeiten in der nähe von alten AKW und Kohlekraftwerken, auch wenn das bisher nicht für alle AKW Anlagen belegbar ist, da ja "Theoretisch" jeder der da wohnt Raucher ist oder Alkoholiker sein könnte. Dennoch zeigen vor allem lang angelegte Studien/Untersuchungen den Zusammenhang von AKW und Krebs. Zwar gibt es auch Lobby Studien die keine Probleme zeigen, sie betrachten allerdings auch nur einen extrem kurzen Zeitraum und diverse andere Feinheiten die den unterschied zwischen "Labor und Realität" verwaschen.


    Ich habe nicht geschrieben das der Nitrat-Grenzwert für Wasser erhöht wurde (noch nicht) ... die Rede war allgemein von Grenzwerten.
    Der Nitrat Grenzwert ist uralt und aus mangel von Wissen damals noch sehr hoch übernommen worden, Vorschläge bzw Richtlinien diesen Wert zu halbieren auf 25mg/L wurden gestrichen. Aber Ok, Nitrat-Aufnahme aus Wasser (ca ein Viertel) ist im Vergleich zu dem aus den Gemüse wenig.
    Dank der Überdüngung ist in Gemüse häufig weit über 3000mg Nitrat zu finden... die Grenzwerte sind hier übrigens extrem heraufgesetzt :)
    Stolze 4000mg und das erreichen bei Tests teilweise Salate. Gibt viele Pflanzen die das anreichern und bei den Düngeresten im Boden...

    Na dann Prost und Malzeit.
     
  26. #25 28. Oktober 2017
    Es gibt einen 22% Rückgang durch vielerlei Faktoren. Klima, Landwirtschaft, Lichverschmutzung, Verkehr,... der Rest war ein regional begrenztes Ereignis, vermutlich Wetter.

    Das extrem schlecht resorbierbare Glyphosat wird extrem schnell abgebaut, sowohl im Boden als auch im Körper. Darum gibt es hier keine Gefahr einer steigenden Belastung.

    Ob das wohl an der extrem gestiegenen Lebenserwartung liegt? Krebs ist eine Alterserkrankung und selbstverständlich nimmt Krebs dramatisch zu wenn die Bevölkerung viel älter wird.

    http://www.lauk-breitling.de/media/Leistungen/balkendiagramm_s.jpg

    das gilt auch für Lungekrebs

    lungenkrebs alter - Google-Suche:

    Natürlich - wir werden alle an Krebs sterben, wir werden zu alt.


    Nicht mehr der Schwefelkalk. Der ist wegen seiner massiven Umweltschäden nur noch im Bio-Anbau erlaubt, was aberwitzig ist.

    Nach 31 Jahren ist in der Umgebung von Tschernobyl noch immer nicht eine einzige Krebsart angestiegen. Wird das nicht langsam Zeit? Bei Uranmunition stirbt man doch angeblich nach einem Jahr... (auch wenn die WHO so schön sagt dass überhaupt kein Zusammenhang zwischen DU und Krebs bestehen kann).....

    Das ist wie schießen und hinterher die Zielscheiben drum herum malen. Man nehme ein extrem seltene Krankheit, welche vor allem bei steigendem Wohlstand auftritt und hoffe die in einer Schicht von gut bezahlten Arbeitern gehäuft (0,33%) zu finden.

    Wie lächerlich ist das?

    Hier mal sehr nett erklärt wie verlogen die Verbrecher von CAMPAC argumentieren
    Studien: Kein Zusammenhang zwischen Kernenergie und Krebs - WELT

    Und welche denn so konkret? Nenn mal ein paar Grenzwerte?
     

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