Steht die nächste Börsenkorrektur bevor?

Dieses Thema im Forum "Finanzen & Versicherung" wurde erstellt von raid-rush, 11. Juli 2018 .

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  1. #1 11. Juli 2018
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2018
    Die Zölle von Trump werden die Inflation in den USA deutlich steigern und damit die Wahrscheinlichkeit für schneller steigende Zinsen die einem Markt gegenüberstehen der seine Renditen über Kurssteigerungen ausgereizt hat und die Dividenden starken Unternehmen könnten in Zukunft stagnieren am Handelskrieg.

    Der heute um über 5% gesunkene Ölpreis könnte ein Vorbote sein - Händler verkaufen hier zu erst und sind dann im Aktienhandel zurückhaltend was die sog. Waagrecht-Bewegung erzeugt. Sinkende Ölpreise sind ein Vertrauensverlust in die Zukünftige Ölnachfrage und damit Wirtschaftsentwicklung.

    Gerade Automobilaktien haben die letzten Wochen schon deutlich unter den Strafzöllen gelitten und ein Handelskrieg hat auch passiv Auswirkungen auf den Rest der Weltwirtschaft, denn weniger Verkaufte Produkte bedeutet weniger Investition bei Unternehmen in Maschinen und Rohstoffe.

    Eine Korrektur bzw Crash am Aktienmarkt wäre sicher auch nicht sehr lang anhaltend, sobald Trump die Zügel abgibt wird jeder Nachfolger egal ob Republikaner oder Demokrat diesem Wahn ein Ende bereiten und einen Großteil rückgängig machen.

    Zudem würde wenn es dazu kommt, auch die Zinswende ins stocken geraten und damit die Gefahr von steigenden Anleihenrenditen reduzieren was den Markt stützt. Das ist wohl auch ein Grund warum es zu keiner Korrektur gekommen ist, denn im Fall der Fälle würden die entsprechenden Behörden natürlich wieder reagieren. Die Frage ist in wie weit die Zentralbanken und Politik Potential zum Eingreifen haben. Eines ist klar, die Inflation in den USA ist so nicht aufzuhalten was unter anderem den Euro und Gold wieder stützt, obwohl es auf USD dann hohe Zinsen gibt während man im Euro weiterhin bei 0 steht, denn der Realzins abzüglich Inflation bleibt gleich und die Rendite in USD Aktien schrumpft mit der Inflation.

    Ob die stark fallenden Rohstoffpreise ein Vorbote kommender Rezession und damit einhergehenden Marktkorrektur sind wird sich zeigen.
     

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  3. #2 19. Juli 2018 um 17:15 Uhr
    Gibt doch schon ähnliche Themen dazu:
    Wirtschaftskrise 2018
    Analyse und Spekulationen 2018

    --------------
    Vor wenigen Wochen noch ein Analysten Kommentar gelesen der ungefähr in diese Richtung ging:
    "Viele andere Analysten sehen den Markt schon seit geraumer Zeit als Überbewertet/Überhitzt an, jedoch sprechen viele Faktoren für eine weitere anhaltende Rallye, auch wenn diese nicht mehr so stark ausfällt wie 2017. Somit wird trotz Bedenken weitergekauft bzw. spekuliert".

    Meiner Meinung nach, wird das Thema der Strafzölle etwas zu heiß gekocht was die Konsequenzen betrifft. Die Effekte eines Strafzolls lassen sich erst in einigen Monate in den Quartalszahlen/Auftragsbüchern ablesen. Dementsprechend lässt sich 2019 erst wirklich quantifizieren, wer von den Strafzöllen (nicht) profitiert hat.
    Viel wichtiger sind die Zinsen. Die Haushalte sind verschuldeter als vor mehr als einer Dekade, Südamerika kann Finanzpolitisch als schwankender Riese bezeichnet werden.

    Unterm Strich müsste 2019 ein sehr spannendes Jahr für die Börsianer werden: Effekte des Strafzolls, Brexit, emerging markets, etc. Bis dahin wirds wohl erstmal noch was nach oben gehen mit kleineren zwischenzeitlichen Korrekturen (sofern nicht etwas sehr unerwartetes passiert).
     

  4. Videos zum Thema
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